Beiträge

Das Internet of Things (IoT) und Künstliche Intelligenz eröffnen viele neue Perspektiven für kundenzentrierte Digitalisierungsstrategien.

Neues gemeinfreies Open-Content-Werk am deutschen Markt erschienen
Das Fachbuch beschreibt die Digitalisie­rung und ihre Auswirkungen auf die Branche.
Journalisten und Gastautoren aus Wissenschaft und Wirtschaft stellen innovative Entwicklungen und deren Anwendungspotenzial sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich dabei in den Mittelpunkt des Open-Content-Werks. Leser erhalten durch das Fachbuch neue Lösungs- und Denkansätze und lernen, die Technologien rund um Smart Services und digitale Ökosysteme gewinnbringend für sich einzusetzen.
Das Buch wird regelmäßig auf unserer digitalen Plattform im Internet aktualisiert. Unter http://www.handbuch-handel.de halten wir alle Inhalte des Buches für Sie zum kostenfrei­en Download vor.
Wer darüber hinaus ein Printexemplar bestel­len und gemütlich lesen möchte, kann dies über den Buchhandel oder im Internet online bei Amazon realisieren. ISBN: 978-3-9818482-3-6


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Ihre Redaktion
 
 
 

Big Data ist die Grundvoraussetzung für den Retail von Morgen.
Mit dem richtigen Know-How, Werkzeug und Ziel profitieren Händler enorm von der Analyse der Datenberge.

 
Big Data ist kein neues Thema mehr. Doch wie kann es dann sein, dass einer Umfrage zufolge nur etwa 35 Prozent der deutschen Unternehmen Big-Data-Lösungen bereits einsetzen? Immerhin sind die Datenberge nicht nur wichtige Erfolgsfaktoren, sondern auch Geschäftsgrundlage großer Unternehmen geworden. Allerdings ist die Arbeit mit Big Data eine technisch hochkomplexe Aufgabe, weshalb viele deutsche Unternehmen vor ihr immer noch zurückschrecken.
Jede Aktion generiert im digitalen Zeitalter Daten. Daten, die gesammelt werden und schnell zu großen, komplexen, unstrukturierten Massen werden. Diese Masse an Daten wächst in Unternehmen täglich weiter und nennt sich daher Big Data. Doch sie enthalten wertvolle Informationen, weiß man sie richtig zu verarbeiten.
Für Unternehmen bedeutet das allerdings, dass sie die Daten nicht nur sammeln, sondern auch intelligente Algorithmen schreiben sowie effektive Analyseprozesse entwickeln müssen, um das volle Potenzial der Daten für sich nutzen zu können. An diesem Punkt scheitern aber die meisten Firmen, weil sie die Datenverarbeitung als zu komplex ansehen.

Integrierte Systeme sind das All-Inclusive-Analyse-Paket

Mit den richtigen Fachleuten im Team und den passenden Tools können Unternehmen diese Herausforderung jedoch bewältigen. Für eine kosteneffiziente Lösung, sollten sie daher integrierte Systeme wie Mindtrees Plattform Decision Moments einsetzen, welche Datenseen, Algorithmen und Analysen zusammenführen und es ihnen dadurch erleichtern, den ersten Schritt in Richtung Big-Data-Verarbeitung zu machen.
Die Methodik des integrierten Systems ist im Vergleich relativ einfach: Es setzt sich aus fünf Schritten für die Datenverarbeitung zusammen. Im ersten Schritt müssen die Daten von all den Orten geholt werden, an denen sie erhoben wurden. Deshalb läuft zuerst der sogenannte ETL-Prozess (Extract, Transform, Load) ab. Er zapft die verschiedenen Quellen an und wandelt die Daten so um, dass die Zieldatenbank sie einordnen kann und speichert sie letztendlich dort ab.
Im zweiten Schritt legt das System einen Datensee an, in dem alle strukturierten, semi-strukturierten und unstrukturierten Daten gesammelt werden. NoSQL-Engines können an dieser Stelle vorteilhaft sein, um die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung zu erhöhen.
Einen Schritt weiter in Phase drei ist die Lösung über branchenspezifische Algorithmen in der Lage, teilautonom und vollautonom zu lernen. Die Daten werden über verschiedene Verfahren wie Clustering, logistische Regression, kollaboratives Filtern, Random-Decision-Forests oder neuronale Netze sortiert und für den nächsten Schritt vorbereitet.
Im vierten Schritt sind die Daten nun zur Weiterverarbeitung bereit. Etablierte Datenarchitekturmodelle wie Lambda, Kappa und Zeta helfen dabei, die großen Big-Data-Workloads erst bezwingbar zu machen. Die Daten werden jetzt visualisiert, für Einsichten weiterverarbeitet und spätere Ansichten in Backups archiviert.
Schließlich befinden sich auf der letzten Ebene der Big-Data-Plattform Schnittstellen, mit denen sich allerlei Anwendungen verbinden lassen, um so direkt von den Einsichten und Dateninhalten zu profitieren. Dies ist etwa für Omni-Channel-Strategien nützlich und nur aufgrund der hohen Skalierbarkeit und Flexibilität der integrierten Systeme möglich.

Erfolg zeichnet sich durch Ziele aus

Wie bei jeder Datenverarbeitung und –analyse ist es auch bei der Big-Data-Analyse notwendig, wirtschaftliche Ziele zu definieren, auf welche die Arbeit hinauslaufen soll. Das Geschäftsmodell des Unternehmens hat also eine besonders einflussreiche Rolle für die Erfolgsbestimmung der Auswertung des Datenbergs. Dieses bestimmt nämlich, inwiefern ein Unternehmen dazu in der Lage ist, von Big Data letztendlich zu profitieren.
Zum einen können Unternehmen mithilfe der Big-Data-Einsichten ihre eigene Produktivität sowie Effizienz steigern und so ihre Prozesse wirtschaftlicher gestalten. Sei es zur Optimierung der Handelswege oder zum Vorbeugen technischer Probleme durch frühzeitige Wartungen.
Auch im Marketing und Vertrieb können Unternehmen ihren Vorteil aus Big-Data-Analysen ziehen, indem sie den Kunden besser kennenlernen, dessen Nachfrage studieren und in der Produktentwicklung auf ihn reagieren. Dadurch können sie nicht nur genauere Prognosen bezüglich ihres Umsatzes treffen, sondern auch die Erfolgsmessung ihrer Kampagnen wird deutlich erleichtert.
Außerdem ist Big Data für Unternehmen eine große Hilfe wenn es darum geht, das Angebot ihrer Kunden zu individualisieren, die Verkaufs- und Kommunikationskanäle anzupassen und somit für eine personalisierte Customer Experience zu sorgen.

Big Data ist Voraussetzung für Zukunftsgeschäft

Dieser Trend wird sich auch im Jahr 2018 fortsetzen und zeichnet sich schon heute ab. Big-Data-Analysen helfen Retailern etwa dabei, durch Predictive Analytics Engpässe bei Produkten vorherzusehen und entsprechend vorzubeugen oder schnell darauf zu reagieren, indem sie den nächstgelegenen Zulieferer mit einer weiteren Lieferung beauftragen.
Auch künstliche Intelligenzen werden künftig vermehrt im stationären Handel vertreten sein, um beispielsweise Kunden vor Ort per Display Kleidungskombinationen an den Körper zu projizieren, damit diese sich nicht mühselig immer wieder umziehen muss und bequem verschiedene Kombinationen ausprobieren können. Und auch falls ein Kunde bei der Suche nach Produkten Probleme hat kann eine KI das erkennen und den Kunden darauf aufmerksam machen.
Damit die KI jedoch all diese Kunden unterscheiden, ihr Verhalten erkennen und von Interaktionen lernen kann, muss sie Zugriff auf große Mengen an Kundendaten in analysierter, strukturierter Form haben. Besonders hierfür wird die Big-Data-Analyse eine Grundvoraussetzung für kommende Jahre sein.
Amazon, Google und Facebook machen es vor: Wer sich in der digitalen Zeit sich die Daten nicht zunutze macht, wird am Markt irrelevant. Dementsprechend ist vor allem der stationäre Handel zu Umstrukturierungen gezwungen. Mit integrierten Big-Data-Lösungen und einer klaren Zieldefinition können Retailer jedoch großen Profit aus den Daten schlagen und sich für den Handel der Zukunft vorbereiten.
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Unser Autor

 
Ralf Reich, Head of Continental Europe bei Mindtree

 
Ralf Reich verantwortet das Geschäft in Zentraleuropa bei Mindtree. In seiner Rolle kümmert er sich um das Wachstum von Mindtree hauptsächlich in den Branchen Finanzdienstleistungen, Banken, Versicherungen, Retail, Produktion, Tourismus und Transportwesen. Reich bringt über 25 Jahre IT-Service-Erfahrung mit, in denen er Neukunden und Geschäftsbeziehungen in den verschiedensten Märkten und Regionen aufgebaut hat.
 
 
 
 
 
Über Mindtree
Mindtree bietet digitale Transformations- und Technologie-Dienste – von der Ideensammlung bis zur Ausführung. So können sich die Global 2000-Kunden einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Mindtree wurde „digital geboren“ und verfolgt einen agilen, gemeinschaftlichen Ansatz, wenn es darum geht, kundenspezifische Lösungen für die digitale Wertschöpfungskette zu entwickeln. Gleichzeitig sorgt die umfassende Expertise von Mindtree im Infrastruktur- und Anwendungsmanagement dafür, dass die IT zu einem strategischen Asset wird. So unterstützt Mindtree Unternehmen, egal, ob diese sich abheben, Geschäftsfunktionen neu definieren oder das Umsatzwachstum beschleunigen wollen. Besuchen Sie uns und erfahren Sie mehr. http://www.mindtree.com/.
 
Pressekontakt
Hotwire für Mindtree
Jacqueline Pitz
069 25 66 93 15
jacqueline.pitz@hotwireglobal.com
 
 
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Der Handel ist global. 62 Prozent der im Rahmen der „Pitney Bowes Global Ecommerce Study 2017“ befragten Händler gaben an, ein länderübergreifendes E-Commerce-Geschäft zu führen und die Mehrheit derer, die noch nicht über ein länderübergreifendes Geschäft verfügte, plante, es in den nächsten zwölf Monaten einzuführen.
Damit hat sich auch der Wettbewerb um die Kaufentscheidung der Kunden verschärft. Um ihn zu gewinnen, spielt die richtige Sprache – und damit die korrekte Übersetzung – eine Schlüsselrolle. Denn sie ist wesentlich für eine positive Customer Experience.
Bevor sich Interessenten für einen Kauf entscheiden, wollen sie Informationen über das Produkt. Wie eine aktuelle Studie von SapientRazorfish und Salesforce darlegt, suchen 60 Prozent der Kunden vorab im Internet gezielt danach. Um ihre Erwartungen zu erfüllen und ihnen zu ermöglichen, die Informationen zu finden, genügt es – entgegen der Annahme vieler Verantwortlicher für Marketing, Content und Verkauf – nicht, vorhandenen Content nur ins Englische zu übersetzen. Denn Interessenten suchen in ihrer Landessprache.
Damit Suchmaschinen auf Anfragen relevante Treffer liefern können, müssen Onlineinhalte in der jeweiligen Sprache verfügbar sein. Dazu zählen Produktbeschreibungen und Multimediainhalte für Shop und Marktplätze genauso wie Unternehmenswebseiten, News, Ratgeberinhalte, E-Books, Kundenfeedbacks und Bewertungen.
Da Interessenten darüber hinaus auch auf anderen Wegen mit Unternehmen in Verbindung treten wollen, sollten zudem Newsletter, Kundenmagazine, Broschüren, Aftersales-Informationen & Co. in der bevorzugten Sprache des Kunden vorliegen. Je besser über alle Phasen der Customer Journey hinweg Verständlichkeit gewährleistet ist, desto einfacher können Menschen Vertrauen zum Unternehmen aufbauen, was wiederum ausschlaggebend für die Kaufentscheidung ist.
 

Auf die Lokalisierung kommt es an

Um Verständlichkeit zu erzielen, reicht jedoch auch das bloße Übertragen der Inhalte in die Landessprache der Zielgruppe nicht aus. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, die Informationen im Kontext der geltenden gesetzlichen Vorschriften und der jeweiligen Kultur korrekt darzustellen. „Lokalisierung“ heißt der Fachbegriff. Er beinhaltet zum Beispiel die Bedeutung sowie die Assoziationen, welche Produkt- und Markennamen in verschiedenen Ländern haben und wecken können.
So trägt das Waschmittel Persil in Frankreich die Bezeichnung „LeChat“, weil „Persil“ im Französischen Petersilie bedeutet. Dies gilt auch für Bilder und Symbole wie das Daumen-hoch-Symbol, das hierzulande für ein „Okay“ steht, während es in Australien als Beleidigung angesehen wird. Nur wenn die Bedeutung auch nach der Übersetzung noch der beabsichtigten Intention entspricht, kann der Interessent das Produkt als hochwertig wahrnehmen und das Unternehmen als vertrauensvoll einstufen.
Anderenfalls ist es möglich, dass unzureichende Übersetzungen negative Rückschlüsse auf das Produkt oder die Dienstleistung auslösen. Der Interessent verlässt die Webseite oder den Shop, ohne zu kaufen und bewertet das Unternehmen vielleicht negativ.
Damit Interessenten die Kommunikation als überzeugend empfinden, sind E-Commerce-Anbieter gefordert, einen einheitlichen Markenauftritt an allen Punkten der Customer Journey zu realisieren. Dies geschieht durch konsistente Verwendung von Produkt- und Servicebezeichnungen, Keywords sowie weiteren Begriffen – kurz: eine konsistente Terminologie.
Außerdem sollten die Texte qualitativ hochwertig sein, indem er korrekte und aktuelle Angaben enthält und fehlerfrei sowie verständlich geschrieben ist. Dafür sollten die Sätze unter anderem einfach aufgebaut, aktiv formuliert und nicht zu lang sein. Angesichts einer großen Menge an Inhalten, die in kürzester Zeit an den verschiedenen Touchpoints für diverse Personen verfügbar sein muss, stellt die Lokalisierung somit eine große Herausforderung dar.
 

Software als Helfer

Beim Meistern der Aufgaben leistet Software für Translation Management wertvolle Dienste. Sie verfügt im Idealfall über ein integriertes Terminologiesystem, in dem alle den gleichen Begriff betreffenden Einträge übersichtlich zusammengestellt sind. Der Autor hat damit alle infrage kommenden Terme im Blick, womit ihre einheitliche Verwendung gewährleistet ist. So kann ein „Turnschuh“ konsequent als solcher bezeichnet werden, und nicht einmal als „Laufschuh“, ein anderes Mal als „Sportschuh“ oder „Sneaker“.
Dabei empfiehlt es sich, die Terminologie auch mit bevorzugten Keywords abzugleichen, nach denen in den jeweiligen Zielländern bevorzugt gesucht wird. Verwirrungen werden vermieden, und der Übersetzungsaufwand verringert sich. Denn Begriffe mit derselben Bedeutung müssen nicht unnötig übersetzt werden.
Ein weiterer Bestandteil einer Translation Management Software ist das Translation Memory. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, in der Quelltextsätze mit ihren Übersetzungen als Paare hinterlegt sind. Es dient Autoren als Grundlage für die Erstellung konsistenter Quelltexte und ermöglicht es, bereits übersetzte Textstellen wiederzuverwenden.
 

Mit Automatisierung Kundenerwartungen schneller erfüllen

Professionelle Lösungen für Übersetzungsmanagement stehen allen Projektbeteiligten – vom Autor über den Übersetzer bis zum Lektor – zentral, einfach nutzbar zur Verfügung. Darüber hinaus kann gute Translation Management Software über Schnittstellen mit Product-Information-Management-Systemen verknüpft werden, in denen Unternehmen häufig Produktbeschreibungen pflegen. Dadurch ist ein nahtloser Datenaustausch möglich und die Automatisierung von Übersetzungsprozessen kann Fahrt aufnehmen.
Die Vorteile: Einmal kreierter Content lässt sich schneller für unterschiedliche Formate bereitstellen. Dies spart nicht nur Aufwand und Kosten, sondern hilft E-Commerce-Anbietern auch, den Erwartungen ihrer Kunden gerecht zu werden und die Customer Experience positiv zu beeinflussen. Kunden und Interessenten gewinnen Vertrauen und entscheiden sich eher, ein Produkt zu kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.
 
Weiterführende Informationen zum Unternehmen:
Across Systems GmbH
 

Unser Autor

Gerd Janiszewski

Gerd Janiszewski ist Geschäftsführer der Across Systems GmbH. Er verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Übersetzungs- und IT-Branche. Unter anderem war er in leitender Position für Transline Gruppe GmbH tätig, einen der führenden europäischen Sprachdienstleister.
 
 
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Ob Sie nun temporären Einzelhandel, Flash-Einzelhandel, Guerilla-Stores oder Pop-up-Store hören, es ist alles ein und dasselbe. Pop-up-Shops erobern die Einzelhandelswelt und stellen traditionelle Verkaufsflächen vor Herausforderungen. Aber was genau steckt hinter diesem wirtschaftlichen Trend?
Bereits in den 1990er Jahren entstanden in Großstädten wie Tokio, London, Los Angeles und New York City Pop-up-Shops: temporäre Verkaufsflächen, auf denen Waren aller Art verkauft werden. Seitdem wurde fast jedes Konsumprodukt zu einem bestimmten Zeitpunkt über einen Shop verkauft. Von Kunst über Mode bis hin zu Tech-Gadgets und Essen sind Pop-ups spannend, weil sie kurzfristige Geschäfte schaffen, die ebenso kreativ wie ansprechend sind. Und es gibt sie in allen Formen und Größen.

Typische Eigenschaften dieser Geschäfte:

Laufzeit: nur wenige Wochen
Lage: stark frequentierte Bereiche wie Stadtzentren, Einkaufszentren und belebte Straßen, zum Teil aber auch ausgefallene Orte, wie Hinterhöfe.
Preis: häufig spezielle Rabattaktionen
Anwendung: Einführung neuer Produkte, Bewusstsein erzeugen, Coolness-Faktor erhöhen, Zielgruppe finden, Brand stärken


 

Was sind die Vorteile eines Pop-up-Shops?

Verbindung der Shopbetreiber mit ihren Kunden: Das Pop-up-Format ermöglicht es Shops, ihre Kunden persönlich kennenzulernen und stärkere Beziehungen aufzubauen.
Mehr verkaufen: Etwa 95% aller Einkäufe werden noch immer offline getätigt. Dies ist die Chance, diesen Handelskanal zu nutzen.
Bewusstsein erzeugen: Verbraucher und Medien lieben die Begeisterung, die von ausgefallenen Shops ausgeht. Händler erzeugen Aufmerksamkeit, indem Sie offline gehen und über Social Media gratis Werbung bekommen
Es ist billiger: Die Eröffnung eines Pop-up-Shops ist 80 % günstiger als ein traditionelles Einzelhandelsgeschäft, die Mietverträge sind kurzweilig
Test neuer Märkte: einfacher Einstieg in einen neuen Markt und Einführung neuer Produkte gerade für junge Unternehmer die ihr Produkt austesten möchten

 

Wer kann einen Pop-up-Shop eröffnen?

Die kurze Antwort ist: Jeder. Namenhafte Marken machen es vor. Der Mode Shop Peek & Cloppenburg bietet wechselnde Themen und Events in seinen Häusern an und erreicht damit neue Zielgruppen. Gleichzeitig sind lokale Künstler, Macher und Modedesigner auch in der Pop-up-Szene immer beliebter geworden. Selbst mobile Trucks für Lebensmittel, Designermode und Vintage-Hausrat werden immer häufiger auch in deutschen Städten entdeckt.
 

Fazit

Pop-up-Stores bieten sowohl klassischen Einzelhändlern als auch den Mietern dieser Flächen zahlreiche Vorteile. Kleine Unternehmen profitieren von der meist exklusiven Lage und hoher Besucherfrequenz. Diese sind ideal, um neue Produkte einzuführen und die Zielgruppe ausfindig zu machen.
Vermieter von Einkaufsflächen vermeiden Leerstände ihrer Verkaufsflächen, generieren Einnahmen durch die Miete und ziehen durch die Attraktivität und zeitliche Beschränkung der Verkaufsflächen neues Publikum an. Vor allem jedoch profitieren die Kunden, denen meist exklusive und hochwertige Produkte in einem attraktiven Umfeld und zu günstigen Konditionen angeboten werden. Somit lohnt sich diese Geschäftsidee für jeden Beteiligten.
 
 
 
 
 
 
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Vierter Teil: Business Spend Management
 
Die IT-Branche liebt Akronyme. Nirgendwo sonst sind – insbesondere dreistellige – Abkürzungen so verbreitet wie in der Technologie: ERP, CRM, HCM, etc. Abkürzungen bleiben besser im Gedächtnis und erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Für die Software selbst, ist die Geläufigkeit des Akronyms ein Erfolgsmesser. Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit einigen der bekanntesten Standardanwendungen und diskutiert die Evolution einer neuen Kategorie, dem Business Spend Management, kurz BMS.

Business Spend Management

Es gibt seit langem ERP-Module für P2P (Procure-to-Pay) und S2P (Source-to-Pay). Mit der E-Commerce-Innovation für B2B (Business-to-Business) Ende der 90er-Jahre kamen Unternehmen wie CommerceOne, VerticalNet und Ariba an den Markt. SAP nannte diesen Bereich SRM (Supplier Relationship Management), meinte damit aber nur eine Teilmenge des gesamten Business Spend Managements. Nach dem Abschwung von 2001 war Ariba der einzige Überlebende, der versuchte, seinen Raum als ORMS (Operational Resource Management System) zu definieren. 2012 wurde die Firma dann für 4,3 Milliarden US-Dollar an SAP verkauft.
SAP erkannte damals die Wichtigkeit einzelner BSM-Bereiche – auch mit der Übernahme des Ausgabenmanagement-Experten Concur in 2014. Um jedoch wirklich alle Bereiche zu bedienen, in denen Unternehmen Geld ausgeben, muss BSM noch mehr Gebiete umfassen: Beschaffung, Rechnungsstellung und Spesenmanagement, aber auch Ausgabenanalyse, Lieferantenmanagement, Vertragsmanagement und alle anderen Nebenprozesse, in denen Geld ausgegeben wird.
Diese Lösungen müssen Daten unternehmensübergreifend aggregieren, normalisieren und bereinigen können. Ziel ist, dem Kunden dabei zu helfen, die Art und Weise, wie ein Unternehmen Geld ausgibt, intelligenter zu gestalten. Es spielt keine Rolle, ob das Geld durch einen offiziellen Beschaffungsprozess ausgeben oder als Spesenabrechnung eingereicht wird. Denn BSM umfasst alle drei Kategorien: Beschaffung, Spesen und fakturierte Ausgaben.
Das klingt einfach, Unternehmen wissen aber oftmals nicht, wofür sie Geld ausgeben. Mit Ausgaben in drei Kategorien, denen Daten teilweise sogar falsch zugeordnet werden, wird es schwierig, die Daten zu normalisieren und aggregieren. „Diverses“ wird in vielen Organisationen zur eigenen großen Ausgabenkategorie. Noch bevor die Ausgaben optimiert werden können, müssen sie deshalb richtig verwaltet werden.

Datenbasiertes Ausgabenmanagement

Und hier kommt die Cloud ins Spiel: Der große Vorteil der Cloud ist, dass alle Daten zentral abliegen. Mithilfe von maschinellem Lernen lassen sich anonymisierte Daten wiederum schneller normalisieren. Mit der Masse an Daten, die sich ansammeln, lassen sich präskriptive Erkenntnisse erschließen. So können Lösungen für Business Spend Management beispielsweise Empfehlungen abgeben.
Ein Beispiel: „Sie sind dabei, einen Vertrag mit Lieferant A abzuschließen. Andere Nutzer hatte Schwierigkeiten mit der Leistung des Lieferanten. Vielleicht sollten Sie Lieferant B in Betracht ziehen.“ Oder: „Sie geben 30 Prozent mehr für diese Ware aus als andere Unternehmen in Ihrer Branche. Sie sollten den Vertrag neu verhandeln.“ Je mehr Daten gesammelt werden, umso besser werden die Empfehlungen der BSM-Lösung. In der Vergangenheit wäre diese Softwarefunktion nicht möglich gewesen, da die Informationen dazu in unterschiedlichen Systeme lagen.

Automatisierung & KI

Es ist eine spannende Zeit in der Geschichte der Technologie: Wir haben nicht nur riesige spezialisierte Datensätze, sondern auch die Rechenleistung und die Datenarchitektur, um diese effizient zu nutzen; sowie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um Muster zu erkennen und vorausschauende Erkenntnisse zu liefern, die Unternehmen zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle nutzen können.
BSM bedeutet die Automatisierung der Beschaffung, die Verwaltung der Mitarbeiterausgaben, ein effizientes Rechnungsmanagement, Contract Lifecycle Management, Supplier Information Management, Inventory, Advanced Sourcing, Budgeting, Analytics. Wenn all diese Bereiche nahtlos zusammenspielen, ist ein echter Mehrwert und eine echte Optimierung des Ausgabenmanagements möglich.
 
Teil I: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil II: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil III: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
 
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Coupa

Unser Autor:

Robert Bernshteyn ist CEO von Coupa Software. Coupa wurde speziell für die Cloud entwickelt und ist die einzige Plattform für Business Spend Management, die Unternehmensabläufe genauso zusammenführt, wie die Mitarbeiter das Geld ausgeben. Unter dem Motto „Value as a Service“ unterstützt Coupa seine Kunden dabei, das Ausgaben-Management zu optimieren, signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und auf diese Weise die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Coupas Cloud-basierte Spend-Management-Plattform verbindet hunderte von Organisationen mit Millionen von Lieferanten weltweit. Mit der Lösung von Coupa gewinnen die Unternehmen eine bessere Übersicht und Kontrolle über die Ausgaben des Unternehmens und deren Struktur.
 
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Dritter Teil: Human Capital Management
Die IT-Branche liebt Akronyme. Nirgendwo sonst sind – insbesondere dreistellige – Abkürzungen so verbreitet wie in der Technologie: ERP, CRM, HCM, etc. Abkürzungen bleiben besser im Gedächtnis und erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Für die Software selbst, ist die Geläufigkeit des Akronyms ein Erfolgsmesser. Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit einigen der bekanntesten Standardanwendungen und diskutiert die Evolution einer neuen Kategorie, dem Business Spend Management, kurz BMS.
So wichtig wie die Informationstechnologie für die Entwicklung von CRM-Software (Eine kleine Geschichte der Standardsoftware Teil 2) war, so sollte sie das Gleiche auch für einen anderen Bereich bewirken: die Personalverwaltung. Die Idee, die Informationstechnologie auch auf Personalfunktionen anzuwenden, hatte ihre Wurzeln bereits in den 70er-Jahren.

Entstehungsgeschichte von HCM-Software

Damals beschränkten sich die Funktionen auf Basisaufgaben wie die Stundenerfassung oder die Verwaltung der Gehaltsabrechnung. Mit dem Aufkommen von ERP-Systemen (Eine kleine Geschichte der Standardsoftware Teil 1) wurden einige Funktionen für HR (Human Resources) als Zusatzmodule angeboten. Doch erst als Dave Duffield und Ken Morris 1987 PeopleSoft gründeten, entwickelte sich HCM (Human Capital Management) zu einer eigenständigen Kategorie.
PeopleSoft begann zwar mit einer reinen HR-Anwendung, fügte jedoch schließlich Module hinzu, die es der Software ermöglichten, als ERP-System zu fungieren. Damit trat das Unternehmen in Konkurrenz zu SAP, JD Edwards (mit dem es 2003 fusionierte) und Oracle, von dem es 2005 übernommen wurde.
Während dieser Zeit, in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren, löste die Cloud-Technologie eine weitere Innovationsrunde in dieser Kategorie aus. HR-Technologien wurden auch für kleinere Unternehmen ohne ERP-Systeme zugänglich gemacht und öffnete sich für Benutzer außerhalb des HR-Bereichs. So konnten Manager und Mitarbeiter viele Aufgaben selbst erledigen.

Cloud-Anwendungen

Die Cloud brachte auch eine Vielzahl an Startups für Speziallösungen für beispielsweise Recruiting, Bewerber-Tracking, Benefit-Administration oder Performance-Management hervor. Die großen ERP-Anbieter begannen, sich die besten Anbieter zu schnappen, um ihre eigenen Cloud-basierten End-to-End-Lösungen zu entwickeln.
SAP zum Beispiel kaufte im Jahr 2012 SuccessFactors und ist nun mit der Anwendung „Employee Central“ einer der wichtigsten Anbieter. Workday ist zu einem starken Konkurrenten geworden und hat mit dem Aufbau eines nativen und vollständigen End-to-End-Systems gute Arbeit geleistet.
 

Business Spend Management

Das Muster ist immer das gleiche: Software entsteht, um ein Problem zu lösen. Ist sie erst einmal erfolgreich auf dem Markt, wird sie erweitert und mit anderen Lösungen kombiniert, um angrenzende Prozesse zu bewältigen. Viele der Prozesse im Business Spend Management (BSM) wurden schon immer mithilfe der Informationstechnologie umgesetzt. Doch es gab nie einen konkreten Namen dafür, da BSM – ähnlich wie zuvor HCM und CRM – bisher eine Ansammlung einzelner ERP-Add-Ons war. Deshalb erkannte die Industrie lange Zeit BMS nicht als neue und eigene Kategorie.
 
Der vierte und letzte Teil von „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“ diskutiert die Evolution von Business Spend Management, kurz BMS, als neue Software-Kategorie.
 
 
Teil I: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil II: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Coupa

Unser Autor:

Robert Bernshteyn ist CEO von Coupa Software. Coupa wurde speziell für die Cloud entwickelt und ist die einzige Plattform für Business Spend Management, die Unternehmensabläufe genauso zusammenführt, wie die Mitarbeiter das Geld ausgeben. Unter dem Motto „Value as a Service“ unterstützt Coupa seine Kunden dabei, das Ausgaben-Management zu optimieren, signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und auf diese Weise die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Coupas Cloud-basierte Spend-Management-Plattform verbindet hunderte von Organisationen mit Millionen von Lieferanten weltweit. Mit der Lösung von Coupa gewinnen die Unternehmen eine bessere Übersicht und Kontrolle über die Ausgaben des Unternehmens und deren Struktur.
 
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Vor allem Wissens- und Nachrichtenformate haben es Zuhörern und Zuschauern angetan. Das hat eine aktuelle, repräsentative Studie zum Podcast-Nutzungsverhalten der Deutschen herausgefunden.
Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2018 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.022 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Nutzung von Podcasts befragt. Untersucht wurde dabei unter anderem, welche Sendungen am häufigsten angesehen oder angehört werden, welche Geräte dazu verwendet werden und wie die Hörer mit Werbung umgehen.
Seit über zehn Jahren schon können Nutzer viele Audio- und Videosendungen on demand abrufen – wann und wo sie wollen und meistens sogar kostenlos. Doch erst seit etwa 2016 zeichnet sich ein Trend zur breiteren Nutzung des Mediums Podcast ab. Dieser hat sich offenbar deutlich verstärkt und die Mitte der Gesellschaft erreicht, denn mittlerweile beziehen 31 Prozent der Bundesbürger regelmäßig On-Demand-Inhalte über Podcastanbieter. Die größte Zielgruppe sind Männer zwischen 18 und 29 Jahren: Sie hören Podcasts häufiger als jede andere Gruppe.
Die beliebtesten Formate sind Nachrichten, die 43 Prozent der Podcast-Hörer im Medium verfolgen, sowie Unterhaltungs- und Musiksendungen, die 41 Prozent respektive 40 Prozent gefallen. Unter den zehn populärsten Podcasts finden sich allerdings neben Tagesschau, Tatort und der Satiresendung Extra 3 gleich sieben Wissenssendungen. Bei den meistabonnierten Podcasts dominieren die öffentlich-rechtlichen Formate: In den Top 10 landen ebenfalls nicht weniger als sieben Produktionen von ARD, ZDF und den Dritten Programmen. Bemerkenswert: Wie in anderen Zuschauerstudien zeigt sich auch hier, dass die Sendung mit der Maus offenbar nicht nur Kinder als Publikum hat. Im Ranking der meistabonnierten Sendungen landet die Show mit dem orangen Nager gleich hinter Tagesschau und Quarks und Co auf Platz drei.
Das Smartphone wird von knapp zwei Drittel der Podcast-Konsumenten für das Streaming der Sendungen genutzt, einen Laptop verwendet nur noch etwa die Hälfte. Offenbar überzeugt die einfache Transportierbarkeit der Mobilgeräte auch zu Hause, denn 31 Prozent der Nutzer geben an, Podcasts am häufigsten neben anderen Tätigkeiten im Haushalt wie Essen, Putzen oder Heimwerken abzuspielen. Ein Viertel schenkt den Sendungen seine ungeteilte Aufmerksamkeit, während jeweils jeder Siebte sie vorwiegend auf dem Arbeitsweg oder zum Einschlafen hört. Bei der optimalen Dauer einer Podcast-Folge teilen sich die Bundesbürger in zwei Lager: Während 45 Prozent eine Länge von maximal 20 Minuten präferieren, sind 37 Prozent eher für Episoden von 30 Minuten oder mehr zu begeistern.
Podcasts bergen ein erhebliches Marketingpotenzial, denn sie inspirieren ihr Publikum in vielen Fällen dazu, etwas Neues zu tun. So geben 41 Prozent der Hörerschaft an, durch einen Podcast den Wunsch verspürt zu haben, ein neues Produkt auszuprobieren, 37 Prozent wollten eine neue Fähigkeit erwerben und 28 Prozent ein neues Hobby beginnen. Wirksam ist dabei sowohl Content Marketing als auch klassische Werbung: Ein Drittel der Hörer hat sich schon einmal über Produkte oder Unternehmen informiert, nachdem diese in einem Podcast besprochen wurden, ebenfalls ein Drittel gibt an, dies nach einem Werbespot in einem Podcast getan zu haben.
Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-podcasts

AMERIA verkündete gestern die strategische Partnerschaft mit der Mackevision Medien Design GmbH. Die beiden deutschen Innovationstreiber haben sich zusammengetan, um das Einkaufserlebnis in Showrooms, Flagship Stores und anderen Handels- und Ausstellungsflächen im Automotive-Sektor zu maximieren.
Mit der „Connected Retail Experience“ bringen AMERIA und Mackevision Content und Technologie in einer einzigartigen End-to-End-Lösung zusammen. Sie bieten Lösungen für die digitale Inszenierung und Vernetzung der Handelsflächen und ermöglichen dadurch ein optimales Zusammenwirken von digitalen Inhalten sowie physischen Exponaten und Produkten in der Fläche.
Endkunden wird ein inspirierendes Einkaufserlebnis geboten, während Händler über eine Cloud-Lösung das Kundenverhalten nachvollziehen und ihre Maßnahmen in der Fläche weiter optimieren können.
Interaktive und zunehmend personalisierte Lösungen am Point of Sale spielen in Zeiten der Digitalisierung eine elementare Rolle – vor allem in der Automotive-Branche. Diese Veränderung des Status-Quo spiegelt sich in den Bedürfnissen der Kunden und ihren gesteigerten Erwartungshaltungen nach multidimensionalen und personalisierten Berührungspunkten mit Marken wider.
Durch eine intelligente Vernetzung verschiedenster Touchpoints innerhalb der Customer Journey kann es einer Marke gelingen, genau diese Bedürfnisse zu stillen. Und zwar permanent, wann immer der Kunde es wünscht.
 
„Connected Retail Experience ist vor diesem Hintergrund die direkte und ganzheitliche Antwort auf diesen Wandel und beinhaltet unterschiedliche Module für die digitale Inszenierung und Vernetzung der verschiedenen Kommunikationsflächen“ erklärt Armin Pohl, CEO von Mackevision. „Wir freuen uns sehr, mit AMERIA einen Partner gefunden zu haben, der unsere Visionen teilt und so denkt wie wir.

Armin Pohl, CEO von Mackevision


Unser gemeinsames Ziel ist es, Handelsflächen zu einzigartigen Markenerlebnissen zu erwecken. Stationärer und digitaler Handel sollen zu einem faszinierenden Markenerlebnis verschmelzen. Genau dass bringen wir mit unserer Connected Retail Experience auf den Weg.“
 

Data Aggregation & Analytics

Vor allem Händler profitieren von den Lösungen der Connected Retail Experience. Sie können über eine Cloud-Lösung das Kundenverhalten nachvollziehen und die Fläche auf dieser Datengrundlage weiter optimieren.
„In der Auswertung der Daten liegt der eigentliche Mehrwert“ betont Abrecht Metter, Geschäftsführer der AMERIA GmbH. „Daten über das Kaufverhalten der Kunden sind für Automobilhersteller goldwert, denn nur so können sie ihr Angebot auf die Wünsche und Anforderungen ihrer Kunden otpimal abstimmen und anpassen.

Abrecht Metter, Geschäftsführer der AMERIA GmbH


Mackevision und AMERIA bringen Content und Technologie in einer einzigartigen End-to-End-Lösung zusammen. Wir können unser Technologieangebot nun um die technischen und kreativen Inhalte der Mackevision erweitern und unseren Kunden noch mehr Möglichkeiten geben, den Kundendialog noch erlebbarer und interaktiver zu gestalten.“
 

Virtual Promoter

Zu den Modulen der Connected Retail Experience gehören die Interactive Touchpoints, hier reiht sich Virtual Promoter von AMERIA ein. Die interaktive Displaylösung überzeugt aufgrund eines hohen Grads an Emotionalisierung, das Gefühl einer echten Mensch-zu-Mensch Kommunikation wird durch einen lebensgroßen Avatar geweckt.
Er schlägt die Brücke zwischen digitalem und physischem Showroom und unterstützt dabei, das Kundenerlebnis im Rahmen von Produktpräsentationen in den Fokus zu stellen.
Virtual Reality und Mobile Devices sowie interaktive Screens bieten weitere Interaktionsmöglichkeiten mit Produkten oder Exponaten an physischen Standorten.
Die Verknüpfung der Interactive Touchpoints ermöglicht es zudem Kunden, nachhaltig mit relevanten Informationen und einer individuellen Beratung entlang der gesamten Customer Journey zu bedienen.
 

Location Based Services

Location Based Services, ein weiteres Modul der Connected Retail Experience, sind standortbezogene mobile Dienste, mit denen Endkunden an speziell definierten Points of Interest (POI) angesprochen werden können. Endkunden nutzen dafür ganz einfach ihr privates Smartphone und erhalten darüber relevante Informationen, Beratung sowie zusätzliche Angebote im Rahmen mobiler Apps.
Im Autohaus wird der Kunde dann beispielweise beim Gang durch die Ausstellungsfläche begleitet und erhält Informationen über die jeweiligen Fahrzeuge, denen er sich nähert, direkt auf sein Smartphone. Diese Informationen kann der Besucher dann auf seinem Smartphone speichern, er kann einen Fahrzeug-Konfigurator nutzen oder die Informationen ganz leicht über Social Media Kanäle teilen.
Aus dem Kundenverhalten in der Showroom- oder Verkausfläche können Maßnahmen für die Optimierung der Produktinszenierung abgeleitet werden.
 

Retail Management System
CX Manager und Softwareintegration

Der cloudbasierte CX Manager ermöglicht als Steuerungseinheit ein zentrales Device und App Management der gesamten Connected Retail Experience. Alle Interactive Touchpoints werden über den CX Manager remote konfiguriert, gesteuert und mit Inhalten bespielt. Der CX Manager kann an bestehende Datenbank- und CRM-Systeme eingebunden werden.
 

Stationärer und digitaler Handel verschmelzen zu einem faszinierenden Markenerlebnis.


 

Future Interface

Die Connected Retail Experience ist immer in Bewegung. Die neuesten Technologien, wie z.B. Artificial Intelligence & Chatbots für den Point of Experience, machen die Innovationsstärke von Marken und Produkten bis ins kleineste Detail in jeder Kommunikationsmaßnahme erlebbar.
 
weiterführend Informationen finden Sie unter:
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Pressemitteilung
 
Sparen und Gutes tun als Mitglied der Consumer-Plattform bUnited

 
Unter dem Motto „Sparen und Gutes tun“ profitieren Verbraucher gleich mehrfach. Die Consumer-Plattform bUnited.com bündelt die Einkaufsmacht von Verbrauchern und erzielt so für alle bUnited-Mitglieder sehr günstige Preise, die sonst nur Großkunden vorbehalten sind.
Gleichzeitig verpflichten sich Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen von bUnited-Mitgliedern bezogen werden, nachhaltiger zu wirtschaften und ausgewählte Umweltorganisationen zu unterstützen. Die Rettung der Welt ist ein erklärtes Ziel von bUnited und jedes einzelne Mitglied kann dazu seinen Beitrag leisten. Und das völlig kostenlos, denn die bUnited-Mitgliedschaft ist kostenfrei.
In den USA und Brasilien vertrauen bereits mehr als eine Millionen Mitglieder auf die Macht von bUnited. Nun startet die Plattform mit einer besonderen Vertriebspartnerschaft auch im deutschen Markt durch: bUnited-Mitglieder und ihre Familien erhalten exklusiv die deutschlandweit günstigsten Mobilfunktarife der Deutschen Telekom, mit zwischen 20 und 30 Prozent Rabatt beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags. Darüber hinaus können bUnited-Mitglieder auch alle weiteren Rabatte und Angebote nutzen, die die Deutsche Telekom anbietet.
Jedes bUnited-Mitglied, das dieses Angebot nutzt, rettet zugleich 1.000 Quadratmeter Amazonas-Regenwald. Denn für jeden abgeschlossenen Vertrag zahlt die Deutsche Telekom einen festgelegten Betrag an bUnited, der im Namen der bUnited-Mitglieder an die Rainforest Foundation gespendet wird. Die anerkannte Naturschutzorganisation setzt diese Gelder gezielt für den Erhalt des Regenwaldes im Amazonasgebiet ein.
 

bUnited: Verbraucher haben die Macht

bUnited wurde von einem amerikanischen und zwei deutschen Gründer in Silicon Valley ins Leben gerufen. Die weltweit einzigartige Consumer-Plattform bewirkt eine einschneidende Veränderung, indem sie die Kaufkraft von Millionen Mitgliedern bündelt und so die Machtverhältnisse zwischen Unternehmen und Verbrauchern ausgleicht. Diese vereinten Kräfte der Verbraucher setzt bUnited gezielt ein und verpflichtet ihre Partner dazu, nachhaltiger und sozialer zu wirtschaften.
Die Deutsche Telekom ist von diesem völlig neuen Ansatz überzeugt und hat deshalb als eines der ersten Unternehmen in Deutschland eine Vertriebspartnerschaft mit bUnited abgeschlossen.
„Die Vertriebspartnerschaft mit bUnited macht für uns als Deutsche Telekom sehr viel Sinn, da bUnited als eine große geschlossene Gruppe von bewusst konsumierenden Verbrauchern mit einem maßgeschneiderten Angebot, bestehend aus der Kombination von Rabatt und Umweltschutz, an die Deutsche Telekom herangeführt wird“, kommentiert Markus Gabel, Leiter Internet Sales Partnervertrieb bei der Deutschen Telekom.
 

Beste Preise, toller Service und auch noch die Welt retten

„Unsere Partnerschaft mit der Deutschen Telekom ist für bUnited ein großartiger Start auf dem deutschen Markt. Die Deutsche Telekom ist laut der Stiftung Warentest der am besten bewertete Mobilfunknetz-Anbieter 2017 und bietet bUnited-Mitgliedern die günstigsten Preise in Deutschland. Aber nicht nur unsere Mitglieder profitieren von dem Angebot: Gemeinsamen hoffen wir, einen entscheidenden Unterschied bei der Rettung des Amazonas-Regenwaldes zu machen, so dass die Welt ein Stück besser wird“, sagt Jim Jorgensen, CEO und Mitgründer von bUnited.
„Wer bei bUnited mitmacht, schließt sich einer Bewegung an, die die Funktionsweise unserer Wirtschaft verbessert. In Zukunft werden wir unseren Mitgliedern in Deutschland eine große Palette an exklusiven Angeboten bieten, die wir stetig erweitern.

Ozan Taner, Mitgründer von bUnited


Davon profitieren alle Beteiligten: bUnited-Mitlieder, Unternehmen und unsere Umwelt“, ergänzt Ozan Taner, Mitgründer von bUnited und verantwortlich für den deutschen Markt.
 
 
Über bUnited:
bUnited ist eine kostenfreie Plattform für Endkunden, die die Kaufkraft ihrer Mitglieder bündelt und ihnen dadurch als Kunden mehr Gewicht gegenüber Unternehmen verleiht. Durch diese verbesserte Verhandlungsmacht profitieren bUnited-Mitglieder von günstigeren Preisen und besserem Service. Zudem kommt jedes Angebot, das bUnited mit seinen Kooperationspartnern verhandelt, einem gemeinnützigen Projekt zugute. So setzen sich bUnited-Mitglieder für sozial- und umweltverträgliche Standards und Produktionsbedingungen ein und profitieren gleichzeitig von exklusiven Angeboten.
Mehr Informationen finden Sie unter:
https://bUnited.com/de-de/
 
 
Kontakt:
HBI Helga Bailey GmbH
Corinna Voss, Caroline Rixen, Stefan Schmidt
089 / 99 38 87 -30 / -46 / -47
bUnited@hbi.de
www.hbi.de
 
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