Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung

Was ist die e-Privacy-Richtlinie?

Die e-Privacy-Richtlinie ist eine von der EU bereits im Jahr 2002 erlassene Richtlinien.
In dieser Richtlinie werden Vorgaben im Bereich des Datenschutzes für die elektronische Kommunikation geregelt. Ergänzt wurde sie 2009 durch die Cookie-Richtlinie, die z. B. eine Einwilligung und Aufklärung der Nutzer über das Setzen von Cookies auf Webseiten verlangt.
 

Cookies

Intention der Europäische Union ist es, mit der Cookie-Richtlinie die personenbezogenen Daten der Internetnutzer stärker zu schützen und unterscheidet hierbei zwischen technisch notwendigen und nicht notwendigen Cookies:
Technisch notwendige Cookies:
Zur notwendigen Datenspeicherung gehören Cookies, die für die Funktionen einer Website zwingend erforderlich sind. Das meint etwa das Speichern von Log-in-Daten, des Warenkorbs oder der Sprachauswahl durch sogenannte Session-Cookies.
Technisch nicht notwendige Cookies:
Nicht notwendige Cookies sind dagegen Textdateien, die nicht allein der Funktionsfähigkeit der Website dienen, sondern auch andere Daten erheben. Dazu zählen folgende: Tracking-Cookies, Targeting-Cookies, Analyse-Cookies, Cookies von Social-Media-Websites
Die Richtlinie verlangt also bei nicht notwendigen Cookies eine Opt-in-Lösung.
 

Exkursion Opt-in und Opt-out:
Opt-in: Cookies werden nicht von Beginn an gesetzt, sondern erst, wenn der Nutzer der Datenspeicherung zustimmt.
Opt-out: Cookies werden von Beginn an gesetzt – die User können der Datenspeicherung erst nachträglich widersprechen.

 

Gealterte Richtlinien

Seit 2002 hat sich unser elektronisches Kommunikatonsverhalten erheblich geändert. Das und die DSGVO fordern daher Neuregelungen, um die neuen Datenschutzregelungen und die bislang geltenden Regelungen zur elektronischen Kommunikation in Einklang zu bringen.
Diese bisherige Richtlinie soll in eine neue Verordnung überführt werden, an der die EU seit 2016 arbeitet. Diese wird spezifizierte Vorschriften zur elektronischen Kommunikation enthalten.
Der aktuellste Stand dieser Verordnung findet sich unter folgenden Link:
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-17-16_en.htm
 
 
 
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Gastbeitrag
Eine Rechnung, eine gute Rechnung, ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Oder?
 
Die Deutschen sind Gewohnheitstiere. Die Zeitung am Morgen, Fisch am Freitag, der „Tatort“ am Sonntagabend – und der Rechnungskauf.
Seit Jahrzehnten im Handel das Zahlungsmittel Nummer eins, ist des Deutschen Liebling auch aus dem E-Commerce nicht mehr wegzudenken: Aktuell begleichen 40 Prozent der Onlineshopper offene Beträge am liebsten per Rechnung.
Kein Wunder, ist der Rechnungskauf doch sicher und bequem. Kunden können bestellte Waren wie Kleidung oder Schuhe zuhause anprobieren bzw. testen und sie bei Nichtgefallen zurückschicken. Den Rechnungsbetrag bezahlen sie nach ihrer Kaufentscheidung.
Für Onlinehändler birgt diese Zahlart aber das Risiko, auf einer unbeglichenen Rechnung sitzenzubleiben – eben dann, wenn Kunden nicht bezahlen können oder nicht bezahlen wollen. Abhilfe schafft der gesicherte White-Label-Rechnungskauf, mit dem Händler das Risiko von Zahlungsausfällen auf ein Minimum reduzieren können.
 

Zahlungsmittel Nummer eins – Rechnungskauf


 

Rechnungskauf bedeutet einen großen Vertrauensvorschuss

Digitalisierung hin, Transformation her – vielen Konsumenten ist das Internet nach wie vor nicht geheuer, insbesondere dann nicht, wenn es um ihr hartverdientes Geld geht. Auch dieser Tatsache ist es geschuldet, dass der Rechnungskauf hierzulande einen derart hohen Stellenwert hat – trotz ebenso bequemer Zahlarten wie Kreditkarte oder PayPal.
Das bedeutet: Ein Onlinehändler, der den Kauf auf Rechnung anbietet, hat einen klaren Vorteil gegenüber allen Wettbewerbern, die das nicht tun. Doch zugunsten der Aussicht auf höhere Umsätze und eine stärkere Kundenloyalität geht er ein recht hohes Risiko ein:
Er räumt seinen Kunden einen Vertrauensvorschuss ein, der unter Umständen ungerechtfertigt sein kann.
Und er nimmt in Kauf, dass er sich mit komplizierten nachgelagerten Prozessen herumplagen muss:
Vom Umgang mit Teillieferungen und dem Management von (Teil-)Stornos über eine mögliche Absicherung von Zahlungsausfällen bis hin zu einem etwaigen Forderungsmanagement.
 

Gesicherter Rechnungskauf minimiert Risiko von Betrugsversuchen und Zahlungsausfällen

Um zumindest das Risiko von Betrugsversuchen und Zahlungsausfällen auf ein Minimum zu reduzieren, gibt es eine einfache Lösung: den gesicherten Rechnungskauf.
Damit lagern Händler nicht nur das Zahlungsausfall-Risiko, sondern auch alle unbequemen Prozesse an ein Zahlungsinstitut aus – inklusive der komplizierten Kommunikation mit zahlungssäumigen Kunden und des kompletten Debitorenmanagements samt möglicher Übergabe des Forderungsmanagements an einen Zahlungsdienstleister.
Zu unterscheiden sind dabei zwei Methoden. Manche Rechnungskauf-Anbieter kaufen dem Händler als externe Versicherer alle Forderungen ab. Auch wenn der Händler damit fein raus ist, hat dies einen entscheidenden Nachteil: Vertragspartner des Kunden ist nicht mehr der Händler, sondern der Versicherer – mit der Folge, dass eine etwaige Mahnung vom Versicherer kommt. Das kann Kunden unter Umständen verärgern, weil sie von ihrem neuen Vertragspartner nichts wussten.

 
Im Gegensatz dazu bietet der White-Label-Rechnungskauf gleich mehrere Vorteile: Am Vertragsverhältnis zwischen Händler und Kunde ändert sich prinzipiell nichts. Konsumenten, die ihre Rechnung begleichen, bleiben Kunden des Händlers. Erst wenn eine Zahlung ausbleibt, kommt ein externer Zahlungsdienstleister, der das Forderungsmanagement übernimmt, als dritte Vertragspartei hinzu.
 

Zahlungsdienstleister ist nicht gleich Zahlungsdienstleister

Dass immer mehr Onlineshops den gesicherte Rechnungskauf offerieren, belegen aktuelle Zahlen: Rund ein Fünftel der Onlinehändler hat diese Zahlart in den vergangenen zwei Jahren in das Zahlarten-Portfolio aufgenommen – ein Plus von fast zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.
Doch bei der Entscheidung für einen Zahlungsdienstleister lohnt sich ein Vergleich, denn nicht alle bieten gleich gute Lösungen. Ein wichtiges Kriterium ist, dass sich das Rechnungs-Template und die Zahlungserinnerungen an das individuelle Look-and-Feel des Shops anpassen lassen. Auch eine Integration ohne Medienbrüche und der Verzicht auf Weiterleitungen an Drittanbieterseiten sind relevante Aspekte.
Zudem sollte das Handling der Rechnung so einfach wie möglich sein – für den Händler und für seine Kunden. Übrigens: Dass seine Rechnung gegen Ausfälle versichert ist, bemerkt der Kunde nicht. Er profitiert ausschließlich von den Vorteilen.
 

 

Zahlungsinstitut mit Bedacht auswählen

Bei der Auswahl des Zahlungsinstituts sollten Onlinehändler auch auf die Annahmequoten achten. Die Unterschiede hinsichtlich Bonitäts- und Risikoprüfung sind zum Teil sehr groß. Der aus Händlersicht günstigste Dienstleister ist nicht immer der beste.
Kauft er die günstigen Konditionen durch geringe Annahmequoten, hat der Händler nichts gewonnen. Darum ist darauf zu achten, mit wie vielen Auskunfteien ein Zahlungsinstitut zusammenarbeitet. Sollte er sich auf die Daten einer einzigen Auskunftei verlassen, entgeht dem Onlinehändler unnötig Geschäft.
Ebenso wichtig sind die Erfahrung des Dienstleisters – nicht nur mit dem Rechnungskauf, sondern auch mit anderen Zahlarten – und sein Wissen über „gute“ und „schlechte“ Kunden. Für die nötige Flexibilität, Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit sorgt eine unabhängige, leistungsstarke Technologie. Idealerweise ist sie einfach in eine bestehende Shop-Infrastruktur zu integrieren und mit allen gängigen Shop- sowie Warenwirtschafs-Systemen kompatibel.
Und sie sollte es ermöglichen, den gesicherten White-Label-Rechnungskauf auch auf Marktplätzen mit gemischten Warenkörben abzuwickeln.
 

PSD2 könnte Rechnungskauf beflügeln

Obwohl der Rechnungskauf umständlich und teuer ist, erwartet ihn eine rosige Zukunft. Die PSD2-Richtlinie steigert seine Attraktivität enorm. Wenn die Richtlinie (EU) 2015/2366 im Januar 2018 wirksam wird, können Zahlarten wie die Kreditkarte ins Hintertreffen geraten.
 

Gegenstand von PSD2 ist die sogenannte starke Kundenauthentifizierung. Will der Zahlende bspw. online auf sein Zahlungskonto zugreifen oder elektronisch bezahlen, muss er sich mit mindestens zwei von drei unabhängigen Faktoren authentifizieren:
Über sein Wissen (etwas, das nur der Nutzer weiß, z.B. ein Passwort),
über seinen Besitz (etwas, das nur der Nutzer besitzt, z.B. eine Chip-Karte) und
über Inhärenz (etwas, das dem Nutzer persönlich bzw. körperlich zu eigen ist, z.B. ein Fingerabdruck).
Der Rechnungskauf ist davon nicht betroffen. Um diese Zahlungsmittel zu benutzen, müssen Käufer auch in Zukunft lediglich ihren Namen und ihr Geburtsdatum angeben.
 

Rechnungskauf am POS

Nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache ist davon auszugehen, dass sich der gesicherte White-Label-Rechnungskauf auch am stationären Point-of-Sale (POS) durchsetzen wird. Schließlich sind automatische E-Commerce-Prozesse inzwischen auch am POS abbildbar, etwa auf speziellen Terminals und interaktiven Schaufenstern.
Über solche Terminals können Kunden Produkte bedarfsgerecht konfigurieren, bezahlen und ggf. direkt bestellen, falls sie nicht vorrätig sind. Gleiches gilt für interaktive Schaufenster, über die Konsumenten im Sortiment des Händlers stöbern, Produkte in ihren Warenkorb legen und bezahlen können.
Mit dem gesicherten White-Label-Rechnungskauf per Terminal und/oder Schaufenster vergrößern stationäre Händler ihr Angebot an Zahlungsmitteln, erschließen neue Kundensegmente und bieten Bestandskunden einen besonders innovativen Mehrwert.
 

Nicht für alle Waren und Zielgruppen geeignet

Trotz aller Vorteile – der Kauf auf Rechnung eignet sich nicht für alle Waren und Zielgruppen. Zum Beispiel schätzen die 16- bis 21-Jährigen eher das einfache Bezahlen via PayPal, während beim Handel mit Möbeln der hohe durchschnittliche Warenkorb gegen den Rechnungskauf spricht.
 
Nicht zu unterschätzen ist die hohe Betrugsgefahr im Bereich Unterhaltungselektronik, denn diese Produkte lassen sich ohne Wertverlust direkt weiterverkaufen. Entscheiden sich Onlinehändler dafür, den Rechnungskauf für jene Warengruppe anzubieten, ist mit strengen Prüfungen durch das Zahlungsinstitut und einer höheren Ablehnungsquote zu rechnen.
 
Auch müssen sich Händler die Frage stellen, ab welchem Einkaufswert sich die Kosten für die versicherte Zahlart rechnen. Generell gilt: Der Kauf auf Rechnung ist sinnvoll, wenn ein Warenkorb zwischen 50 und 500 Euro groß ist. Ab dieser Grenze ist wiederum der Ratenkauf interessant.
Übrigens: Eine solche Option ist in die Rechnungskauf-Lösung einiger Zahlungsinstitute bereits integriert.
 
 
 
Weiterführende Informationen unter:
www.heidelpay.de
 
 

Unser Autor

Mirko Hüllemann, Geschäftsführer der Heidelberger Payment GmbH

01 dg / heidelpay, Mirko Hüllemann, [Dirk Grimminger uebernimmt keine Haftung bei einer evtl. Verletzung Rechte Dritter! Weitergabe an Dritte nicht erlaubt, Copyright Foto: coldkitchen / Dirk Grimminger, Juni 2008]

 
Mirko Hüllemann (Jahrgang 1969) ist Gründer und Geschäftsführer der Heidelberger Payment GmbH, kurz: heidelpay, ein von der BaFin zugelassenes und beaufsichtigtes Zahlungsinstitut für Online-Paymentverfahren. heidelpay deckt das komplette Leistungsspektrum der elektronischen Zahlungsabwicklung ab: vom Processing der Transaktionen über die Tätigkeit als Acquiring-Bank bis hin zum Monitoring und Risikomanagement.
 
 
 
 
 
Vor der Gründung von heidelpay im Jahr 2003 war Mirko Hüllemann u.a. für verschiedene Anbieter von Online-Zahlungsdiensten tätig: als Vertriebsleiter für die paybox.net AG und als Geschäftsführer für die United Payment GmbH.
 
 
 
Quellenangaben:
[1] https://www.ifhkoeln.de/pressemitteilungen/details/online-shops-ruesten-auf-wieder-mehr-zahlungsverfahren-im-angebot/
[2] https://www.ifhkoeln.de/pressemitteilungen/details/online-shops-ruesten-auf-wieder-mehr-zahlungsverfahren-im-angebot/

Arvato Financial Solutions kooperiert mit CHECK24 und ermöglicht Verbrauchern komplett digitalen Kreditvergleichs- und Antragsprozess

 
Der weltweit agierende Finanzdienstleister Arvato Financial Solutions baut seine Zusammenarbeit mit Deutschlands größtem Vergleichsportal aus. Durch seine Lösung digital account check ermöglicht das Unternehmen ab sofort Verbrauchern schnell, bequem und einfach zuhause vom Sofa aus Kreditangebote zu vergleichen und direkt online abzuschließen.
 
Rund 75 Prozent aller Online -Ratenkredite werden in Deutschland schon über Vergleichsportale vertrieben. Bisher fehlte jedoch für eine „echte“ Online-Vergabe oft der entscheidende Schritt – durch den gesetzlich verordneten Medienbruch, der eine Schriftform erforderlich macht. Verbraucher mussten für den Kreditabschluss meist von der Online- in die Offline-Welt wechseln: Sie mussten den Kreditantrag ausdrucken, unterschreiben, Einkommensunterlagen beifügen, zur Post gehen, das Postident-Verfahren durchführen und die Postlaufzeit abwarten.
Einen Sofortkredit, der diesen Namen wirklich verdient, ermöglicht nun auch CHECK24. Der Kunde erhält nicht nur eine moderne Kreditberatung im Netz. Er kann den kompletten Kreditantrag auch digital beim Anbieter seiner Wahl sofort abschließen und erhält den Kreditbetrag umgehend ausgezahlt.

Kontoanalysen online

Der zu diesem Zweck eingesetzte digital account check von Arvato Financial Solutions ermöglicht allen angeschlossenen Banken, Kontoanalysen online durchzuführen. Dafür gibt der Antragssteller seine Kontologin-Daten selbst ein und ermöglicht einwilligungsbasiert einen einmaligen Blick in sein Konto.
Im Rahmen des digital account check werden dann – durchgängig digital –die Kontobewegungen aggregiert, eine bankenindividuelle Haushaltsrechnung durchgeführt und die verfügbare Liquiditätberechnet. Neben den Kontodaten lassen sich auch externe Daten wie Bonitätsinformationen einbinden.
Somit kann jede an das Vergleichsportal angeschlossene Bank die finanzielle Situation des Antragsstellers qualifiziert über eine individuelle Haushaltsrechnung prüfen und sofort eine Kreditzusage erteilen. In Kombination mit dem Videolegitimationsverfahren und der E-Signatur erfolgt dann die Gutschrift auf dem Konto – abhängig von der jeweiligen Hausbank innerhalb von wenigen Stunden beziehungsweise spätestens am nächsten Arbeitstag.
 
Durch die Verwendung des digital account checks als zusätzlichem Digitalisierungsbaustein kann die Bank auf aufwändige Folgeprozesse verzichten. Sie profitiert durch die Kombination aller Digitalisierungsmöglichkeiten vom sofortigen Vertragsabschluss und erzielt damit eine direkte Steigerung der Conversion.

Verbraucherfreundliche Benutzerführung

Kai Kalchthaler, Executive Vice President Risk Management Germanybei Arvato Financial Solutions, bekräftigt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Deutschlands größtes Vergleichsportal als Kunden gewinnen konnten. Sicher war dabei auch ausschlaggebend, dass wir eine besonders verbraucherfreundliche Benutzerführung bei gleichzeitiger Einhaltungvon Datenschutz und -sicherheit bieten. Damit kann CHECK24 seinen Kunden ab sofort einen komfortablen, schnellen und sicheren Kreditprozess bieten. Jede angeschlossene Bank profitiert dabei ebenfalls: von einer flexiblen, bankenindividuellen Datenverarbeitung angepasst an ihre Zwecke.“
 
CHECK24 nutzt den digital account check und eine Video-Identifikations- und Signatur-Lösung bereits erfolgreich in seinem Online-Geschäft. Christian Nau, Geschäftsführer CHECK24 Vergleichsportal Finanzen GmbH, erläutert: „Unsere Kunden erwartet bei CHECK24 immer das beste Kreditangebot. Mit dem digital account check und dem volldigitalen Kreditabschluss ist jetzt sogar eine Sofortauszahlung des Kredits möglich –  schneller als in jeder Filiale.“
 
Mehr Informationen unter
 
https://www.arvato.com/finance/de/solutions/financial-solutions/risk-management/digital-account-check.html
 
https://www.check24.de/kredit/
 
 
Über Arvato Financial Solutions
Arvato Financial Solutionsist ein global tätiger Finanzdienstleister und  als Tochterunternehmen von Arvato zur Bertelsmann SE & Co. KGaA zugehörig.
 
Rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in 22 Ländern mit starker Präsenz in Europa, Amerika und Asien flexible Komplettlösungen für ein effizientes Management von Kundenbeziehungen und Zahlungsflüssen. Arvato Financial Solutions steht für professionelle Outsourcing-Dienstleistungen (Finance BPO) rund um den Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus – vom Risikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement, Verkauf von Forderungen und bis zum Inkasso. Dabei steht die Minimierung von Ausfallquoten in der Geschäftsanbahnung und während des Beitreibungsprozesses im Fokus. Zu unseren Leistungen gehört deshalb auch die Optimierung der Zahlartenauswahl über Ländergrenzen hinweg.
 
Als Financial Solutions Provider betreut das Unternehmen fast 10.000 Kunden, u. a. aus den Schwerpunktbranchen Handel/E-Commerce, Telekommunikation, Versicherungen, Kreditwirtschaft und Gesundheit und ist damit Europas Nummer 3 unter den integrierten Finanzdienstleistern.
 
Über die CHECK24 GmbH
Die CHECK24 GmbH ist Deutschlands großes Vergleichsportal im Internet und bietet Privatkunden Versicherungs-, Energie-, Finanz-, Telekommunikations-, Reise- und Konsumgüter-Vergleiche mit kostenloser telefonischer Beratung. Die Anzeige der Vergleichsergebnisse erfolgt völlig anonym. Dabei werden Preise und Konditionen von zahlreichen Anbietern durchsucht, darunter über 300 Kfz-Versicherungstarife, über 1.000 Strom- und über 850 Gasanbieter, mehr als 30 Banken, über 250 Telekommunikationsanbieter für DSL und Mobilfunk, über 5.000 angeschlossene Shops für Elektronik, Haushalt & Autoreifen, mehr als 150 Mietwagenanbieter, über 1.000.000 Hotels, mehr als 700 Fluggesellschaften und über 90 Pauschalreiseveranstalter.
 
CHECK24-Kunden erhalten für alle Produkte konsequente Transparenz durch einen kostenlosen Vergleich und sparen mit einem günstigeren Anbieter oft einige hundert Euro. Internetgestützte Prozesse generieren Kostenvorteile, die an den Privatkunden weitergegeben werden. Das Unternehmen CHECK24 beschäftigt gut 1.000 Mitarbeiter gruppenweit mit Hauptsitz in München.
 
 
 
 
Pressekontakt:
 
Nicole Schieler
c/o Arvato infoscore GmbH
part of Arvato Financial Solutions
Rheinstraße 99
76532 Baden-Baden
presse.afs@arvato.com
Phone +49 (0)7221/5040-1130
Fax +49 (0)7221/5040-3055
http://finance.arvato.com

Risiken und Chancen für Online-Händler im grenzüberschreitenden Geschäft
Arvato Payments Review liefert kostenlos Expertenwissen zu 14 wichtigen E-Commerce-Märkten
-Bericht analysiert mehr als 200 Quellen
-Retourenquote von bis zu 50 Prozent bei deutschen Online-Shops
-Online-Betrug in Finnland in einem Jahr um 167 Prozent gestiegen
Globalisierung war nie einfacher – zumindest in der Theorie. Grenzüberschreitender Online-Handel bietet Händlern unzählige Möglichkeiten, birgt aber auch viele Fallstricke. Der Arvato Payments Review bietet kostenlos und fundiert wertvolle Einsichten für Online-Händler, die ihr Geschäft international ausweiten möchten.
Bei der Internationalisierung fehlt es oft an objektiven Daten und Fakten zu lokalen Märkten sowie Beratung zu möglichen Risiken. Es ist beispielsweise gut zu wissen, dass die Conversion um ein Drittel zurückgeht, wenn man in Österreich keine Zahlung auf Rechnung anbietet. Oder dass deutsche Kunden bis zu 50 Prozent ihrer Bestellungen retournieren und dabei eine kostenlose Abwicklung erwarten. Oder dass der Betrug im finnischen Online-Geschäft in nur einem Jahr um 167 Prozent gestiegen ist.
Der Arvato Payments Review liefert diese und weitere wesentliche Fakten zu 14 Schlüsselmärkten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien und USA.
Zu jedem Land gibt es einen separaten Länder-Leitfaden. Jeder dieser Leitfäden liefert Informationen zu Demographie- und Finanz-Kennziffern, Top-10-Online-Händlern, Gesetzeslage, Verbraucherverhalten und deren Erwartungen in Bezug auf Lieferung und Retouren. Auch Länderspezifika werden behandelt wie die beliebtesten Zahlungsmethoden, die lokalen Platzhirsche bei den Zahlarten und der optimale Zahlungs-Mix sowie Hinweise zu Betrugsmustern und dazu, wie Händler das Betrugsrisiko minimieren können. Zusätzlich zum Download von Länder-Leitfäden können E-Commerce-Anbieter anhand von unterschiedlichen Parametern auf der Website Marktvergleiche durchführen.
Für den Bericht wurden mehr als 200 Quellen ausgewertet. Die Bestandsaufnahme vereint umfangreiche quantitative Auswertungen mit Expertenwissen zu den Themen Zahlung, Risiko und Betrug sowie Verbraucherverhalten.
„Erfolg stellt sich da ein, wo Vorbereitung und Chancen stimmen“, betont Jan Altersten, President B2C Finance & Nordic Debt Collection bei Arvato Financial Solutions. „Was auf dem einen Markt funktioniert, ist nicht unbedingt auf einen anderen Markt übertragbar. Die richtige Vorgehensweise sorgt für mehr Abverkäufe. Die falsche Strategie hingegen führt geradewegs zum Scheitern. Aus diesem Grund haben wir den Arvato Payments Review konzipiert. Er soll Händlern das Expertenwissen und die Erkenntnisse liefern, die sie beim Eintritt in ausländische Märkte benötigen.“
Jan Florian Richard, Director BPO Finance bei Arvato Financial Solutions, ergänzt: “Die Auswertung vereint Daten aus einer Vielzahl von Quellen zu einem ausgewogeneren und präziseren Bild als nur eine Quelle.” Richard weiter: „Wir haben die relevantesten Quellen herangezogen, die Ergebnisse mit unseren Erfahrungen verglichen und die Daten entsprechend interpretiert. Der Arvato Payments Review gibt Händlern klare Hinweise auf die für den Markt wichtigen Zahlungsmethoden, die länderspezifischen Gesetze und Regelungen und alles, was sie sonst noch für eine erfolgreiche Internationalisierung wissen müssen.“
Der Arvato Payments Review wurde erstellt von Arvato Financial Solutions, der zu Bertelsmann gehörigen Tochtergesellschaft von Arvato, und dem Beratungsunternehmen mm1.
Weitere Informationen zum Arvato Payments Review und zu Arvato Financial Solutions unter: http://payments-review.arvato.com http://finance.arvato.com
Über Arvato Financial Solutions
Arvato Financial Solutions ist ein global tätiger Finanzdienstleister und als Tochterunternehmen von Arvato zur Bertelsmann SE & Co. KGaA zugehörig. Rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in 22 Ländern mit starker Präsenz in Europa, Amerika und Asien flexible Komplettlösungen für ein effizientes, internationales Management von Kundenbeziehungen und Zahlungsflüssen. Arvato Financial Solutions steht für professionelle Outsourcing-Dienstleistungen (Finance BPO) rund um den Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus – vom Risikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement, Verkauf von Forderungen und bis zum Inkasso.
Als Financial Solutions Provider betreut das Unternehmen fast 10.000 Kunden, u. a. aus den Schwerpunktbranchen Handel/E-Commerce, Telekommunikation, Versicherungen, Kreditwirtschaft und Gesundheit und ist damit Europas Nummer 3 unter den integrierten Finanzdienstleistern.
Mehr Informationen unter http://finance.arvato.com
Baden-Baden, 18. Mai 2017 (3.757 Zeichen
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Abdruck honorarfrei Belegexemplar erbeten

 
Was macht erfolgreiche Kundenkommunikation im Zeitalter der Digitalisierung aus?  Marc Hirtz, Vice President Continental Europe bei Pitney Bowes, sprach mit uns über die Möglichkeiten für den Handel.
 
Vor fast 100 Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Pitney Bowes als Hersteller von Druck-, Kuvertier- und Frankierlösungen. Heute verlässt sich die große Mehrheit der Fortune 500 Unternehmen im Bereich Kundenkommunikation auf die physischen und digitalen Lösungen des globalen Technologieunternehmens. Für Marc Hirtz lässt sich dieser Erfolg auf den richtigen Fokus,  sprich die hohe Relevanz zurückführen, die jeder einzelnen Endkundeninteraktion dank der Technologien von Pitney Bowes beigemessen wird. „Das Thema Kommunikation zwischen Unternehmen und seinen Kunden, ist seit 96 Jahren Kern dessen was Pitney Bowes macht. Unser Claim in Englisch lautet: „We power billions of transactions“ – Wir helfen Unternehmen, die Wirksamkeit der gesendeten Aktionenund Botschaften an ihre Kunden kanalübergreifend zu verstehen. Diese Transaktionen können z.B. Lieferungen sein oder klassische Briefsendungen, mit denen Kundenrechnungen oder Marketing-Botschaften verschickt werden. So optimieren wir permanent eine personalisierte Kommunikation und passen diese kontextgenau an. Auch bei einem Stamm von mehreren Millionen Kunden.“

Der Kunde bestimmt den Dialog

Der Handel steht heute unter Druck. Traditionelle und vor allem mittelständische Unternehmen sind unter digitalem Zugzwang. Ihre Aufgabe ist es, die Prozesse zu digitalisieren, um ihren Kunden damit einen besseren Service und Dialog auf allen Kanälen bieten zu können. Hier setzt Pitney Bowes an und bietet konsequent neue Lösungen an. Das Produkt-und Beratungsangebot von Pitney Bowes konzentriert sich neben physischen und digitalen Versandlösungen auf Softwareangebote zur Aufbereitung und Anreicherung von Daten.
Diese dienen Händlern oder Dienstleistern als Grundlage, um ihre Kunden gezielt anzusprechen und fundierte Geschäftsentscheidungen treffen zu können. Dafür müssen zunächst alle relevanten Informationen zusammengetragen werden – laut Hirtz besteht hierin oft die erste Herausforderung. „Informationen zu Kaufverhalten, Zufriedenheit oder Demographie werden in vielen Unternehmen gar nicht oder nur abteilungsintern ausgewertet, obwohl sie essentiell für die Kundenbindung sind.“
Hierfür hat Pitney Bowes einen Lösungsansatz entwickelt, der sich auf drei Säulen Identify, Locate und Communicate stützt – mit dem Ziel, stets eine ganzheitliche Sicht auf den einzelnen Kunden zu erhalten.
Hirtz erklärt uns diesen Vorgang: „Im ersten Schritt – Identify – tragen wir Kundeninformationen aus allen vorhandenen Datenquellen zusammen, machen die Daten nutzbar und reichern die Profile bedarfsorientiert an. Eine große Herausforderung für unsere Kunden liegt darin, dass Informationen zu Kaufverhalten, Zufriedenheit oder Demographie in vielen Unternehmen gar nicht oder nur abteilungsintern ausgewertet werden. Das liegt einerseits an den Datensilos und den damit verbundenen technischen Schwierigkeiten, diese Kundeninformationen zu verknüpfen.
Andererseits sind viele vorhandene Daten unstrukturiert, redundant und fehlerhaft. Die Infos sind jedoch essentiell für die Kundenbindung. Pitney Bowes hat Lösungen entwickelt, um die Daten zu strukturieren, die Qualität zu steigern und Customer-Data-Analytics zu generieren. Hieraus ergibt sich ein präzises Bild des einzelnen Kunden. Sprich, welche Kommunikationskanäle bevorzugt er und ganz wichtig, wann er bereit ist, um mit uns über welches Thema zu kommunizieren.“
 

Den Kontext richtig deuten

Hinter Locate verbergen sich Location-Intelligence-Lösungen. Für Hirtz sind diese essentiell, um das Verständnis zu individuellen Kundenbedürfnissen und Präferenzen beim Einkaufen weiter zu schärfen. Durch die Integration der Geoinformationssystem-Software MapInfo ist Pitney Bowes in diesem Bereich bereits vor vielen Jahren zu einem weltweiten Marktführer aufgestiegen.
„Wenn ein Unternehmen weiß, wo sein Kunde einkauft oder recherchiert, kann es ihn mit Angeboten gezielt für diesen Standort ansprechen – eine Win-Win Situation“.
Auch für den Bereich Risikomanagement lassen sich wertvolle Rückschlüsse aus den Transaktions- und Ortsdaten ziehen und es kann zum Beispiel Versicherungsbetrug eingedämmt oder aufgezeigt werden. „Wir arbeiten mit zahlreichen Versicherungsunternehmen, die mit unseren GEO-Coding-Lösungen sehr präzise den Standort eines Hauses oder einer Fertigungsstätte lokalisieren. Wenige Meter weiter links, rechts oder höher oder tiefer kann bei Objekten einen großen Unterschied machen in der Prämie machen.“
Unter der Säule Communicate bündelt Pitney Bowes schließlich die verschiedenen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit dem Verbraucher. Dank diesem Omni-Channel-Ansatz kann der Versand transaktionsgebundener Informationen und Marketingbotschaften orchestriert über alle gängigen Kanäle erfolgen: Brief, Email, SMS, App oder Kundenportale.
Hirtz weiß, dass das Wichtigste dabei der richtige Kontext ist. Die Kommunikation muss also zum richtigen Zeitpunkt und unter Berücksichtigung der identifizierten Kundenpräferenzen erfolgen.
„Es ist ärgerlich, wenn ich als Kunde dreimal hintereinander ein Angebot erhalte, welches ich bereits zweimal abgelehnt habe. Das gilt es zu vermeiden. So liefern die Kunden mittels ihrer Rückmeldungen und Reaktionen den Impuls für eine immer präzisiere, maßgeschneiderte Ansprache, die in der weiteren Kommunikation berücksichtigt wird.“
 

Digital aber persönlich mit dem Kundensprechen

Von digitalen Self-Service Lösungen wird der Handel unter dem digitalen Wandel profitieren. Heute verbringen Verbraucher noch zu viel Zeit in Call-Center Warteschleifen. Das ist frustrierend für den Kunden und teuer für Unternehmen.
Pitney Bowes löst diese Probleme mit EngageOne Video, ein personalisiertes Videoformat mit interaktiven Eingriffsmöglichkeiten für den Betrachter.
Ein Telekommunikationsunternehmen kann zum Beispiel einen personalisierten Link auf die Rechnung seines Kunden drucken. Tippt der Kunde den kurzen Link in seinen Browser ein oder scannt den QR Code, gelangt er zu einem Video, in dem ihn ein virtueller Service-Mitarbeiter mit Namen anspricht und live durch die eigene Rechnung führt.
Telefoniert er zum Beispiel oft ins Ausland, könnte ihm direkt ein Roaming-Paket angeboten werden, das er direkt hinzu buchen kann. In elektronische Rechnungen lässt sich das personalisierte Video elegant einbinden.
„Unternehmen können so den Self-Service ihrer Kunden signifikant steigern und gleichzeitig Up-Selling Möglichkeiten ausschöpfen. Eine wirtschaftliche und personalisierte Alternative zum Anruf im Call-Center“, so der VP Continental Europe.
Die Personalisierung signalisiert in diesem Fall, dass ein Unternehmen mit seinem Kunden vertraut ist und erleichtert es ihm, Antworten auf seine Fragen zu finden.
 

Die Vorteile der Industrie 4.0 nutzen

Self-service wird in Zukunft auch für die Hardware Kunden von Pitney Bowes immer wichtiger. „Bis dato betreiben Kunden ihre Anlagen isoliert. Im Falle eines Ausfalls wird dann per Fernwartung unterstützt oder ein Servicemitarbeiter muss kommen. Seit einigen Jahren statten wir unsere Anlagen mit netzfähigen Modulen aus, über die Softwareupdates automatisiert laufen und Anlagen, wie z.B. unsere Frankiermaschinen untereinander kommunizieren können – Stichwort Industrie 4.0.
Pitney Bowes setzt dies mit Clarity um, einer Big-Data-Plattform, an die unsere Maschinen angeschlossen werden. Die Anlagen haben alle eine sehr komplexe Sensorik, die permanent Daten erfassen und zur Auswertung an Clarity senden. So werden Fehlerbilder erkannt und es können Empfehlungen für die Anlagen generiert werden, etwa vorbeugende Wartungsmeldungen für Riemenwechsel, wodurch längere Stillstände und Ausfälle der Anlagen vermieden werden. “Unternehmen können darüber hinaus mit Clarity die Leistung ihrer eigenen Anlagen mit internationalen Benchmarks vergleichen und erhalten so wertvolles Feedback zu eigenen Prozessen.
 

Partner für die Internationalisierung

Pitney Bowes bietet nicht nur Werkzeuge für die Informationsaufbereitung, sondern auch umfangreiche Analysen mit eigens generierten Marktforschungsdaten. Zum Beispiel Daten zur Demographie oder lokaler Kaufkraft. Dies wird umso wichtiger, je stärker Handelsunternehmen ihre digitale Internationalisierung vorantreiben.
Plant ein Händler etwa eine erste Filiale in Tokio, die innerhalb von 20 Minuten aus der Innenstadt erreichbar sein und maximale Kaufkraft für Elektroartikel oder Luxusgüter anziehen soll, bündelt Pitney Bowes alle hierfür relevanten Daten.
Eigene eCommerce-Lösungen können außerdem verbindliche Kalkulationen zu Transportkosten, Zoll und sonstigen Gebühren erstellen, die beim grenzüberschreitenden Handel fällig werden. Somit können Handelsunternehmen einen Großteil der typisch auftretenden Unwägbarkeiten in der Internationalisierung im Vorfeld beseitigen – mit dem Resultat, dass die Waren sicher und zum kalkulierten Preis beim Kunden ankommen.
Planungssicherheit und inkonsistente Interaktionen in gezielte, orchestrierte Ansprachen umzuwandeln, sind für Hirtz der Schlüssel zu erfolgreicher Kundenkommunikation im Handel. „Wir sehen unsere Kunden als Partner an. Je zielorientierter unsere Lösungen für sie sind, umso mehr können auch wir uns verbessern.“
 
Pitney Bowes
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Heute ist unser „Handbuch Digitalisierung“ am deutschen Markt erschienen.

 
Vor Ihnen liegt das erste gemein­freie Open-Content-Werk zum
Thema „Digitalisierung“.
 
cover
Auf über 260 Seiten haben wir in Form von Gastbeiträgen, Interviews und Fall­beispielen die Digitalisierung und ihre Aus­wirkungen auf Unternehmen und Wirtschaft
beschrie­ben.
Gleichzeitig haben wir wichtige und aktuelle „Quer­schnittsthemen“ von Big Data bis Cloud-Computing dazu mit Querverweisen ins Verhältnis gesetzt.
Wichtig war unserer Redaktion da­bei, neue Geschäftsmodelle, die durch die Digitalisierung für Unternehmen entstehen, hervorzuheben.
Die The­menkonvergenz der Digitali­sierung hat uns dabei am meisten beschäftigt.
 
 
Das Buch wird regelmäßig aktualisiert auf unserer digitalen Plattform im Internet.
Un­ter http://www.handbuch-digitalisierung.de
halten wir alle Inhalte des Buches für Sie zum kostenfreien Download vor.
Wer darüber hinaus ein Printexemplar bestel­len und gemütlich lesen möchte, kann dies über den Buchhandel oder im Internet online bei Amazon realisieren.
Print-ISBN: 978-3-9818482-0-5
 
Multiplikatoren wie Journalis­ten und Blogger dürfen unse­re Inhalte jederzeit auch unter kommerziellen Aspekten bei Nennung der Quelle und des Autors kopieren und ändern.
Die Änderungen müssen her­vorgehoben werden und das entstandene neue Werk muss unter derselben Textlizenz wie­der gemeinfrei zur Verfügung gestellt werden.
So können wir und der Themenumfang ge­meinsam wachsen.
In diesem Kontext soll durch die eingesetzte Freie Textlizenz (CC BY SA 3.0 DE) allen Au­toren und allen Lesern die Möglichkeit gege­ben werden, ihre Inhalte online zu ändern und damit stets aktuell zu halten.
Da wir mit dem jetzigen Umfang des Werkes nur einen Bruchteil der wichtigsten Digitalisierungs­strategien vorstellen konnten, machen wir online weiter.
Wenn Sie im Handbuch für Sie wichtige Bei­träge und Artikel finden, können Sie diese über unser E-Paper und über unsere Webseite jederzeit mit Bekannten und Freunden teilen. Unsere Inhalte mit der gewählten gemeinfrei­en Creative-Commons-Textlizenz sind prä­destiniert, um in den Sozialen Netzwerken geshared zu werden.
Sollte die Startauflage von 2 000 Printexem­plaren vergriffen sein, müssen Sie trotzdem nicht auf die „Papierausgabe“ verzichten. Wir drucken dann extra ein Exemplar für Sie mit der Printing-on-Demand-Technologie. Da unsere Inhalte ja gemeinfrei sind (Open Con­tent), zahlen Sie nur für die Verarbeitung und das Papier.
Für Anregungen, Feedback und Kritik kön­nen Sie unsere Autoren gerne über das On­line-Formular unter http://www.handbuch-digitalisierung.de erreichen.
Wir möchten mit unserem Werk kleine und mittlere Unternehmen sowie den deutschen Mittelstand ansprechen und sie für die Digi­talisierung sensibilisieren.
Das Handbuch-Digitalisierung geht auch Hand in Hand mit
unserer Printausgabe TREND REPORT. Die Wirtschaftszeitung be­gleitet regelmäßig das Handelsblatt als Supple­ment (Fremdbeilage). Mit TREND REPORT haben wir die erste Wirtschaftszeitung ge­schaffen, die „Freie Inhalte“ generiert, veröf­fentlicht und im Web viral verbreitet.
Die gesammelten The­men und Reportagen aus TREND REPORT haben wir jeweils in Form des Expertenpanels mit den Themen im Buch verknüpft.
Wir haben die Reportagen und Gastbeiträge nur kurz thematisch umrissen. Die kompletten Beiträge können Sie hier lesen.
Bedanken möchten wir uns bei der freien Enzyklopädie Wikipedia und bei winfwiki, der Wissensdatenbank rund um Themen der Wirtschaftsinformatik. Die Open-Content- Seiten haben uns sehr geholfen, die Themen­matrix zu erstellen und thematische Erklärun­gen für unser Werk zu generieren.
 
Wir wünschen Ihnen einen schönen Jahresausklang und viel Spaß beim Lesen!
 
 
Ihre Redaktion
 
 
PS.: Coming soon…
Zusätzlich veröffentlichen wir das gleichnami­ge E-Book unter dem E-Pub-2.0-Format. Wir sind dann damit auf allen gängigen E-Book-Rea­dern lesbar und an die bekanntesten Appsto­res angebunden.

Sie gilt gemeinhin als Statussymbol: die individualisierte Kreditkarte, vor­zugsweise in Gold- oder Platin-Ausführung. Doch Firmen wie Mastercard stellen angesichts Online-Shoppings und mobilem Bezahlens die Weichen längst Richtung Zukunft. Mit David Klemm, Head of Acceptance Development Germany bei Mastercard, sprach die TREND-REPORT-Redaktion darüber, wohin die Reise im Bezahlen vor dem Hintergrund der digitalen Transformation geht.
Kreditkarten der nächsten Generation werden vor allem digitale Versionen in Smart Devices sein. Dessen ist sich David Klemm sicher: „Momentan zeich­nen sich zwei Szenarien ab“, erklärt er. „Der Kunde bezahlt über die App eines der Giganten Google, Apple & Co. Oder er setzt mobile Apps seiner Bank bzw. seines Kartenemittenten ein. Mas­tercard-Lösungen unterstützen beide Varianten.“
Das Technologieunternehmen ermög­licht Unternehmen, mehr digitale Services anzubieten und die Digitalisierung aktiv und attraktiv zu gestalten. Verbraucher fragten verstärkt digitale Lösungen nach, beobachtet Klemm; ihnen will Mastercard dabei helfen, dass diese einfach zu nutzen sind und dabei ein Höchstmaß an Sicherheit ge­währleisten. Die Zukunft des Bezahlens sei demnach auch nicht mehr zu trennen von der Zukunft des Einkaufserlebnisses. Die Automatisierung z. B. täglicher Versorgungseinkäufe werde zu einem neuen Bezahlverhalten führen – für das der Technologieführer die geeigneten Methoden bereitstellt.

David Klemm berichtet über die Kreditkarten der nächsten Ge­neration und die Vorteile beim Bezahlen per Selfie.

Mastercard sitzt im Zentrum der Abwicklung von Online-Transaktionen im Han­del. Als solches treibt das Unternehmen die Forschung voran, um einerseits die Akzeptanz von Kartenzah­lungen zu erhöhen und andererseits den angeschlossenen Händlern neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. In eigens geschaffenen weltweiten „Mas­tercard-Labs“ werden für regional diver­gierende Gebräuche und Vorlieben beim Bezahlen unterschiedliche Methoden und Technologien entwickelt. Chief In­novation Officer Garry Lyons hat im ge­samten Unternehmen einen wahren Innovationsschub etabliert und macht Mastercard damit zu einem Vorreiter der digitalen Transformation. Die Qkr-Plattform ist eine solche neu entwickelte Möglichkeit des mobilen Bezahlens. Mit ihr kann der Kunde etwa im Fußballstadion seine Bratwurst bequem auf der Tribüne bestellen, anstatt sich in der kurzen Pause in eine lange Schlange einzureihen. Das System ist häufig in der Systemgastronomie anzutreffen, in Europa besonders in England, wo der Kunde am Tisch selbststän­dig seine Bestellung über eine App tätigen und auch gleich bezahlen kann.

Bequemlichkeit und Sicherheit

Das Thema Sicherheit steht im Kontext mobiler Anwendungen und Zahlungs­verfahren ganz oben auf der Agen­da. Hier haben diese Verfahren gegenüber der Karte mit Unterschrift oder Geheim­zahl sogar noch einen Vorteil, denn es kann dabei umfänglich Biometrie zum Einsatz kommen. Geschieht die Authen­tifizierung per Selfie oder Fingerabdruck, ist dies zum einen einfacher und auch der Sicherheitsgrad ist höher. Innerhalb von Millisekunden werden Hun­derte einzigartiger Variablen ab­ge­glichen. Hierzu hat Mastercard erst An­fang Oktober sein Angebot einer App für biometrische Bezahlverfahren ohne Passworteingabe beim Online-Shopping vorgestellt, die die Banken ihren Karteninhabern anbieten können, um eine sichere, einfachere und bequemere Alternative zu Passwörtern zu haben, die man entweder ständig vergisst oder die unsicher sind, weil zu häufig die gleichen benutzt werden.
Weitere Informationen unter:
www.mastercard.de
 
lesen Sie mehr: Das ausführliche Interview mit Herrn David Klemm

Gerade im Mobile Commerce, an dem Händler nicht vorbei kommen, gibt es noch viele Hürden, die es zu nehmen gilt. Eine davon ist der „Erfolgsfaktor Checkout“: TREND REPORT sprach dazu mit Dr. Gerrit Seidel, verantwortlich für die Region DACH bei der Klarna Group.

Der E-Payment-Markt besteht aus einer Vielzahl an Lösungen. Wo positioniert sich Klarna hier?
Die Klarna Group ist führender europäischer Zahlungsanbieter und hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweit beliebteste Art einzukaufen zu werden. Im Jahr 2014 hat sich Klarna mit dem deutschen Unternehmen SOFORT GmbH, dem Marktführer unter den Direktüberweisungsverfahren in Deutschland und Österreich, zusammengeschlossen. Klarna bietet neben dem Kauf auf Rechnung und dem Ratenkauf, auch Klarna Checkout an. Diese integrierte Checkout-Lösung bündelt die in Deutschland beliebtesten Zahlungsarten (Rechnung, Ratenkauf, SOFORT Überweisung, VISA, MasterCard, American Express und Lastschrift). Es handelt sich dabei um eine am Markt einzigartige Vereinfachung des Einkaufens.

Dr. Gerrit Seidel ist seit Juli 2014 bei Klarna Chef für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH). Seidel ist als Senior Vice President DACH für die Entwicklung der Geschäftsstrategie und das Wachstum von Klarna in der Region verantwortlich. Gleichzeitig ist er CEO der SOFORT GmbH, einem Unternehmen der Klarna Group

Dr. Gerrit Seidel ist seit Juli 2014 bei Klarna Chef für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH). Seidel ist als Senior Vice President DACH für die Entwicklung der Geschäftsstrategie und das Wachstum von Klarna in der Region verantwortlich. Gleichzeitig ist er CEO der SOFORT GmbH, einem Unternehmen der Klarna Group


Wie funktioniert das Bezahlen mit Klarna?
Klarna ermöglicht es Verbrauchern, erst nach Warenerhalt zu bezahlen und übernimmt gleichzeitig das Kredit- und Betrugsrisiko für die Händler. Für den Kaufabschluss benötigt der Kunde lediglich seine E-Mail-Adresse und seine Postleitzahl. Bei erstmaligem Kauf über Klarna Checkout ist noch das Geburtsdatum und die vollständige Rechnungsadresse erforderlich. Diese Eingaben fallen aber bei jedem weiteren Einkauf weg. Eine Übersicht über alle noch offenen Zahlungen bietet der persönliche Bereich “Mein Klarna”, der auf www.klarna.com eingebunden ist und dem Kunden die volle Einsicht in seine noch ausstehenden Rechnungen ermöglicht. Außerdem kann die Zahlungsfrist hier auch bequem verlängert werden.
Wie tragen Sie mit Ihrer Lösung den Faktoren „Positives Kundenerlebnis“ und „Sicherheit“ Rechnung?
Das positive Kundenerlebnis garantieren wir durch die einfache, intuitive Bedienung unserer Services, vor allem auch durch die Optimierung des Checkout-Bereiches für mobile Geräte. Die Darstellung von Klarna Checkout ist an die Nutzung auf mobilen Geräten angepasst. Der Vorteil für die Kunden: Sie müssen keine langwierigen Anmelde- oder Registrierungsprozesse durchlaufen, sondern können mit einem Klick den Kauf abschließen.
In puncto Sicherheit bieten wir einen optimalen Schutz sowohl für Händler als auch für Käufer an. Im E-Commerce kommt es noch wesentlich stärker auf Vertrauen an als im stationären Handel. Denn der Tausch Ware oder Dienstleistung gegen Geld findet im Online-Handel nicht unmittelbar und nicht persönlich statt. Verbraucher, die Klarna nutzen, müssen erst nach Warenerhalt zahlen. Für Händler übernimmt Klarna das volle Kredit- und  Betrugsrisiko. Klarna bietet einen höchstmöglichen Sicherheits- und Datenschutzstandard und ist sowohl TÜV- als auch Trusted-Shops-zertifiziert.
Apropos Checkout: Inwiefern genau rentiert sich denn diese Zahlungslösung für Händler?
Für Händler ist es natürlich wichtig, dass sie bei der Auswahl eines Bezahlverfahrens stets auf dessen Gesamtkosten achten, auf die so genannten “Total Costs of Payment”. Damit sind nicht nur die oberflächlich anfallenden Gebühren pro Transaktion gemeint, sondern zum Beispiel auch die Zahlungsausfallkosten, die Ressourcen, die intern notwendig sind, um kontinuierlich neue Module aller einzelnen Zahlungsarten zu integrieren bzw. zu aktualisieren und viele weitere Prozesskosten. Die Integration von Klarna Checkout rentiert sich vor allem für Online-Händler aufgrund der signifikanten Steigerung der Konversionsrate von bis zu 40 Prozent. Zudem haben Händler mit Klarna nur einen Vertrags- und Ansprechpartner für alle Zahlungsarten im Klarna Checkout, der die volle Zahlungsgarantie für alle angebotenen Zahlungsarten übernimmt. So können sich Online-Händler voll und ganz auf das Wachstum ihres Unternehmens konzentrieren, anstatt ihre Zeit mit Verwaltungsaufgaben oder der Optimierung ihres Checkouts zu verbringen.
Einkaufen mit dem Smartphone. Welche Entwicklungen sehen Sie und welche Hürden gilt es zu nehmen?
Heute kommt kein Händler mehr am Thema “Mobile Commerce” vorbei. Allein 54 Millionen Deutsche kaufen bereits im Internet ein und mehr als die Hälfte von ihnen (53 Prozent) auch via Smartphone und Tablet. Die größte Herausforderung für Händler ist es, aus diesen Smartphone- und Tablet-Nutzern, die als Interessierte nach Produkten im Internet suchen, auch wirklich Käufer zu machen. Viele Online-Händler stehen dabei vor dem Problem, dass ihre Shops noch nicht für die mobile Nutzung optimiert sind. Aktuell wird dem Verbraucher die Navigation auf mobilen Geräten oft noch zu stark erschwert ‒ zum Beispiel, indem Vor- und Zurück-Button fehlen oder nur in Miniaturform vorhanden sind, der Warenkorb gar nicht oder nur schwer einsehbar ist oder der Nutzer schnell aus dem “System” geworfen wird. Dadurch sind Online-Händler mit dem Problem extrem hoher Abbruchquoten konfrontiert. Weitere Gründe dafür, dass der Kauf an der virtuellen Kasse abgebrochen wird, sind vor allem aber auch ein Fehlen der bei den Kunden beliebtesten Zahlungsarten und die Notwendigkeit der Eingabe von langen und gegebenenfalls sensiblen Daten wie Kreditkartennummern oder Passwörtern. All dies ist letztendlich ausschlaggebend dafür, dass Kunden den Einkauf über ihr Mobilgerät abbrechen und Online-Händler müssen diese Hürden nehmen. Wir sind überzeugt davon, dass zukünftig ‒ national wie international ‒ nur solche Händler langfristig erfolgreich sein werden, die optimal für den Mobile Commerce gerüstet sind und bestmöglich den Nutzungsbedürfnissen ihrer Kunden entgegenkommen.
Ein Blick in die Zukunft. Worauf wird Klarnas Fokus in den nächsten fünf Jahren liegen?
Ganz klar, wir wollen die weltweit beliebteste Art einzukaufen werden. Unser Fokus wird dabei in den nächsten fünf Jahren absolut auf Mobile Commerce liegen. Zahlen, die wir als Klarna Group intern erhoben haben, zeigen, dass schon heute 58 Prozent der Klarna-Checkout-Einkäufe über mobile Endgeräte getätigt werden. Und wenn wir uns den Erfolg von Klarna Checkout in Deuschland seit dem Launch im vergangenen Jahr bis heute anschauen, so ist dieser der beste Beweis dafür, dass wir mit unserer Zahlungslösung auf dem richtigen Weg sind. Unser Ziel für die nächsten Jahre ist es deshalb unser Wachstum in so hohem Maße beizubehalten, die Etablierung des US-Geschäftes sowie die Expansion in weitere Länder voranzutreiben. Gemeinsam mit Händlern möchten wir neue Geschäftsmöglichkeiten entdecken und Verbrauchern sichere und einfache Bezahlmethoden anbieten.
Weitere Informationen unter:
Klarna
Aufmacherbild/Lizenz: flickr.com / Tradlands; Veröffentlicht unter: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/