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„Bar oder mit Karte“ ist der allseits gewohnte Satz an der Kasse. Früher steckte man seine Karte ins Terminal, heute hält man sie einfach hin: Kontaktlos ist das neue „Buzzword“ und auf dem besten Weg das neue Normal zu werden.

Alipay und WeChat folgen Touristen in die Geschäfte. Für deutsche Händler bieten sich dadurch neue interessante Möglichkeiten, an der Reise- und Konsumlust der Chinesen zu partizipieren, in dem sie mehr internationale Zahlungsakzeptanzen anbieten.

Vor allem Wissens- und Nachrichtenformate haben es Zuhörern und Zuschauern angetan. Das hat eine aktuelle, repräsentative Studie zum Podcast-Nutzungsverhalten der Deutschen herausgefunden.
Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2018 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.022 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Nutzung von Podcasts befragt. Untersucht wurde dabei unter anderem, welche Sendungen am häufigsten angesehen oder angehört werden, welche Geräte dazu verwendet werden und wie die Hörer mit Werbung umgehen.
Seit über zehn Jahren schon können Nutzer viele Audio- und Videosendungen on demand abrufen – wann und wo sie wollen und meistens sogar kostenlos. Doch erst seit etwa 2016 zeichnet sich ein Trend zur breiteren Nutzung des Mediums Podcast ab. Dieser hat sich offenbar deutlich verstärkt und die Mitte der Gesellschaft erreicht, denn mittlerweile beziehen 31 Prozent der Bundesbürger regelmäßig On-Demand-Inhalte über Podcastanbieter. Die größte Zielgruppe sind Männer zwischen 18 und 29 Jahren: Sie hören Podcasts häufiger als jede andere Gruppe.
Die beliebtesten Formate sind Nachrichten, die 43 Prozent der Podcast-Hörer im Medium verfolgen, sowie Unterhaltungs- und Musiksendungen, die 41 Prozent respektive 40 Prozent gefallen. Unter den zehn populärsten Podcasts finden sich allerdings neben Tagesschau, Tatort und der Satiresendung Extra 3 gleich sieben Wissenssendungen. Bei den meistabonnierten Podcasts dominieren die öffentlich-rechtlichen Formate: In den Top 10 landen ebenfalls nicht weniger als sieben Produktionen von ARD, ZDF und den Dritten Programmen. Bemerkenswert: Wie in anderen Zuschauerstudien zeigt sich auch hier, dass die Sendung mit der Maus offenbar nicht nur Kinder als Publikum hat. Im Ranking der meistabonnierten Sendungen landet die Show mit dem orangen Nager gleich hinter Tagesschau und Quarks und Co auf Platz drei.
Das Smartphone wird von knapp zwei Drittel der Podcast-Konsumenten für das Streaming der Sendungen genutzt, einen Laptop verwendet nur noch etwa die Hälfte. Offenbar überzeugt die einfache Transportierbarkeit der Mobilgeräte auch zu Hause, denn 31 Prozent der Nutzer geben an, Podcasts am häufigsten neben anderen Tätigkeiten im Haushalt wie Essen, Putzen oder Heimwerken abzuspielen. Ein Viertel schenkt den Sendungen seine ungeteilte Aufmerksamkeit, während jeweils jeder Siebte sie vorwiegend auf dem Arbeitsweg oder zum Einschlafen hört. Bei der optimalen Dauer einer Podcast-Folge teilen sich die Bundesbürger in zwei Lager: Während 45 Prozent eine Länge von maximal 20 Minuten präferieren, sind 37 Prozent eher für Episoden von 30 Minuten oder mehr zu begeistern.
Podcasts bergen ein erhebliches Marketingpotenzial, denn sie inspirieren ihr Publikum in vielen Fällen dazu, etwas Neues zu tun. So geben 41 Prozent der Hörerschaft an, durch einen Podcast den Wunsch verspürt zu haben, ein neues Produkt auszuprobieren, 37 Prozent wollten eine neue Fähigkeit erwerben und 28 Prozent ein neues Hobby beginnen. Wirksam ist dabei sowohl Content Marketing als auch klassische Werbung: Ein Drittel der Hörer hat sich schon einmal über Produkte oder Unternehmen informiert, nachdem diese in einem Podcast besprochen wurden, ebenfalls ein Drittel gibt an, dies nach einem Werbespot in einem Podcast getan zu haben.
Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-podcasts

Über Online-Marketing-Kampagnen für KMU und dem Anspruchsdenken der Kunden 4.0 sprach die TREND-REPORT-Redaktion mit Dominik Dreyer, Geschäftsführer Groupon Deutschland.
 
 
Herr Dreyer, welche Erkenntnisse förderte Ihre aktuelle EMNID-Studie zu Tage?
Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass der Aufklärungsbedarf bei deutschen Kleinunternehmen hinsichtlich des digitalen Marketings weiterhin hoch ist.
Viele der befragten Anbieter von Freizeitaktivitäten, Restaurants und Wellness haben das Potenzial von mobilen, standortbezogenen Marketing zur Optimierung ihrer Auslastung noch nicht erfasst. Um mobiles Marketing nutzen zu können, müssen sie wiederum eine attraktive Kampagne aufsetzen, das darin enthaltene Angebot mobil verfügbar machen und klar definierte Erfolgskriterien festlegen.
Wir haben mit der Unterstützung von Kantar-Emnid 200 Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern befragt. Die Hälfte der befragten Unternehmen gibt nur maximal 10 Prozent ihrer Werbeausgaben für Suchmaschinenmarketing, Social-Media-Anzeigen, E-Mail-Werbung, Apps, Affiliates- oder Display-Marketing aus.
Diejenigen Unternehmen, die digital aktiv sind, setzen überwiegend auf kostengünstige Owned-Media-Maßnahmen: 83 Prozent der Kleinunternehmen haben eine eigene Webseite und 59 Prozent nutzen Social Media in Form eines Facebook- oder Instagram-Auftritts.

Dominik Dreyer, Geschäftsführer Groupon Deutschland


 
Bei Paid Media dominiert weiterhin Print: Während noch mehr als die Hälfte der Kleinunternehmen Flyer und Handzettel druckt oder Anzeigen in lokalen Zeitungen bucht, schaltet nur jedes dritte Unternehmen Social-Media-Anzeigen und nur ein Viertel der Befragten betreibt Suchmaschinenmarketing.
 
 
Was erwartet eigentlich in diesem Kontext der „Kunde 4.0“ heute?
Die neuen technischen Möglichkeiten sind die Basis für ein erhöhtes Anspruchsdenken der Kunden 4.0. Sie erwarten vielfältige physische und digitale Touchpoints, ständige Verfügbarkeit von Angeboten und kanalübergreifende Kommunikations- und Transaktionsmöglichkeiten.
Neben Reisen, Consumer Electronics und digitalen Gütern will der Kunde 4.0 zunehmend auch lokale Dienstleistungen digital erwerben. Das belegt nicht zuletzt die Tatsache, dass 66 Prozent aller Groupon-Transaktionen über mobile Endgeräte (mobile app und mobile web) abgewickelt werden.
 
Welche Rolle spielt digitales Marketing im Marketing-Mix von KMU?
Vor allem Kleinunternehmen, die die Mehrheit unserer Partner ausmachen, fehlt oftmals die Erfahrung und die Expertise, um professionelles Online-Marketing umzusetzen. Hierdurch überlassen sie den Wettbewerb um den Kunden 4.0 den Konzernen, die sich hochspezialisierte Marketing-Experten leisten können. Nur mit Hilfe umfassender Beratung und intuitiv anwendbaren Marketinglösungen, kann man diesen Wettbewerbsnachteil für die Kleinunternehmen ausgleichen.
 
Welche digitalen Marketing-Tools bieten Sie kleineren und mittleren Unternehme an, um erfolgreiche Marketing-Kampagnen zu generieren?
Als Online-Marktplatz und mit unserer App ist die Bewerbung von Angeboten auf Groupon bereits das Kernmarketing-Tool für den lokalen Handel. Besonders für Dienstleister oder Anbieter von Freizeitaktivitäten, Restaurants und Wellness sind wir eine einfach zu nutzende Lösung für den Einstieg in die digitale Vermarktung.
Dabei werden die auf Groupon angebotenen Leistungen zusätzlich partnerspezifisch über Affiliate-Marketing, SEO, SEM, E-Mail Marketing, Mobile Push Alerts and die Medien beworben. Zur besseren Messung und effizienten Abwicklung der Kampagne bieten wir eine Reihe von flankierenden Service-Tools wie das Merchant Center, unser kostenfreies Booking Tool oder unsere Partner App an.
 
Was muss eine integrierte Marketing-Lösung im Kontext der Digitalisierung heute leisten?
Vor dem Hintergrund, dass sich die auf Groupon angebotenen Dienstleistungen dieser Unternehmen dadurch kennzeichnen, dass sie lokale Erlebnisse sind, steckt die Herausforderung an integrierte Marketing-Lösungen vor allem darin, diese Erlebnisse für den Kunden 4.0. kanalübergreifend auffindbar, sowie nahtlos, ohne Medienbruch, bezahlbar und einlösbar zu machen.
 
Wie und warum generieren Sie Neukunden und damit Neugeschäft für Ihre Partner?
Online-affine Kunden browsen auf unsere App nach Aktivitäten in ihrer Nähe. Mit attraktiven Angeboten können wir sie begeistern Neues zu entdecken. Die meisten unserer Kunden probieren einen Service-Partner, wenn sie dessen Deal bei uns erworben haben, zum ersten Mal aus. Stimmen Service und Beratung vor Ort, kommen sie wieder. Dadurch unterstützen wir die Generierung von Neukunden und das erhöht die Wahrnehmung des Partners in der Nachbarschaft.

„Kunden 4.0. erwarten vielfältige physische und digitale Touchpoints und ständige Verfügbarkeit“ erläutert Dominik Dreyer.


 
Inwieweit nehmen Sie neue Partner beim ersten Deal an die Hand?
Unser Rundum-Service ist neben unserer Reichweite eine unserer Stärken: Von der Bedarfsanalyse über die Gestaltung passgenauer Kampagnen, bis hin zur redaktionellen Überarbeitung der Online-Angebote und der Erfolgskontrolle führen wir unsere Partner durch die einzelnen Schritte zu einer erfolgreichen Kampagne. Wer Groupon als Marketing-Tool einsetzt, kann sich auf einen umfangreichen Service verlassen.
 
Wie kann das finanzielle Risiko im Kontext der Ausgaben für neue Marketing-Kampagnen begrenzt werden?
Wir bieten vor allem für Kleinunternehmen, die ihr Marketing intern betreuen und nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben, die passende Lösung an.
Der Vorteil: Die Unternehmen müssen – anders als beispielsweise bei CPC basierten Keyword-Kampagnen – kein Geld für Werbemaßnahmen ausgeben, deren Effizienz im Vorfeld nur schwer einzuschätzen ist. Groupon-Partner müssen nicht in Vorleistung gehen, sondern zahlen eine erfolgsbasierte Provision.
 
Vielen Dank für das Gespräch!
 
Weiterführende Informationen unter
GROUPON Deutschland
 

BS PAYONE erhält den Zuschlag für zukünftiges Payment Gateway der Deutschen Bahn
Frankfurt, 26.09.2017 –
Der Full-Service-Zahlungsdienstleister BS PAYONE GmbH – hervorgegangen aus der Fusion des Acquiringunternehmens B+S Card Service GmbH und dem Payment Service Provider PAYONE GmbH – hat sich in dem seit Februar 2017 laufenden Ausschreibungsverfahren der Deutsche Bahn Vertrieb GmbH, einer Tochtergesellschaft der Deutsche Bahn AG, um den Betrieb des zukünftigen  DB Payment-Gateways als Zahlungsdienstleister durchgesetzt.
Der Einsatz eines Payment Gateways ist Teil einer vollkommen neuen IT-Plattform von DB Vertrieb. Hier wusste BS PAYONE mit ihrer ganzheitlichen Omni-Channel-Expertise, leistungsstarker Technologie und einem detailliert auf die Bedürfnisse der Bahn zugeschnittenen Konzepts zu überzeugen.
Die DB Vertrieb GmbH, bereits langjähriger Kunde der ehemaligen B+S Card Service GmbH in allen Fragen rund um das Acquiring (Akzeptanz und Abwicklung von Kreditkarten und Girocard), verantwortet im Deutsche Bahn-Konzern den Vertrieb von Fahrkarten und ergänzenden Leistungen über eigene Systeme und Partner. Hierzu gehören auch alle Aspekte des bargeldlosen Bezahlens.
 
Über BS PAYONE
Die BS PAYONE GmbH ist einer der führenden Omnichannel-Payment-Anbieter in Europa. Als Full-Service-Zahlungsdienstleister bietet sie ihren Kunden je nach Bedarf sowohl standardisierte als auch individuelle Payment-Lösungen für den Point of Sale und im E-Commerce an – auf allen Endgeräten und über alle Kanäle.
Unternehmen, die ihren Kunden bargeldloses Bezahlen anbieten möchten, erhalten von BS PAYONE alle Produkte zur automatisierten Abwicklung sämtlicher Zahlungsprozesse aus einer Hand. Dazu zählen die Akzeptanz aller national und international gängigen Kredit- und Debitkarten, alternativer Zahlungsmittel (APMs), Karten- und Automatenterminals für den stationären Handel sowie die automatisierte und ganzheitliche Abwicklung im E-Commerce und für Mobile Payment. Das Unternehmen betreut seine Kunden händlernah, vollumfänglich und mit hohem Qualitätsanspruch durch modernsten Netzbetrieb zur hochsicheren Verarbeitung der Zahlungsdaten.
Der Payment-Service-Provider ist ein Tochterunternehmen des Deutschen Sparkassenverlags und damit Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. BS PAYONE wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als Zahlungsinstitut zugelassen und
wickelt jährlich mehr als eine Milliarde Transaktionen ab. Neben der Unterstützung zahlreicher Sparkassen arbeitet BS PAYONE europaweit für mehr als 255.000 Kunden aus den verschiedensten Branchen – von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu namhaften internationalen Key Accounts.
 
Über die DB Vertrieb GmbH
Die DB Vertrieb GmbH verantwortet den Vertrieb des DB-Personenverkehrs und einer Vielzahl weiterer Verkehrsunternehmen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Das Unternehmen sieht sich als Schnittstelle zwischen Verkehrsunternehmen und täglich mehr als fünf Millionen Fahrgästen. Der Vertrieb verantwortet auch das personenverkehrsübergreifende Produktmanagement von Mobilitätsleistungen. Mit rund 860.000 Ticketverkäufen und Reservierungen täglich hat sich die DBTochter als der führende Vertriebsdienstleister für den öffentlichen Personenverkehr positioniert. Im Vertrieb und seinen Töchtern sind bundesweit rund 5.800 Mitarbeiter beschäftigt. Die DB Vertrieb GmbH realisiert den Umsatz der Geschäftsfelder heute hauptsächlich über die Vertriebskanäle Reisezentrum, Automat, Agentur, Internet, Mobiles Ticketing, Call Center, Abo-Center und Zugverkauf und nimmt die Abrechnung der Umsätze vor.
 
Weiterführende Informationen:
BS PAYONE GmbH
Susanne Grupp
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt am Main
Deutschland
Tel.: +49 69 6630-5132
susanne.grupp@bspayone.com
www.bspayone.com
 
 
 
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Gastbeitrag von Hartmut Rottstedt,  Lexmark Deutschland GmbH
Smartphones sind die Zukunft der Arbeit. Vorbei die Zeiten, in denen man für das Verfassen oder Lesen einer E-Mail, das Entwerfen eines Vertrags oder das Ausdrucken einer Präsentation seinen Laptop hochfahren oder gar an den Schreibtisch zurückkehren musste: Heutzutage nimmt man einfach seine Arbeit überall hin mit. Das Handy wird uns in den kommenden fünf Jahren vom Schreibtisch befreien, uns dabei unterstützen, intelligenter zu arbeiten, und nebenbei auch unsere Produktivität steigern. Es ist es also kein Wunder, dass man von der „Mobilen Revolution“ spricht.
Zwei Jahrzehnte nach der Einführung der ersten internetfähigen Mobiltelefone sind Smartphones die beliebtesten Endgeräte, um online zu gehen. Und ihre Popularität kennt keine Grenzen: So sagt Cisco voraus, dass der weltweite mobile Datenverkehr zwischen 2015 und 2020 um 800 Prozent zunehmen wird. Während die Mobile Revolution also weiter an Fahrt gewinnt, verändert das Smartphone die Art und Weise, wie Unternehmen auf der ganzen Welt ihre Geschäfte tätigen.
Prominentes Beispiel hierfür ist Google, das 2015 sein Suchmachinenranking so aktualisierte, dass Smartphone-optimierte Webseiten priorisiert werden. Nur um kurze Zeit später ein weiteres Update zu fahren, mit dem Handy-Suchergebnisse aktueller sind als Suchresultate, die von einem Desktopcomputer stammen.

Vorteile des mobilen Arbeiten

Während die neuesten Smartphones immer günstiger und dabei auch immer intelligenter werden, entdecken zunehmend mehr Unternehmen die Vorteile des mobilen Arbeiten für sich und ihre Mitarbeiter. Eine Umfrage von IDC ergab, dass sich der Prozentsatz der mit einem Smartphone ausgestatteten Angestellten zwischen 2015 und 2016 von 59 Prozent auf 65 Prozent erhöht hat. Laut neuesten Erkenntnissen der Economist Intelligence Unit steigern Unternehmen, die der Mobiltechnologie höchste Priorität einräumen, ihre Produktivität um 16 Prozent und beeinflussen darüber hinaus auch die Kreativität und Loyalität ihrer Mitarbeiter positiv.
Das macht Sinn. Mit einem Tablet oder Handy in der Hand kann der Angestellte von Meeting zu Meeting gehen und sich dabei in Echtzeit stets auf dem Laufenden halten. Neben dem damit einher gehenden Flexibilitäts- und Produktivitätsschub dürfte der ständige Umgang mit Smartphones & Co. für eine noch größere Routine bei den Mitarbeitern sorgen. Dementsprechend dürften die Kosten für Helpdesk-Unterstützung mittelfristig ebenfalls sinken. Solche Beispiele untermauern die Meinung von Experten, dass bis 2018 drei Viertel aller Arbeitnehmer in Westeuropa mobil sein werden.

Mehr Produktivität und Freiheit

Der Aufstieg der Mobiltechnologie verändert außerdem die Art und Weise, wie wir kommunizieren. Der weltweite mobile Datenverkehr hat sich alleine in nur einem einzigen Jahr, zwischen 2015 und 2016, um 63 Prozent erhöht. Aber das ist noch nicht alles: Auch die Art und Weise, wie wir drucken, verändert sich. Laut Gartner[1] haben Druckaufträge von Handys und Tablets im besagten Zeitraum um jeweils 8 Prozent und 13 Prozent zugenommen. Die Vorteile gehen über eine erhöhte Produktivität weit hinaus. So steht das mobile Drucken auch für die neu gewonnene Freiheit, von überall aus – also auch von unterwegs – drucken zu können.
Etwas, das bis dato nicht möglich war.
In vielen Branchen, wie der Gastronomie oder dem Verkauf, sitzen Mitarbeiter selten am Schreibtisch. Sie sind dort, wo ihr Job es verlangt, nämlich beim Gast bzw. Kunden. Trotzdem benötigen sie häufig Ausdrucke. Vertriebsangestellte zum Beispiel müssen oft von unterwegs Kundenrechnungen ausdrucken. Mussten diese mobilen Mitarbeiter bisher überall dort, wohin ihre Arbeit sie rief, Drucker installieren, benötigen sie inzwischen nur noch eine Druck-App auf ihrem Smartphone. Druck-Apps erfreuen sich rasant steigender Beliebtheit. Die „Mobile Print“-App von Lexmark ermöglicht es dem Anwender, auf dem am nächsten gelegenen Drucker auszudrucken, ohne die IT dafür kontaktieren zu müssen.

Mobiles Drucken haucht BYOD Leben ein

Dank des mobilen Druckens wird das Konzept „BYOD“ („Bring your own device“ bzw. „Bring dein eigenes Gerät“) Realität. Mitarbeiter werden im Hinblick darauf, wo sie arbeiten, wann sie arbeiten und wie sie arbeiten, deutlich flexibler. BYOD bietet sich vor allem für Start-ups und kleine Unternehmen an, die ihre Ausgaben begrenzt halten möchten. Aber auch größere Firmen, die ihren ROI („Return on Investment“) trimmen wollen, profitieren von BYOD.
Demzufolge rechnen also Unternehmen mit einer steigenden Anzahl an Ausdrucken, die von mobilen Endgeräten angestoßen werden. Diese Erwartung wird von einer IDC-Schätzung bestätigt: Der Anteil der mobilen Ausdrucke am Gesamtdruckvolumen wird von 2015 bis 2018 voraussichtlich von 20-21 Prozent auf 28-30 Prozent ansteigen. Mobiles Drucken hat also Zukunft und scheint sich auch noch hinsichtlich eines weiteren wichtigen Aspekts auszuzahlen: Einem kürzlich erschienen Bericht zufolge erhöhen Investitionen in mobiles Drucken und Scannen die Mitarbeiterzufriedenheit um beachtliche 38 Prozent.

Mobile Revolution

Die Art, wie wir arbeiten, hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Dank digitalen Wandels, Globalisierung und Sozialer Medien vernetzen wir uns immer stärker und werden auch immer produktiver. Mobiltechnologie baut auf diesem Momentum auf und macht es uns noch einfacher, auf Daten zuzugreifen, mit Kollegen zu interagieren und – seit neuestem – auch unterwegs zu drucken. Die Einführung von noch intelligenteren Smartphones mit immer höherer Rechenleistung hat viele Unternehmen davon überzeugt, Mobiltelefone nicht mehr als Luxus anzusehen, sondern als Notwendigkeit zu akzeptieren.
Und während die Mobile Revolution an Geschwindigkeit zulegt, sollten Firmen rund um den Globus dafür sorgen, dass sie das volle Potential der Mobiltechnologie ausschöpfen. Davon profitieren nicht nur ihre Mitarbeiter und Kunden, sondern auch die Unternehmen selbst sowie die gesamte Weltwirtschaft.
 
 
Unser Autor:

Hartmut Rottstedt, Managing Director Germany, Austria, Switzerland bei Lexmark Deutschland GmbH


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
weitere Informationen unter: www.lexmark.de
Aufmacherbild: CC0 Public Domain  / Tero Vesalainen / Pixabay
[1]Gartner, Market Trends: Switching Enterprise Users to Secure, Cost-Effective Mobile Printing (2015)

 

Gastbeitrag

Künstliche Intelligenz (AI) bringt uns dem Heiligen Gral des Content-Commerce näher

 
Bei E-Commerce geht es schon lange nicht mehr nur darum, Ihren Produktkatalog einem empfänglichen Publikum unterzujubeln. Diesem Konzept ist man bereits Lichtjahre voraus. Heute müssen Sie Ihre Produkte an die Wünsche, Sehnsüchte, Erwartungen und Kontext Ihrer potentiellen Kunden anpassen. Jeder Online-Marketer, der sein Geld wert ist, kennt die Power des sogenannten „Story-Telling“ und weiß, warum Inhalt und Commerce kombiniert werden müssen, um gute Verkaufszahlen zu erzielen.
Aus der Sicht des Vermarkters ist das größte Problem der Content-Commerce-Erfahrung nicht das Erstellen von ansprechenden Inhalten. Es geht darum, sicherzustellen, dass der Inhalt nicht verloren geht und von der richtigen Person im richtigen Moment ihrer Kauferfahrung gesehen wird.
Aber warum haben so viele Unternehmen Probleme damit, Content und Commerce effektiv unter einen Hut zu bringen? In Wirklichkeit ist es für Menschen unglaublich zeitaufwendig, alle Punkte zwischen Produkt und Geschichte zu verbinden und eine tatsächliche Konversion zu erzielen: Jener Zeitpunkt, wo ein Käufer eine Entscheidung darüber trifft, was er kauft.
Das Puzzle des inhaltsorientierten Commerce ist weiterhin ein schwieriges Projekt. Sie können Ihr Bestes geben, um in Ihrem Content-Produktionsprozess immer effizienter zu werden. Im Grunde aber haben Organisationen weder genügend Zeit noch die menschlichen Ressourcen, um Geschichten zu kreieren, die den Verkauf von Produkten unterstützen – und das in einem sich schnell wandelndem Markt, wo sowohl die Produkte als auch die Erwartungen der Kunden sich so rasant ändern.
 

Künstliche Intelligenz (AI – Artificial Intelligence):

Ein zentrales Teil im Commerce-Puzzle

AI kann das zentrale, fehlende Element liefern, um die gesamte Content-Commerce-Erfahrung zu vervollständigen. Schauen wir uns ein Beispiel an, wie Unternehmen ihre Content-Commerce-Träume verwirklichen können, indem sie bereits vorhandene Videoinhalte verwenden.
Am 8. März 2017 kündigte Google seine „Google Cloud Video Intelligence API“ an, die mit künstlicher Intelligenz das langwierige Pflügen durch Videoarchive erledigt, um spezifische Inhalte zu finden. Egal, ob es sich um coole Katzen, Snowboarder oder Wolkenkratzer handelt. Google ist damit nicht allein: IBM Watson hat im vergangenen Jahr eine ähnliche App ins Leben gerufen. Und es werden bestimmt noch weitere folgen.
Stellen Sie sich jetzt vor, dieser künstlichen Intelligenz folgenden Auftrag zu erteilen: Alle Ihre Story-Telling-Videos oder ein Archiv von Filmmaterial zu durchlaufen, um jene magischen Videoinhalte zu finden, die genau die Kundenerfahrungen personalisieren, die Sie in Ihrem Content Management System ausgearbeitet haben.
Das Ergebnis: Ausdrucksstarke, automatisch produzierte Empfehlungen, welche Videos thematisch am besten zu welchen Produkten passen. Plötzlich wird der Weg, um diese Aufnahmen in Ihre digitalen Erfahrungen einzubringen, erheblich einfacher. Die Chancen, Ihren Endbenutzern eine relevante Erfahrung zu präsentieren, sind um ein Vielfaches größer. Sie können die gleiche Technologie auch auf Ihre Texte und Bilder anwenden und dabei alle Inhalte zusammenbringen.
Das ist der Punkt. Das Zusammenspiel von Content-orientiertem Commerce und AI scheint ein wichtiger Schritt zu sein. Man sollte sich allerdings nicht zu sehr davon einschüchtern lassen, da heutzutage ständig irgendwelche neuen Tools auftauchen. Sie können klein anfangen, indem Sie verfügbare Technologien mit Ihren vorhandenen Inhalten verbinden. Technologien wie diese ermöglichen es Unternehmen, wertvolles Material aus ihren Archiven voller unstrukturierter Inhalte zu filtern, und dieses dann mit Shopping-Erlebnissen zu verbinden.
Wir bewegen uns rasant in eine Zukunft, in der Content-Kuration zur Unterstützung des Kauferlebnisses nicht mehr nur von Menschen durchgeführt wird, die Bedürfnisse, Sehnsüchte und Kontext des Käufers verstehen. Stattdessen können wir uns zunehmend auf Maschinen verlassen, die unsere alltäglichen zeitraubenden Aufgaben erledigen, indem sie Content-Ressourcen markieren oder Käuferpräferenzen mit den passenden Produkten kombinieren.
 

Ein weiterer Schritt in Richtung Personalisierung durch Psychographie

Bisher basierten die meisten Targeting-Bemühungen auf sehr grundlegenden Merkmalen wie Geschlecht, Alter und Standort. Aber nur, weil zwei Menschen demografisch Nachbarn sind, bedeutet das noch lange nicht, dass sie die gleichen Vorlieben, Wertvorstellungen oder Persönlichkeitsmerkmale haben. Diese grundlegenden Eigenschaften beeinflussen unsere Gewohnheiten und unsere Entscheidungen. Was macht man also, wenn man personalisierte Inhalte anbieten möchte, die tiefer gehen als die Basiswerte?
Die regelrechte Explosion von Datenerfassungstechniken hat in den letzten Jahren zu einem Wachstum im Bereich der Psychographie geführt. Was gefällt Ihnen? Was sehen Sie sich an? Wie lange und zu welcher Tageszeit? Das alles wird Ihrem Persönlichkeitsprofil hinzugefügt. Durch diese Art von Datenerfassung lässt sich ganz gezielt herausfinden, welche Art von Person Sie wirklich sind. Das wird die neue Norm, mit neuen Standards für äußerst gezieltes Marketing.
Wenn Sie es schaffen, maschinelles Lernen auf Ihren vorhandenen Content anzuwenden – und die Ergebnisse mit dem kombinieren, was Sie über die Persönlichkeiten und Präferenzen Ihrer Käufer durch psychografische Profilierung kennen – dann haben Sie einen Weg gefunden, Inhalt und Commerce zu verbinden. Und das alles ohne den intensiven Aufwand eines manuellen Such- und Verbindungsprozesses.
Wenn Sie auf Ihrer Website mit einem extrovertierten potentiellen Kunden konfrontiert werden, können Sie sich in dieses Persönlichkeitsmerkmal einfühlen, indem Sie Inhalte auswählen, die dazu passen. Sie können dies auch auf ganz bodenständige, praktische Weise nutzen; zum Beispiel indem Sie jemandem Gegenstände in seiner Lieblingsfarbe anbieten.
Heute sind wir in einer Situation, in der uns so viele Online-Erlebnisse völlig irrelevant erscheinen; entweder erhalten wir einfach nur einen Produktkatalog und müssen selbst rausfinden, was wir benötigen und was erhältlich ist; oder der Ton und/oder der tatsächliche Inhalt harmonisiert nicht mit unseren persönlichen Charakterzügen.
Wo Content-orientierter Commerce von AI und Psychografie gelenkt wird, dort fügen sich die fehlenden Stücke zusammen. Das Ergebnis ist ein Kundenerlebnis, das von wunderbaren Begegnungen mit Ihrer Marke definiert wird.
 
 
 
 
Über unseren Autor
Herr Rasmus Skjoldan:

 

Rasmus Skjoldan, Lead Product Manager, Magnolia


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rasmus Skjoldan ist Lead Product Manager bei
www.magnolia-cms.com. Content Hubs und Omnichannel Content Management sind Herrn Skjoldans Steckenpferd. Vor Magnolia war er Brand Manager bei TYPO3, Experience Lead des TYPO3 Neos Open Source Projektes und Inhalts-Stratege bei Cope, einer Content Strategy Consulting Firma in Kopenhagen.
 
 
 
 
Weiterführende Informationen: www.magnolia-cms.com
 
 
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Gastbeitrag von Frank Piotraschke. Seit November 2015 ist er als Senior Director DACH bei Optimizely tätig. Davor war er unter anderem für AT Internet tätig.
Wer im modernen Online-Handel im Zeitalter der Personalisierung nicht ins Hintertreffen geraten möchte, steht vor zahlreichen Herausforderungen. Wichtig ist, sich ihnen zu stellen.
Jeder Kunde verhält sich anders. Wer zehn von ihnen nach ihrem Einkaufsverhalten befragt, wird höchstwahrscheinlich zehn verschiedene Antworten bekommen. Es gibt nicht das eine Kundenverhalten, sondern viele unterschiedliche – diese Erkenntnis ist von elementarer Bedeutung für den Online-Handel. Außerdem unterliegt das Verhalten der Käufer einem stetigen Wandel – was heute noch gilt, kann morgen schon obsolet erscheinen. Dieses Wissen muss in die Optimierungen von Webseiten einfließen. Nur Firmen, die sich diesen Entwicklungen und Herausforderungen stellen, werden langfristig überleben. Mithilfe von folgenden drei Hinweisen können Sie sich und Ihr Unternehmen besser auf die sich wandelnden Kundenerwartungen einstellen.

  1. Seitenlayout optimieren
    Die Wichtigkeit dieser Maßnahme unterstreicht folgende Tatsache: Die Aufmerksamkeitsspanne des Durchschnittskunden lieg bei gerade mal acht Sekunden. In diesen acht Sekunden müssen Sie die Aufmerksamkeit des Besuchers Ihrer Webseite erlangen, sonst wird es nichts mit dem Geschäft. Dabei kommt natürlich Ihrem Produktangebot entscheidende Bedeutung zu, aber darum geht es hier nicht. Wir konzentrieren uns an dieser Stelle auf die Optimierung Ihrer Webseite und auf die Rolle des Seitenlayouts. Dabei geht es um alle erdenklichen Seiten – von der Homepage oder Landing Pages für Rabattaktionen bis hin zu normalen Produktdetail- und Checkout-Seiten. Treten hier Unklarheiten oder Schwierigkeiten auf, sinken Ihre Conversions – und das wollen wir ja nicht. Aus diesem Grund muss die Webseite in puncto Navigation und Schnelligkeit optimal aufgestellt sein. Bei der Startseite, die traditionell die meisten Zugriffe verzeichnet, müssen Sie auf eine klare Navigation, erstklassige, verlockende Produktangebote, relevante Informationen und anklickbare Fotos achten. Letztere müssen sofort ins Auge springen, Lust auf mehr machen und mit den Produktkollektionen verlinkt sein. Hier lohnen sich A/B-Tests, um die Wirkung der Bilder zu überprüfen. Auch die Produktdetailseiten müssen optimiert werden, spielen sie doch auf dem Weg zum Kauf eine entscheidende Rolle. Zu einer guten Detailseite gehört definitiv eine präzise Beschreibung des Produkts – nicht nur für den Kunden, sondern auch für Suchmaschinen. Der Produkttext benötigt relevante Schlagworte, um weit oben in den Suchmaschinen aufzutauchen. Im Idealfall fügen Sie hier auch noch häufig gestellte Fragen und Bewertungen hinzu, um das Vertrauen zu steigern. Brillante Fotos, die die Produkte von ihrer besten Seite zeigen, gehören ebenso zum Pflichtprogramm. Auch hier können Sie mit A/B-Tests experimentieren. Nicht vergessen sollten Sie auch den Checkout-Funnel, der bei vielen Online-Händlern aus mehreren Seiten mit auszufüllenden Formularen besteht. Hier gibt es zahlreiche Variationsmöglichkeiten, die den Zahlvorgang besonders einfach oder schwer gestalten können. Als wichtig gilt zum Beispiel das Entfernen von Ablenkungsmöglichkeiten, aber auch eine vereinfachte Formulareingabe, die den Kunden auf Eingabefehler aufmerksam macht, sollte zum Einsatz kommen. Außerdem sehr hilfreich: Eine Fortschrittsleiste, die dem Käufer immer anzeigt, wo er sich gerade im Bezahlprozess befindet. Auch den Checkout als Gast, also das Zahlen ohne vorherige Registrierung, sollten Sie ermöglichen. Studien besagen, dass das Erstellen eines Benutzerkontos viele Interessenten abschreckt.
  2. Auf Mobilgeräte achten
    Vernachlässigen Sie bitte nicht die Mobilgeräte – sie werden nicht nur zu Recherchezwecken eingesetzt. Viele Menschen kaufen mittlerweile mit Smartphone und Tablet ein. Deshalb sollten Sie mit mobilen Websites und Apps alle Schritte auf dem Weg zum mobilen Einkauf unterstützen. Eine Studie von „Think With Google“ gibt unter dem Namen „Apps und mobile Websites für den Einzelhandel: Shoppingerlebnisse besser gestalten“ Designempfehlungen für die vier Phasen des Kaufprozesses auf Mobilgeräten. Wir fassen die wichtigsten Tipps dieser Studie hier kurz für Sie zusammen. Die Studie weist darauf hin, wie wichtig es für eine Omnichannel-Benutzererfahrung ist, die Artikelverfügbarkeit im Ladengeschäft anzugeben. Viele User möchten wissen, ob das Wunschprodukt in einer Filiale in ihrer Nähe lagert. Achten Sie zudem darauf, auch auf Mobilgeräten alle Produktdetails anzuzeigen, obwohl ihr Display mitunter sehr klein ausfällt. Umso wichtiger wird es, alle Formularfelder zu vergrößern, da das Finden und Ausfüllen von Formularen auf Mobilgeräten eine Qual sein kann. Auch bei Smartphone & Co. sollte für Kunden die Möglichkeit bestehen, ohne Anmeldung und Benutzerkonto zu shoppen. Darüber hinaus sollten Sie den User nicht übermäßig mit Werbung belästigen, indem Sie es ihm zum Beispiel gestatten, Werbeaktionen mit einem Klick zu beenden.
  3. Personalisierte Inhalte in Echtzeit
    Personalisierung endet nicht bei der Anrede mit dem korrekten Namen in E-Mails. Optimierte Personalisierung kann viel mehr – es geht in erster Linie darum, sich kontinuierlich einen detaillierten Einblick in das Benutzerverhalten zu verschaffen. Nur so gelingt es, Käufern ein  echtes Shoppingerlebnis zu bescheren. Anders ausgedrückt: Das Bereitstellen von personalisierten Erfahrungen, die auf individuelle Merkmale ausgerichtet sind, ist nicht nur lukrativ, sondern für Onlinehändler mittlerweile essenziell. Heutzutage gelingt es, in Echtzeit individuelle Inhalte zu liefern, die auf das Verhalten des jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. Dabei sollten Online-Händler zwischen verschiedenen Zielgruppensegmenten unterscheiden, um zu maßgeschneiderten Inhalten zu kommen. Wir unterscheiden zwischen Usern, die schon mal etwas gekauft haben, Benutzern, die schon mal eine Produktseite aufgerufen haben, sowie wiederkehrenden Besuchern, die bisher keinen Kauf getätigt haben. Bei Letzteren können Sie mit diversen Angeboten experimentieren, um sie doch noch zu einem Kauf zu bewegen. Bei Kunden, die schon mal etwas bestellt haben, können Sie Produktzubehör oder ähnliche Artikel anzeigen. Und bei einem Besucher, der eine Produktseite betrachtet, präsentieren Sie weitere Produkte aus dieser Kategorie, wenn der Besucher zur Startseite zurückkehrt.

Fazit: Schritt für Schritt zu höheren Conversions

Erstellen Sie einen Plan, wie Sie die beschriebenen Maßnahmen priorisieren. Finden Sie zuerst heraus, welche Seiten am meisten Traffic verzeichnen und beginnen Sie hier mit den Optimierungsmaßnahmen. Wo besteht Verbesserungspotenzial, an welchen Stellen müssen Sie eingreifen? Im zweiten Schritt nehmen Sie den Checkout-Funnel genau unter die Lupe: Gibt es Hindernisse im Kaufprozess, die Käufer abschrecken könnten? Betrachten Sie dabei sowohl die Desktop- als auch die Mobil-Variante. Wenn Sie dies getan haben, sollten Sie sich über weitere Personalisierungsmaßnamen Gedanken machen. Finden Sie heraus, welche Bereiche der Webseite stärker auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten werden können. Und das Wichtigste: Fangen Sie einfach an! Jeder verstrichene Tag kann im wahrsten Sinne des Wortes verlorene Umsätze bedeuten.
Weitere Informationen unter:
https://www.optimizely.com/de/

Heute ist unser „Handbuch Digitalisierung“ am deutschen Markt erschienen.

 
Vor Ihnen liegt das erste gemein­freie Open-Content-Werk zum
Thema „Digitalisierung“.
 
cover
Auf über 260 Seiten haben wir in Form von Gastbeiträgen, Interviews und Fall­beispielen die Digitalisierung und ihre Aus­wirkungen auf Unternehmen und Wirtschaft
beschrie­ben.
Gleichzeitig haben wir wichtige und aktuelle „Quer­schnittsthemen“ von Big Data bis Cloud-Computing dazu mit Querverweisen ins Verhältnis gesetzt.
Wichtig war unserer Redaktion da­bei, neue Geschäftsmodelle, die durch die Digitalisierung für Unternehmen entstehen, hervorzuheben.
Die The­menkonvergenz der Digitali­sierung hat uns dabei am meisten beschäftigt.
 
 
Das Buch wird regelmäßig aktualisiert auf unserer digitalen Plattform im Internet.
Un­ter http://www.handbuch-digitalisierung.de
halten wir alle Inhalte des Buches für Sie zum kostenfreien Download vor.
Wer darüber hinaus ein Printexemplar bestel­len und gemütlich lesen möchte, kann dies über den Buchhandel oder im Internet online bei Amazon realisieren.
Print-ISBN: 978-3-9818482-0-5
 
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So können wir und der Themenumfang ge­meinsam wachsen.
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Da wir mit dem jetzigen Umfang des Werkes nur einen Bruchteil der wichtigsten Digitalisierungs­strategien vorstellen konnten, machen wir online weiter.
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Sollte die Startauflage von 2 000 Printexem­plaren vergriffen sein, müssen Sie trotzdem nicht auf die „Papierausgabe“ verzichten. Wir drucken dann extra ein Exemplar für Sie mit der Printing-on-Demand-Technologie. Da unsere Inhalte ja gemeinfrei sind (Open Con­tent), zahlen Sie nur für die Verarbeitung und das Papier.
Für Anregungen, Feedback und Kritik kön­nen Sie unsere Autoren gerne über das On­line-Formular unter http://www.handbuch-digitalisierung.de erreichen.
Wir möchten mit unserem Werk kleine und mittlere Unternehmen sowie den deutschen Mittelstand ansprechen und sie für die Digi­talisierung sensibilisieren.
Das Handbuch-Digitalisierung geht auch Hand in Hand mit
unserer Printausgabe TREND REPORT. Die Wirtschaftszeitung be­gleitet regelmäßig das Handelsblatt als Supple­ment (Fremdbeilage). Mit TREND REPORT haben wir die erste Wirtschaftszeitung ge­schaffen, die „Freie Inhalte“ generiert, veröf­fentlicht und im Web viral verbreitet.
Die gesammelten The­men und Reportagen aus TREND REPORT haben wir jeweils in Form des Expertenpanels mit den Themen im Buch verknüpft.
Wir haben die Reportagen und Gastbeiträge nur kurz thematisch umrissen. Die kompletten Beiträge können Sie hier lesen.
Bedanken möchten wir uns bei der freien Enzyklopädie Wikipedia und bei winfwiki, der Wissensdatenbank rund um Themen der Wirtschaftsinformatik. Die Open-Content- Seiten haben uns sehr geholfen, die Themen­matrix zu erstellen und thematische Erklärun­gen für unser Werk zu generieren.
 
Wir wünschen Ihnen einen schönen Jahresausklang und viel Spaß beim Lesen!
 
 
Ihre Redaktion
 
 
PS.: Coming soon…
Zusätzlich veröffentlichen wir das gleichnami­ge E-Book unter dem E-Pub-2.0-Format. Wir sind dann damit auf allen gängigen E-Book-Rea­dern lesbar und an die bekanntesten Appsto­res angebunden.

Ein Gastbeitrag von Pascal Reddig, Geschäftsführer TWT Business Solutions GmbH
Location Based Services erleichtern den Alltag des Nutzers. Mit dem Smartphone als ständigem Begleiter ist es für den Verbraucher von großer Bedeutung, relevante Serviceleistungen und Informationen in dem Moment mobil abrufen zu können, in dem sie diese benötigen. Der Service Locator der TWT Business Solutions GmbH berücksichtigt beim Auffinden von Standorten Öffnungszeiten und angebotene Leis-tungen und vereinfacht damit die User Experience des Kunden.
Unterwegs in einer unbekannten Stadt und auf der Suche nach einem Geldautomaten – Ein Szenario, das jeder schon einmal erlebt hat. Mit Hilfe des Service Locators zeigen Unternehmen dem Kunden nicht nur den Standort und die Route zur nächsten Filiale an. Beachtet wird auch, ob die Geschäftsstelle spezifische Kundenwünsche erfüllen kann, wann die voraussichtliche Ankunftszeit sein wird und ob der Standort zum Zeitpunkt der Ankunft geöffnet ist.

Einfache Navigation zum Geldautomaten

60 Prozent der 18 bis 34-Jährigen heben mehrmals in der Woche Geld an einem Geldautomaten ab. Damit sind sie die Altersgruppe, die am häufigsten Geld über diesen Weg bezieht. Statistiken zeigen, dass auch sie die Gruppe sind, die am häufigsten ein Smartphone benutzt. Die Suche nach dem nächsten Geldautomaten erfolgt über mobile Endgeräte.
Durch die Anwendung des TWT Service Locators reagieren Banken auf diesen Trend und zeigen der Zielgruppe nicht nur den Standort des nächstgelegenen Automaten an, sondern auch die Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten und ermöglichen die direkte Navigation dorthin. Je mehr Informationen der Kunde auf einen Blick erhält, desto wertvoller ist die Anwendung für ihn. Dieses Prinzip lässt sich auf viele weiteren Szenarien anwenden: Der Kunde kann die Verfügbarkeit eines Produktes in seinem lokalen Baumarkt prüfen oder filtern in welchem Sportgeschäft er eine Laufanalyse machen kann.

Usability und technische Funktionalität muss gewährleistet sein

Viele der aktuellen Filialfinder benötigen eine Eingabe des Benutzers, bevor sie entsprechende Standorte anzeigen. Der TWT Service Locator ortet die Benutzer automatisch im Hintergrund über die IP Adresse, mit Hilfe des Google Geolocation Service, und erreicht damit eine Genauigkeit von 95 Prozent. So können dem Benutzer bereits beim ersten Aufruf des Service Locators die relevanten Standorte in seiner Umgebung angezeigt werden, ohne dass eine Interaktion benötigt wird. Falls diese Genauigkeit nicht ausreichend ist oder der Nutzer an einem anderen Standort nach einem Service sucht, kann er zusätzlich eine Adresse eingeben. Hierbei profitiert er von der Adress Autocomplete Funktion von Google Maps. Der Benutzer kann den Ort, die Postleitzahl oder die Straße angeben, und das mit einer sehr hohen Fehlertoleranz bei der Eingabe.
Durch die automatische Standortlokalisierung werden Adressen aus der Umgebung bevorzugt. Dadurch erhält man Ergebnisse von Relevanz, wie man sie von Google gewohnt ist. Ein Benutzer aus Düsseldorf bekommt bei der Eingabe von “Mart” die “Martinstraße, Düsseldorf” vorgeschlagen und nicht die “Martinstraße, Hamburg”. Dies vereinfacht die Adresseingabe und verhindert somit die Abbruchrate.
Eine synchronisierte Darstellung der Ergebnis-Liste und der Darstellung der Standorte auf der Karte ist essentiell wichtig, doch wird in vielen Filialfindern grundsätzlich vernachlässigt. Der TWT Service Locator stellt sicher, dass ein Treffer aus der Liste stets auch in der Karte hervorgehoben wird, sowie umgekehrt. So können dem Standort jederzeit zusätzliche Informationen, wie den Öffnungszeiten, Leistungen oder der Produktverfügbarkeit zugeordnet werden.
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Zeitersparnis durch optimale Suchergebnisse

Bei der Suche nach einem Service-Standort erhält der Nutzer Informationen zu den Öffnungszeiten einzelner Filialen, die einen expliziten Service anbie-ten. Geschäftsstellen, die zum Zeitpunkt der Suchanfrage bereits geschlos-sen sind, werden in der Ergebnisliste nicht mehr hervorgehoben, sondern werden lediglich grau hinterlegt. In die Routenplanung, zu dem ausgewählten Standort, werden auf Basis der Daten von Google Maps die aktuellen Verkehrsinformationen mit einbezogen. Sollten alle Filialen zum Zeitpunkt der Abfrage oder der Ankunft bereits geschlossen sein, erhält der Benutzer einen Hinweis auf die Service-Hotline.
Hat der Benutzer einen Standort gewählt, so werden ihm Routinginformatio-nen und Parkmöglichkeiten in der Nähe angezeigt.

Von den Anfragen der Nutzer lernen

Über die Art der Benutzerabfrage, ergeben sich wertvolle Informationen für das Unternehmen. Es lässt sich ermitteln, von wo der Nutzer sucht, welche Standorte am häufigsten ausgewählt werden, welche Anfragen getätigt wer-den oder zu welcher Uhrzeit gesucht wird. Durch die Analyse wird die Ser-vice-Leistung stetig zu optimiert und den Kundenwünschen angepasst. Filia-len, die ein geringes Kundenaufkommen vorweisen können möglicherweise geschlossen werden, während an beliebten Standorten zusätzliches Personal beschäftigt werden kann. Unternehmensstrategien können auf diese Weise angepasst und nachhaltig verändert werden.
Unternehmen stehen vor der Herausforderung den Kunden eine Vielzahl von Diensten zur Verfügung zu stellen, die eine tatsächlichen Nutzwert für sie haben. Der Service Locator ermöglicht es Unternehmen, eine schnelle und intuitive Leistung zu bieten, die von den Kunden ohne Vorwissen nutzbar ist.
Weitere Informationen unter:
https://www.twt-business-solutions.de/
 

Über TWT Business Solutions GmbH

twt_pascal_reddigDie TWT Business Solutions GmbH ist ein Geschäftsbereich der Full-Service-Internetagenturgruppe TWT Interactive. TWT Interactive, gegründet 1995, hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf. Die TWT Business Solutions ist spezialisiert auf das Geschäftsfeld Enterprise Search. Durch ihre Expertise setzt die Solution ihren Fokus auf Informationsbeschaffungs-Prozesse via Mindbreeze Inspire und Google Search Appliance.
Zu den Kunden zählen u.a. Deutsche Telekom, Deutsche Bahn, Robert Bosch, Evonik, Barmenia Versicherung, Hella und TÜV Rheinland. Die TWT Business Solutions GmbH ist Teil der TWT Digital Group.

 
Quelle Portrait Pascal Reddig: TWT Interactive
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