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Unser Leben hat sich geteilt: Vor der Corona-Pandemie und danach. Ob wir bereits im „danach“ angekommen sind, ist noch nicht absehbar, aber eines ist sicher – viele Dinge und Verhaltensweisen haben sich geändert. Was geht und was bleibt? Was hat uns nachhaltig beeinflusst? Aus Sicht des Handels und der Paymentunternehmen hat sich am Point-of-Sales insbesondere das Bezahlverhalten gewandelt.

Wer hätte das vorhersehen wollen – Hinweisschilder bei den großen Handelsunternehmen appellieren an die Kunden für eine bargeldlosen Zahlung. Hygiene, aber auch Schnelligkeit ohne Schlange stehen haben dem Bargeld ein wenig von seinem alten, übermächtigen Präsenz genommen. Speziell kontaktloses Zahlen hat an
Beliebtheit gewonnen, was auch Zahlen des CCV Netzbetriebs belegen: Exponentielle Wachstumsraten begleiten die Monate der Lockdowns, insbesondere für die Girocard kontaktlos. Auch die Erhöhung des Betrags zur kontaktlosen Zahlung ohne PIN-Eingabe auf 50 € durch die Deutsche Kreditwirtschaft hat ihr übriges für die gestiegene Akzeptanz getan.

Ein Trend, der bleiben wird – denn Hygiene, Schnelligkeit und Komfort werden auch in Post-Coronazeiten geschätzt werden. Frühere Hemmschwellen eingefleischter Bargeldzahler wurden überwunden, um nicht wieder aufgebaut zu werden. Dieses neue Bezahlverhalten gilt es nun auf Seiten von Paymentbranche und auch Handel aufzugreifen und zu pflegen, ist es doch der erste große Schritt für die Akzeptanz und Etablierung neuer, digitaler Lösungen am Point-of-Sales.


Unsere Autorin

Susanne Kohlhofer ist seit 2008 als Corporate Communication Lead beim Paymentdienstleister CCV fest in der Paymentbranche verankert und begleitet die neuesten Entwicklungen, Trend und Innovationen am bargeldlosen Point-of-Sales.


Warum ist Digitalisierung am Point-of-Sales so wichtig?

Wir leben in einer neuen Gesellschaft der Apps, die als kleine, schlanke Programme unser Leben begleiten, bereichern und auch erleichtern. Für Prozesse am Point-of-Sales waren ähnliche Set-ups auf den klassischen Paymentterminals bisher nicht abbildbar, denn Sicherheitsbestimmungen und Zertifizierungen ließen Installationen abseits reiner Bezahlfunktionen nicht zu.

Heute wandelt sich das Bild: Die neue Generation Bezahlterminals arbeitet mit einem Android-Betriebssystem, das bereits in sich Vorteile birgt wie z.B. ein hervorragendes Batteriemanagement – eine hoch effiziente Leistung, die sich aus den stetigen Optimierungen für den Smartphone Betrieb ergibt.


„Die heutige Entwicklung zeigt, dass Kartenzahlungen und im nächsten Schritt Mobile Payment über die digitalen Wallets auf Smartphones und Smart Watches sich als Standardbezahlmittel immer stärker in den Köpfen der Verbraucher als gut und vorteilhaft festsetzen.“


Apps verbinden und schaffen Mehrwerte – gerade am Point-of-Sales, der als Touchpoint in jeder Customer Journey vorkommt und nachhaltige Eindrücke schafft. Die Vorteile der Apps richten sich hier sowohl an Händler als auch an deren Kunden. Der Händler hat erstmalig die Chance, seine Kassenperipherie mit Apps schnell und on-demand zu optimieren und muss nicht zwingend in additive Hardware investieren. Trial-versions von z.B. Kassensystemen auf App-Basis helfen, das richtige Programm zu testen und damit vertraut zu werden. Neue Geschäftsmodelle oder – wie auch während der Corona-Pandemie – neue Anforderungen lassen sich durch Apps schnell aufgreifen, z.B. der Umstieg auf Lieferservice oder die Verknüpfung von stationärem Geschäft mit einem Onlinesortiment.

Die klassische Customer Journey hat sich gewandelt, ebenso wie unser Verständnis von Komfort. Der Supermarkt wird nicht mehr nur für den Wocheneinkauf angesteuert, sondern z.B. auch für die zwischenzeitliche Betankung des e- oder Hybridfahrzeugs. Die bargeldlose Bezahlung an der Ladesäule und an der Kasse im Markt soll in Art und Komfort identisch und optimalerweise miteinander verquickt sein: Eine Stunde Tanken beinhaltet einen Kaffee-to-Go gratis oder umgekehrt eine gratis Stromladung für die Dauer des Einkaufs. Diese moderne Art des Cross Selling muss durch moderne Bezahlsysteme unterstützt werden und im Hintergrund für den Händler bzw. Betreiber zu homogenen und schnell integrierbaren Systemen zusammengefasst werden – über Android-basierte Managementtools eine leichte Übung.

Im Self-Service Bereich erweisen sich Bezahlterminals mit Android-Technologie als besonderer Meilenstein. Der bisher statische Verkauf an Automaten (Vending, Parken, Public Transport oder Ticketing) gewinnt an Dynamik und damit eine höhere Kundenbindung. An hochmodernen Geräten wie dem CCV IM30 können Preise stundenaktuell konfiguriert werden und interaktive Service-Apps via Kamera aktiviert werden, um nur einige der Funktionen zu nennen.

Digitale Terminals sind im Kommen

Apps sind in unserem Leben bereits fest etabliert und deren flexible und on Demand Nutzung nicht nur beliebt, sondern auch bereits Standard. Die heutige Entwicklung zeigt, dass Kartenzahlungen und im nächsten Schritt Mobile Payment über die digitalen Wallets auf Smartphones und Smart Watches sich als Standardbezahlmittel immer stärker in den Köpfen der Verbraucher als gut und vorteilhaft festsetzen.

Wenden sich die mobilen Wallets an den Endverbraucher – also denjenigen, der die Zahlung tätigt – so kristallisiert sich am anderen Ende das Smartphone auch als Business-Gerät für den Händler heraus. Was liegt also näher, als das Smartphone selbst in ein Bezahlterminal zu verwandeln?

Auch dies ist schon heute möglich durch die Installation von sogenannten SoftPOS Apps, die mit allen Sicherheitsvorkehrungen das Smartphone zu vollwertigen Kartenlesern aufrüsten.

Diese digitalen Terminals sind die Basis für eine Zukunft, in der Androidsysteme über Displays Kartenakzeptanzen ermöglichen und über eine PIN-on-Glas Technologie auch die Eingabe von PIN-Nummern abbilden können. Die Deutsche Kreditwirtschaft, als Institution für sämtliche Sicherheitsfragen im Bereich Payment verantwortlich, hat für die „CCV PhonePOS“ als erstem digitalen Terminal die Zertifizierung für die girocard, dem wichtigsten deutschen bargeldlosen Bezahlmittel, anerkannt.

Heute sehen ca. 68 % der CIOs der großen Retailunternehmen (Quelle: EHI Retail Technology Research 2021) mittelfristig weiterhin klassische Terminals an den Kassenplätzen. Der Blick ist jedoch schon nach vorne in die Zukunft gerichtet. So sind Androidsysteme vorherrschend an vielen strategisch wichtigen Touchpoints der Customer Journey, man denke auch an die Infotainmentsysteme in Fahrzeugen, die sich mit den Android-Apps auf den Smartphones der Insassen verbinden.

Komfortables und modernes Bezahlen muss sich diesen Gegebenheiten anpassen, die Nutzung von Apps auf den heutigen Kartenterminals ist ein erster Schritt. Die Technologien von morgen wie das digitale Terminal CCV PhonePOS benötigen noch einen Schub im Sinne von Akzeptanz und Vertrauen. Die großen Finanzinstitute sind bereits am Zug, die Kartenakzeptanz per Smartphone unter eigener Marke in ihr Portfolio aufnehmen und unter ihrem Schirm einem breiten Markt zugänglich machen.

Auf Verbraucherseite verbinden sich nahtloses Bezahlen und Services am Point-of-Sales im Sinne eines umfassend komfortablen Einkaufserlebnisses, das nicht an der Kassenzone Halt macht.

https://www.ccv.eu/de/

Eine empirische Studie zu ihrem Nutzen an Einzelhandelsgeschäften

von Univ.-Prof. Dr. Hendrik Schröder und Dr. Sophie König

QR-Codes, die Händler an ihren Schaufenstern und Fassaden anbringen, lassen sich als eine Möglichkeit betrachten, die Wettbewerbssituation der stationären Geschäfte zu stärken. Der Gedanke: QR-Codes erhöhen die Reichweite der Geschäfte, wenn sie erstens Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichen, zweitens Kunden ansprechen, die während der Öffnungszeiten das Geschäft nicht betreten wollen oder können, und drittens Kunden interessieren, die zwar im Geschäft sind, aber vor dem Betreten oder nach dem Verlassen des Geschäftes noch Informationen oder den Zugang zu Online-Seiten erhalten, die sie innerhalb des Geschäftes nicht erlangen. QR-Codes haben das Potenzial, anonyme Kunden zu „persönlich bekannten“ Kunden zu entwickeln. Wenn die Kunden bereit sind, ihre persönlichen Daten anzugeben und der Zusendung von Informationen einzuwilligen, so eröffnen sich den Händlern neue Wege der persönlichen Ansprache. Nicht ausgeschöpft werden kann das Potenzial, wenn die QR-Codes nur schlecht wahrzunehmen sind, ihr Gebrauch Probleme bereitet, der vermittelte Nutzen fraglich ist oder die Passanten die QR-Codes nicht scannen.

Die Einschätzung der Praxis

Es gibt eine Reihe von Veröffentlichungen aus der Praxis, die über Erfolgsgeschichten der QR-Codes schreiben, QR-Codes auf Erfolgskurs sehen oder über Erfolg versprechende Einsatzmöglichkeiten berichten, ohne sich auf empirische Ergebnisse zu stützen. Um eine solche Basis zu schaffen, haben wir eine umfangreiche Untersuchung durchgeführt. Wir haben QR-Codes an Geschäften erhoben und ausgewertet sowie Händler und Passanten zur Akzeptanz von QR-Codes befragt (zum Untersuchungsdesign siehe Kasten, ausführlich zu der Untersuchung siehe Schröder/König, 2017).

Welche Händler QR-Codes anbringen

Wir schildern hier unsere Beobachtungen aus dem Jahr 2014. Sie zeigen zunächst, dass der Anteil der Einzelhandelsgeschäfte mit QR-Codes in jeder der sieben Städte lediglich bei einem Fünftel oder weniger liegt. Anders ausgedrückt: Die klar überwiegende Mehrheit der Einzelhändler verzichtet auf den Einsatz dieser Art von QR-Codes.
Des Weiteren zeigt sich:

Ober-, Mittel- und Unterzentren unterscheiden sich nicht wesentlich, was den jeweiligen Anteil der QR-Codes an den Einzelhandelsgeschäften betrifft.
Einzelhandelsgeschäfte in Hauptlagen haben einen höheren Anteil an QR-Codes als Geschäfte in Nebenlagen.
Filialisierte Betriebe haben einen höheren Anteil an QR-Codes als Betriebe selbstständiger Einzelhändler.

Somit setzen viele strukturell benachteiligte Einzelhändler, nämlich solche in Orten mit niedriger Zentralität, in Nebenlagen und mit weniger Ressourcen ausgestattete Selbstständige, nicht oder in nicht zielführender Weise auf QR-Codes an ihren Geschäften, um sich mit der digitalen Welt zu verbinden.

Wo sich QR-Codes finden und wo die Nutzer landen

Rund 59 % aller QR-Codes sind im Schaufenster platziert, knapp 27 % auf einer Glastür und gut 10 % am Türrahmen. Es finden sich kaum QR-Codes an Fassaden, an Säulen und in Schaukästen der Geschäfte. Die Personen, die die QR-Codes erhoben haben, haben in 70 % der Fälle gesagt, dass ihre Auffindbarkeit leicht gewesen sei.

Die Filialbetriebe leiten die Nutzer mit ihren QR-Codes zu großen Teilen entweder auf reine Informationsseiten, in ihre Online-Shops oder zu sozialen Medien. Dagegen ist der Anteil von Verlinkungen zu Online-Shops bei den Betrieben selbstständiger Einzelhändler deutlich geringer, was schlicht daran liegt, dass sie über weniger Online-Shops verfügen als die Filialsysteme. Sie leiten überwiegend weiter zu Informationsseiten, mit einem erheblichen Anteil an Seiten fremder Marken. Auch zeigte sich: Die Qualität der QR-Codes filialisierter Betriebe ist besser als die von Betrieben selbstständiger Einzelhändler, sie haben einen deutlich höheren Anteil mobil-optimierter QR-Codes.

Was die Einzelhändler zu QR-Codes sagen

Ende 2015 haben 102 Einzelhändler die Fragen beantwortet, aus welchen Gründen sie QR-Codes anbringen, wie häufig sie die Abrufe der QR-Codes erfassen, welche Ziele sie mit den QR-Codes verfolgen, welches dieser Ziele das wichtigste sei und in welchem Ausmaß es erreicht worden sei. Als Grund für die Anbringung von QR-Codes nannten rund 56 % der Händler, dass sie Informationen und Werbung vermitteln oder Kunden zu ihren Online-Shops weiterleiten wollen.

Fakten zur Studie
Zeitraum der Beobachtung: Frühjahr 2014 und Herbst 2015
Art der Einzelhändler: Filialsysteme, Verbundgruppen, nicht kooperierte Einzelhändler
Untersuchungsstädte: zwei Oberzentren, zwei Mittelzentren, drei Unterzentren
Untersuchungsorte: Einkaufszentren, Hauptlagen, Nebenlagen
Anzahl der Geschäfte mit QR-Codes: 2014: 199, 2015: 196
Anzahl der analysierten QR-Codes: 2014: 302, 2015: 299
Stichprobe in der Befragung: Herbst 2015: 102 Händler,
1 218 Passanten

Bei ca. 21 % der Geschäfte war es eine Vorgabe von der Zentrale oder sonstigen Dritten, bei ca. 16 % ein allgemeiner Trend, dem man sich anschließt. Rund 25 % der Befragten konnten sich nicht erinnern oder sagten sogar, nie einen QR-Code dieser Art angebracht zu haben.

Bei allen Antworten gibt es – mit Ausnahme der „Vorgabe von der Zentrale“, dies ist für Selbstständige nicht relevant – kaum Unterschiede zwischen Filialbetrieben und Betrieben selbstständiger Einzelhändler. Knapp 57 % der Händler erfassen überhaupt nicht die Anzahl der Abrufe der QR-Codes, die Passanten vor ihrem Geschäft eingescannt haben, 43 % in unterschiedlichen Abständen.

Die Frage nach den Zielen beantworteten 27 % der Befragten nicht. 32 % wollen die Reichweite der Kunden erhöhen bzw. Kunden gewinnen und den Umsatz steigern, 40 % Informationen und Vorteile vermitteln, 18 % die Personen zu ihrer Website bzw. zum Online-Shop weiterleiten, 12 % im Trend liegen bzw. das Image verbessern. Es waren mehrfache Antworten möglich.

Die Frage nach dem wichtigsten Ziel beantworteten 27 % der Befragten nicht. Die Reihenfolge der wichtigsten Ziele ist: die Reichweite der Kunden erhöhen bzw. Kunden gewinnen und den Umsatz steigern, Informationen und Vorteile vermitteln, die Personen zu ihrer Website bzw. zum Online-Shop weiterleiten sowie im Trend liegen bzw. das Image verbessern. 54 Händler haben Angaben zur Zielerreichung gemacht. Bei fast 41 % von ihnen liegt die Zielerreichung nicht oberhalb der 20 %-Marke, bei 74 % nicht oberhalb der 50 %-Marke. Weniger als 10 % der Händler sehen die Zielerreichung oberhalb der 80 %-Marke.

QR-Codes werden in den wenigsten Fällen zielorientiert geplant und die Ergebnisse kaum systematisch ausgewertet.

Wie sich die Passanten zu QR-Codes äußern

Etwas mehr als 46 % der 1 218 Passanten hatten schon einmal irgendeinen QR-Code eingescannt und gut 42 % von allen einen QR-Code von außen an dem Schaufenster oder an der Fassade eines Einzelhandelsgeschäfts in der Stadt gesehen, 7 % von allen einen solchen QR-Code dann eingescannt. Davon beurteilte gut ein Drittel – das sind gut 2 % von allen – die erhaltenen Informationen als nützlich (Stufen 5, 6 und 7 auf einer siebenstufigen Skala). Der durchschnittliche Wert, wie nützlich die Befragten die Informationen beurteilen, nachdem sie den QR-Code eingescannt hatten, lag bei 3,8.

428 Personen antworteten auf die offene Frage, warum sie noch nie einen QR-Code an Einzelhandelsgeschäften eingescannt haben. Die Gründe aus 493 Antworten lassen sich wie folgt kategorisieren: fehlende technische Voraussetzungen (119), fehlende Zeit und Bereitschaft, sich damit zu beschäftigen (76), Unsicherheit und fehlendes Vertrauen in die QR-Codes (23), kein Interesse an den Informationen, die der QR-Code vermittelt (23), sowie – ohne dies näher spezifiziert zu haben – kein Interesse (102), kein Nutzen (79) und keine Lust (48). Zudem wurden die Wahrnehmungen als unbewusst beschrieben (09) und „weiß nicht“ (14) genannt.

QR-Codes an Einzelhandelsgeschäften – was sie bringen

Die Ergebnisse aus den Befragungen der Einzelhändler und aus den Beobachtungen zu der Art und Weise, welche QR-Codes wie angebracht worden sind, führen zu der Vermutung, dass die Händler in den wenigsten Fällen den Einsatz der QR-Codes zielorientiert planen und sie die Ergebnisse kaum systematisch erfassen und auswerten. Eine Reihe von Antworten lässt erkennen, dass man die QR-Codes verwendet, weil es „modern“ ist; dies geschieht aber nicht aus der Überzeugung, einen Wettbewerbsnachteil aufholen zu können. Filialbetriebe und Betriebe selbstständiger Einzelhändler unterscheiden sich wenig in ihrem Verhalten.

Die Ergebnisse aus der Befragung der Passanten vermitteln den Eindruck, dass stationäre Einzelhändler mit QR-Codes an ihren Schaufenstern und Fassaden keinen Wettbewerbsnachteil aufholen oder einen Wettbewerbsvorteil erzielen können. Denn nur rund 7 Prozent der Befragten haben schon einmal einen solchen QR-Code eingescannt. In den anderen Fällen fehlen den Passanten die technischen Voraussetzungen, die Zeit, die Bereitschaft oder das Vertrauen, sich damit zu beschäftigen. Zudem haben sie kein Interesse an den Informationen oder sehen für sich keinen sonstigen Nutzen.

Viele digitale Techniken und Anwendungen sind in den letzten Jahren entwickelt worden. Gerade selbstständige Einzelhändler und insbesondere solche mit einer schlechteren Ressourcenausstattung und in einer schlechteren Wettbewerbssituation werden sich fragen, welche dieser Techniken sich eignen, um den Anschluss an den Wettbewerb zu halten oder wiederherzustellen. QR-Codes an den Schaufenstern oder Fassaden ihrer Geschäfte werden es solange nicht sein können, wie Passanten solche Codes nicht nutzen können oder wollen.

Zu untersuchen ist nun, welche Informationen, die sich über diese QR-Codes vermitteln lassen, den Passanten einen besseren Nutzen stiften könnten und welche Kommunikationsformen sich eignen, um auf sie aufmerksam zu machen. Ebenso ist nach den Ursachen zu forschen, ob stationäre Einzelhändler über den Einsatz solcher QR-Codes tatsächlich Wettbewerbsnachteile aufholen oder sogar Wettbewerbsvorteile erlangen können. //

Unsere Autoren:

Univ.-Prof. Dr. Hendrik Schröder

und Dr. Sophie König

Mit intelligenten und automatisierten Prozessen, Kunden begeistern und binden.

Wenn sich die Kunden wieder einmal in langen Schlangen vor den Kassen einreihen wie in alten Zeiten, fragen sich nicht nur die Händler, warum sich der allgegenwärtige Fortschritt nicht auch auf die Zahlungsabwicklung auswirkt.

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