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Mit rebuy smart Sport treiben: Dank gebrauchter Fitness-Tracker fit in den Sommer

Die Tage werden endlich wieder länger und wärmer, die Bikini- und Badehosen-Saison rückt näher. Es wird wieder gewalkt, geradelt und gejoggt, was das Zeug hält. Aber ohne Technik geht fast gar nichts mehr – auch beim Sport werden digitale Helfer immer wichtiger. Die kleinen elektronischen Accessoires, auch Wearables genannt, erleichtern den Alltag und speichern alle möglichen Daten von Trainingserfolgen über Herzfrequenz bis hin zu individuellen Fitnesszielen.

Der Markt für die kleinen Computersysteme, die am Körper getragen werden, ist riesig und wächst unübersichtlich schnell: Seit 2014 hat sich die weltweite Nachfrage nach Wearables laut Statista mehr als verzehnfacht, im Jahr 2020 betrug der Absatz allein in Deutschland 3,2 Millionen verkaufte Smartwatches, Fitness-Tracker und Co. Wer die Geräte gebraucht kauft, spart dabei eine Menge Geld.

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Wearables gebraucht kaufen bietet viele Vorteile

Der Hobby-Läufer, die aktive Berufstätige oder der passionierte Triathlet: Für jeden Bedarf gibt es mittlerweile ein passendes Fitness-Tool fürs Handgelenk. Bei Preisen zwischen 100 und 700 Euro ist der Preis für die Neuware oftmals sehr hoch. Wer preiswert eine Smartwatch oder einen Fitness-Tracker kaufen oder die Technik fürs Handgelenk erst einmal ausprobieren möchte, für den bietet sich der Kauf von gebrauchter und wiederaufbereiteter Technik beim Recommerce-Pionier rebuy an. Der Gebrauchtkauf bei vertrauenswürdigen Anbietern bietet einige Vorteile:

  • Refurbished-Ware bringt quasi dieselbe Leistung wie neuwertige Produkte, denn im Zuge der Wiederaufbereitung wird das komplette System generalüberholt und gewartet, jeder technische Mangel behoben.
  • Kunden profitieren von einer dreijährigen Garantie und einer vollständigen Rückerstattung über mehrere Wochen bei Unzufriedenheit.
  • Jede Produktentscheidung macht einen Unterschied: Wer konsequent wiederaufbereitete Technik kauft, kann das angenehme Klima beim Outdoor-Sport länger genießen, denn der Gebrauchtkauf spart viele Kilos CO2 ein und schont die Ressourcen.

Fit dank gebrauchter und wiederaufbereiteter Technik

Wer das passende Wearable für einen aktiven Lebensstil sucht, wird mit vielen Begriffen konfrontiert. Um Fehlkäufe zu vermeiden, ist es wichtig die Unterschiede zu kennen:

Smartwatches

Eine Smartwatch ist die richtige Wahl, wenn das Wearable nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag ein Allround-Assistent am Handgelenk sein soll. Sie ist wie ein kleines Smartphone fürs Handgelenk und verfügt nicht nur über Features, die beim Sport wichtig sind. Mit Funktionen wie einem verknüpften Terminkalender sowie der Möglichkeit, Anrufe anzunehmen und Benachrichtigungen des Smartphones auf dem kleinen Display anzuzeigen, erleichtert sie das tägliche Leben, kann aber zugleich Trainingseinheiten tracken sowie Fitness, Herzfrequenz und Schlafqualität messen. Smartwatches sind individuell anpassbar, es können Apps installiert und wieder gelöscht werden. Ein prominentes Beispiel: die Apple Watch.

Fitness-Smartwatches/Hybrid-Smartwatches

Diese Kategorie von Wearables ist auf das Tracking verschiedenster Sportarten ausgerichtet. Sie verfügen über die eine oder andere Smartwatch-Funktion, erkennen Aktivitäten bei Trainingsbeginn automatisch und zeichnen Verlauf sowie Fortschritte auf. Außerdem gibt es je nach Modell Funktionen wie 24/7 Herzfrequenzmessung, Kalorienverbrauch, GPS, Ernährungsprotokoll und vieles mehr. Beispiele: die Fitbit „Sense“ oder die Garmin „Venu Sq“.

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Aktivitäts- oder Fitness-Tracker

Alle, die Fitness Gadgets nicht als Alltagsbegleiter verstehen, sondern als praktisches Gerät zum Erreichen persönlicher Ziele, benötigen einen Aktivitäts- oder Fitness-Tracker. Die Armbänder bieten neben Pulsmessung und einer Aufzeichnung verschiedenster Sportarten auch Erinnerungen und helfen so, persönliche Ziele umzusetzen, z. B. 10.000 Schritte pro Tag zu gehen oder zwei Liter Wasser trinken. Daten wie Schrittanzahl, Distanz, Kalorien, Schlafdauer sowie -qualität und Herzfrequenz werden gesammelt und in einer App ausgewertet. Beispiele: die „vívosmart 4“ von Garmin oder die Fitbit „Luxe“.


„Jedes Gerät, das nicht neu produziert wird, spart wertvolle Rohstoffe und Energie.“

Philipp Gattner, CEO des Recommerce-Pioniers rebuy

Sportuhren

Läufer, Golfer, Taucher, Segelflieger oder Outdoor-Fans freuen sich bei einem Wearable über speziell auf sie zugeschnittene Funktionen. So brauchen Trailrunner besonders lange Akkulaufzeiten, Golfspieler wollen eine automatische Zählfunktion der Schläge und Bergsteiger eine Solar-Funktion. Garmin, Polar und Suunto sind nur einige der Hersteller, die sich auf Laufuhren und Wearables für Extremsportler spezialisiert haben. Oft haben die Geräte neben GPS auch ein Navi an Bord und bieten eindrucksvolle Akkulaufzeiten. Die Garmin „Instinct Solar“-Serie und die „Suunto 9 Baro“-Reihe sind Beispiele für diese Kategorie.

„Wir verzeichnen gerade in der Outdoor-Saison eine steigende Nachfrage nach Fitness-Trackern und weiteren Wearables. Wer die Umwelt entlasten will und den Trend der digitalen Fitnesscoaches am Handgelenk ausprobieren möchte, ohne gleich eine zu große Investition zu tätigen, ist bei rebuy genau richtig. Über unsere Plattform können auch die ihre Geräte verkaufen, die für ihren Lebensstil und ihr Bedürfnis noch nicht das passende digitale Fitness-Tool gefunden haben. Denn die Mehrheit der Geräte kann durchaus noch länger genutzt werden, anstatt sie in einer Schublade verstauben zu lassen oder sie wegzuwerfen“, erläutert Philipp Gattner, CEO des Recommerce-Pioniers rebuy.

„Es ist uns ein Anliegen, die Menschen aufzuklären, dass gebrauchte elektronische Geräte ganz einfach im Kreislauf gehalten werden können. Jedes Gerät, das nicht neu produziert wird, spart wertvolle Rohstoffe und Energie. Da wir alles, was wir an- und wieder verkaufen, ganz genau prüfen, können wir gewährleisten, dass alle Geräte ohne technische Mängel sind. Darüber hinaus geben wir eine dreijährige Garantie.“

Weitere Informationen über das Unternehmen unter www.rebuy.de

Nutzen statt besitzen – das Prinzip der „Sharing Economy“

Teilen, Tauschen und Leihen gilt seit einigen Jahren als Trend und als Alternative zum „klassischen“ Konsum. Viele Apps und Online-Plattformen haben sich bereits etabliert. Wie können sie dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und die Belastung von Umwelt und Klima zu verringern?

Ein eigenes Auto kaufen? Carsharing reicht vielleicht. Ein neues Outfit muss her? Sicher gibt es wieder ein paar schöne Sachen in der Internet-Kleiderbörse. Am Wochenende wird endlich das Regal angeschraubt? In der Online-Nachbarschaftsgruppe findet sich sicher jemand, der seine Bohrmaschine verleiht.

Diese Beispiele wirken alltäglich – doch sie werden häufig als Teil einer relativ neuen Entwicklung im Bereich des Konsums genannt, mit der viele Hoffnungen verbunden sind. Es geht um die sogenannte Sharing Economy (oft auch: „Shareconomy“). Der Begriff kann übersetzt werden mit „Wirtschaft des Teilens“. Dabei geht es um das gegenseitige Bereitstellen von Gegenständen oder auch Räumen. Das allein ist nicht neu, Bibliotheken zum Beispiel gibt es schließlich bereits seit Jahrtausenden. Beim Begriff der „Sharing Economy“ spielt jedoch auch das Internet eine wichtige Rolle.

Das Teilen, Tauschen und Leihen gilt seit einigen Jahren als Trend und als Alternative zum „klassischen“ Konsum. Vor einigen Jahren war der Begriff „Sharing Economy“ noch präsenter als heute. Im Jahr 2013 war er Thema der damals bedeutenden Elektronikmesse Cebit. Bereits 2011 zählte das Time-Magazine „Sharing“ zu den zehn herausragenden Ideen, die die Welt verändern werden.  

Das Prinzip ist heute nicht weniger relevant, im Gegenteil. In manchen Lebensbereichen ist es mittlerweile etabliert. Einzelne Plattformen sind bekannter als der Begriff „Sharing Economy“. Dazu zählen Airbnb, die Plattform zur Vermittlung von privaten Unterkünften, die Mitfahrzentrale Blablacar oder die Plattform Kleiderkreisel.

Mit dem Prinzip des systematischen Teilens werden einerseits verschiedene Hoffnungen verbunden, andererseits gibt es Kritik an einigen heute existierenden Plattformen. Ein Beispiel ist die Vermittlung von privaten Unterkünften. In einigen touristisch besonders attraktiven Regionen wird befürchtet, dass Wohnraum dauerhaft zweckentfremdet wird.

Auch einige sogenannte Ridesharing-Plattformen stehen in der Kritik. Sie vermitteln Fahrten in privaten PKW, wobei es zu Konflikten mit den geltenden Regeln für Fahrdienste kommen kann.

Doch viele Ansätze haben das Potenzial, Ressourcen zu schonen und die Belastung von Umwelt und Klima zu verringern. Hinzu kommt, dass sie neue Impulse für die Gesellschaft setzen können.

Konsum wird zur Belastungsprobe für die Umwelt

Ansätze zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs und von Umweltschäden im Bereich des Konsums sind grundsätzlich hochinteressant. Denn der Handlungsbedarf ist groß (siehe Hintergrundtext: Umweltbewusstsein, Konsumverhalten und nachhaltiger Konsum).

Was Menschen besitzen und wie sie konsumieren spielt eine wichtige Rolle für Wirtschaft und Gesellschaft – vor allem in den Industrieländern. 2019 machten private Konsumausgaben 52,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland aus. Zugleich hat intensiver Konsum weltweit ökologische und soziale Schattenseiten.

Insgesamt wird unser Konsumverhalten zu einer globalen Belastungsprobe für die Umwelt. Es wirkt sich zum Beispiel auf den Ausstoß von Treibhausgasen aus. Die jährlichen Emissionen pro Kopf liegen in Deutschland bei 11,61 Tonnen CO2-Äquivalenten. Damit sind sie fast doppelt so hoch wie der weltweite Durchschnitt.

Die Konsumausgaben der Haushalte in Deutschland stiegen allein von 2014 bis 2019 um 14 Prozent. Dabei geben Haushalte mit höherem Einkommen mehr für Konsum aus. Damit geht ein höherer Energieverbrauch einher, und es werden mehr Umweltressourcen in Anspruch genommen.

Kritik an der „Wegwerfgesellschaft“

Insgesamt haben immer mehr Haushalte immer mehr Güter. Die Zahl der Ein- und Zwei-Personen-Haushalte steigt, und ebenso steigt der Ausstattungsgrad der Haushalte.

Zudem werden viele Waren aufwändig produziert, aber nur relativ kurz und wenig genutzt – obwohl sie häufig eine längere Lebensdauer haben könnten. So enthalten Mobiltelefone wertvolle Rohstoffe und sind meist noch gebrauchstüchtig, wenn sie durch neue, modernere Geräte ersetzt werden. Das geschieht oft schon nach ein oder zwei Jahren. Längst nicht alle Produkte werden recycelt.

Jedes fünfte in Deutschland verkaufte Kleidungsstück wird so gut wie nie getragen. Viele Kleidungsstücke werden nur für eine Saison gekauft („Fast Fashion“) und qualitativ entsprechend nachlässig produziert. Solch ein Lebens- und Konsumstil, bei dem Produkte nur eine kurze Lebensdauer haben, wird von Kritikern auch mit dem Begriff der „Wegwerfgesellschaft“ beschrieben.

Welches Potenzial hat die „Sharing Economy“?

Teilen, Tauschen und Leihen ermöglichen es, Dinge und Räume effizienter zu nutzen. Das spart Ressourcen und verringert die Belastung für Umwelt und Klima.

Das Beispiel Carsharing veranschaulicht, welches Potenzial das Prinzip des Teilens hat. Ein privater PKW wird durchschnittlich nur eine Stunde am Tag bewegt. Er steht also 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Ein Carsharing-Fahrzeug kann mehrere private PKW ersetzen. Der Blaue Engel, das Umweltzeichen der Bundesregierung, hat Vergabekriterien für Carsharing-Anbieter.

Das Prinzip lässt sich auf vieles übertragen, unter anderem auf Bohrmaschinen. Dieses Beispiel nennt die US-amerikanische Trendforscherin Rachel Botsman, eine bekannte Verfechterin der „Sharing Economy“. Bohrmaschinen gibt es in sehr vielen Haushalten, doch sie kommen nur während eines Bruchteils ihrer gesamten Lebensdauer zum Einsatz.

Dabei brauchen wir nicht den Bohrer, sondern das Loch in der Wand.

Botsman meint, dass sich die Gesellschaft in einem Kulturwandel befindet, bei dem sich das Verhältnis der Menschen zu den Dingen radikal verändern wird. Der Besitz von neuen Produkten verliere an Bedeutung für sozialen Status und Alltagsleben, so Botsman. Nicht mehr das Eigentum an Dingen zähle, sondern der Zugang zu ihnen.

Wie erleichtert das Internet das „Teilen“?

Tausch- und Teilmodelle brauchen bestimmte Voraussetzungen, damit sie funktionieren. Eine entscheidende Voraussetzung ist Vertrauen. Traditionelle Formen des Teilens blieben meist auf die engen sozialen Zusammenhänge von Familie, Nachbarschaft und Freundeskreis begrenzt. Hier gründet das Vertrauen darauf, dass man einander kennt.

Eine weitere Voraussetzung ist, Partner zu finden: Wer hat, was ich brauche? Mit wem kann ich teilen?

Mit dem Internet sind die Möglichkeiten gewachsen, Dinge weiterzugeben oder gemeinsam zu nutzen – nicht nur mit Freunden, sondern auch mit Fremden. Plattformen zum Teilen umfassen in der Regel Funktionen, um Vertrauen herzustellen und Risiken zu minimieren.

Und sie müssen einen ausreichend großen Markt schaffen. Es ist eine kritische Masse von Teilnehmenden nötig, damit sich das Angebot für alle lohnt.

Eine Möglichkeit, Vertrauen unter einander unbekannten Menschen aufzubauen, wird von zahlreichen Plattformen verwendet: Nutzerinnen und Nutzer bewerten und kommentieren einander. Die Zahlungsvorgänge werden über die Plattform organisiert, es gibt zum Teil Sicherungsmaßnahmen gegen Zahlungsausfälle.

Was sind die zentralen Merkmale der „Sharing Economy“?

In der Praxis wird eine große Vielfalt von Möglichkeiten der „Sharing Economy“ zugerechnet. Gemeinsam ist ihnen, dass es um das Teilen und Weitergeben geht – in Abgrenzung zum exklusiven Besitzen.

Manche Projekte sind kommerziell, andere nicht kommerziell; bei manchen Ideen geht es um die gemeinsame Nutzung, bei anderen um das Weitergeben gebrauchter Gegenstände an weitere Nutzer; es kann um materielle oder virtuelle Güter gehen bis hin zu Dienstleistungen, Wissen und Fähigkeiten – wie etwa bei der Reparatur kaputter Gegenstände.

Ein weiteres gemeinsames Merkmal ist, dass die praktische Abwicklung über Internetplattformen stattfindet. Ihre Funktionen ermöglichen, dass einzelne Personen in direkten Austausch treten können.

Von Carsharing bis Second Hand

Carsharing-Dienste gehören zu den bekanntesten Beispielen für das systematische Teilen. Lange Zeit galt der Besitz eines eigenen Autos als wichtiges Statussysmbol. Studien zeigen, dass dies bei jüngeren Menschen immer weniger der Fall ist.

Es gibt eine Reihe von kommerziellen Carsharing-Anbietern. Die Nutzer/-innen registrieren sich dort. Wenn sie ein Auto brauchen, reservieren sie es online oder per App und holen es ab. Die Gebühren werden automatisch abgerechnet. Bei manchen Anbietern werden die Fahrzeuge an festgelegten Stationen abgeholt und wieder abgestellt. Bei anderen können die Fahrzeuge flexibel in einem bestimmten Gebiet geparkt werden. Wer ein Auto braucht, lässt sich per App die Fahrzeuge in der Nähe auf einer Karte anzeigen.

Daneben gibt es auch Carsharing-Plattformen für private Fahrzeuge. Wer ein Auto besitzt und es nicht ständig selbst braucht, kann es über diese Dienste an andere vermieten.

Fast schon klassisch sind dagegen Fahrgemeinschaften und Mitfahrzentralen. Auch für sie gibt es spezielle Internetplattformen. In den vergangenen Jahren sind in diesem Bereich vor allem in den USA neue Plattformen entstanden. Sie werden als „Ridesharing“-Dienste bezeichnet.

Ein weiteres bekanntes Beispiel ist die Vermittlung von privaten Unterkünften.

Daneben gibt es eine große Bandbreite von Plattformen für Gebrauchsgüter. Sie reicht von Märkten für Second-Hand-Produkte über Tausch- und Schenkplattformen bis hin zu Formen des Mietens und Leihens. Es gibt spezialisierte Plattformen unter anderem für Kleidung, Bücher, Elektronik und Spielwaren.

Second-Hand-Plattformen ermöglichen eine längere Nutzung von Gegenständen. Für ihre Nutzer bieten sie finanzielle Vorteile und erleichtern es so, gesuchte Güter zu erwerben.

Ähnliches gilt für nicht kommerzielle Tauschbörsen. Zwar sind die Gegenstände noch exklusives Eigentum von Einzelnen – aber nur noch zeitweise. Auch hier zeigt sich eine alternative Haltung zum Konsum: Ein gebrauchtes Produkt hat seinen Wert, solange es seine Funktion erfüllt. Was man sich anschafft, muss nicht immer auch fabrikneu sein.

Herausforderungen und Kritik

Eine Reihe von Plattformen der „Sharing Economy“ sind in den vergangenen Jahren in die Kritik geraten. Teilweise geht es dabei um Missbrauch der Plattformen, teilweise auch um problematische Entwicklungen, die mit der Nutzung einhergehen.

Ein Beispiel ist die Vermittlung von privaten Wohnungen auf Zeit. In vielen attraktiven Städten ist das Modell äußerst erfolgreich – was dazu geführt hat, dass Wohnraum immer knapper werde, so die Kritik. Denn die Vermietung kann ein sehr gutes Geschäft sein. Viele Wohnungen werden daher mittlerweile dauerhaft vermietet.

Auch einzelne Plattformen für Mitfahrgelegenheiten wurden in den vergangenen Jahren kontrovers diskutiert. Dazu gehörten vor allem neue sogenannte „Ridesharing“-Plattformen aus den USA. Dabei bieten private Fahrerinnen und Fahrer ihre Dienste und ihre Fahrzeuge an. In Deutschland führte dies vor allem zu Kritik, weil die Plattformen somit eine Art Taxidienst darstellen, aber die für Taxidienste geltenden Standards nicht einhalten.

Die „Sharing Economy“ könne zwar einerseits Märkte in Bewegung bringen, Arbeitsplätze schaffen und die Möglichkeiten des Konsums erweitern, so eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums. Andererseits könne es schwierig sein, Regeln durchzusetzen. Grundsätzlich sei es schwierig, die Chancen und Herausforderungen der „Sharing Economy“ abzuwägen, denn die Ansätze seien sehr heterogen.

Wie kann ich Teil der „Sharing Economy“ werden?

Die Möglichkeiten des Teilens, Leihens und Tauschens sind ungeheuer vielfältig. Viele Plattformen für Gebrauchtes lassen sich unkompliziert ausprobieren – sei es, um Dinge zu suchen oder um selbst etwas anzubieten. Das spart nicht nur Ressourcen im Vergleich zum Neukauf, sondern auch Geld. Zudem kann es viel Spaß machen.

Nicht immer sind spezielle Apps und Internetplattformen nötig. Wer einen Gebrauchsgegenstand benötigt, kann die Gelegenheit auch nutzen, sich in der Nachbarschaft oder auf dem nächsten Flohmarkt umzuschauen. Das ist neben dem ökologischen auch ein sozialer Gewinn.

Neben speziellen Plattformen bieten auch Nachbarschaftsgruppen in sozialen Netzwerken Möglichkeiten zum Leihen und Tauschen.

Weiterführende Links

Umweltbundesamt: Leihen, tauschen, teilen https://www.umweltbundesamt.de/themen/leihen-tauschen-teilen-0

Umweltbundesamt: Car-Sharing
https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet/car-sharing#angebotsformen-des-car-sharing

Bundeswirtschaftsministerium: Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Studien/sharing-economy-im-wirtschaftsraum-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Umweltbundesamt: Soziale Innovationen im Aufwind
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/soziale_innovationen_im_aufwind_bf_1.pdf 

Quelle: https://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/nutzen-statt-besitzen-das-prinzip-der-sharing-economy/

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Die TREND REPORT-Redaktion sprach mit Tien Tzou über den Stellenwert Abo-basierter Geschäftsmodelle. Unternehmen sollten jetzt damit beginnen, Services rund um das Produkt im Abomodell anzubieten.

Beim Innovationsmanagement geht probieren über studieren. Denn die innovativsten Firmen sind nicht diejenigen, die die eine große Idee haben, sondern diejenigen, die die meisten Ideen haben.

Pressemitteilung
 
Sparen und Gutes tun als Mitglied der Consumer-Plattform bUnited

 
Unter dem Motto „Sparen und Gutes tun“ profitieren Verbraucher gleich mehrfach. Die Consumer-Plattform bUnited.com bündelt die Einkaufsmacht von Verbrauchern und erzielt so für alle bUnited-Mitglieder sehr günstige Preise, die sonst nur Großkunden vorbehalten sind.
Gleichzeitig verpflichten sich Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen von bUnited-Mitgliedern bezogen werden, nachhaltiger zu wirtschaften und ausgewählte Umweltorganisationen zu unterstützen. Die Rettung der Welt ist ein erklärtes Ziel von bUnited und jedes einzelne Mitglied kann dazu seinen Beitrag leisten. Und das völlig kostenlos, denn die bUnited-Mitgliedschaft ist kostenfrei.
In den USA und Brasilien vertrauen bereits mehr als eine Millionen Mitglieder auf die Macht von bUnited. Nun startet die Plattform mit einer besonderen Vertriebspartnerschaft auch im deutschen Markt durch: bUnited-Mitglieder und ihre Familien erhalten exklusiv die deutschlandweit günstigsten Mobilfunktarife der Deutschen Telekom, mit zwischen 20 und 30 Prozent Rabatt beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags. Darüber hinaus können bUnited-Mitglieder auch alle weiteren Rabatte und Angebote nutzen, die die Deutsche Telekom anbietet.
Jedes bUnited-Mitglied, das dieses Angebot nutzt, rettet zugleich 1.000 Quadratmeter Amazonas-Regenwald. Denn für jeden abgeschlossenen Vertrag zahlt die Deutsche Telekom einen festgelegten Betrag an bUnited, der im Namen der bUnited-Mitglieder an die Rainforest Foundation gespendet wird. Die anerkannte Naturschutzorganisation setzt diese Gelder gezielt für den Erhalt des Regenwaldes im Amazonasgebiet ein.
 

bUnited: Verbraucher haben die Macht

bUnited wurde von einem amerikanischen und zwei deutschen Gründer in Silicon Valley ins Leben gerufen. Die weltweit einzigartige Consumer-Plattform bewirkt eine einschneidende Veränderung, indem sie die Kaufkraft von Millionen Mitgliedern bündelt und so die Machtverhältnisse zwischen Unternehmen und Verbrauchern ausgleicht. Diese vereinten Kräfte der Verbraucher setzt bUnited gezielt ein und verpflichtet ihre Partner dazu, nachhaltiger und sozialer zu wirtschaften.
Die Deutsche Telekom ist von diesem völlig neuen Ansatz überzeugt und hat deshalb als eines der ersten Unternehmen in Deutschland eine Vertriebspartnerschaft mit bUnited abgeschlossen.
„Die Vertriebspartnerschaft mit bUnited macht für uns als Deutsche Telekom sehr viel Sinn, da bUnited als eine große geschlossene Gruppe von bewusst konsumierenden Verbrauchern mit einem maßgeschneiderten Angebot, bestehend aus der Kombination von Rabatt und Umweltschutz, an die Deutsche Telekom herangeführt wird“, kommentiert Markus Gabel, Leiter Internet Sales Partnervertrieb bei der Deutschen Telekom.
 

Beste Preise, toller Service und auch noch die Welt retten

„Unsere Partnerschaft mit der Deutschen Telekom ist für bUnited ein großartiger Start auf dem deutschen Markt. Die Deutsche Telekom ist laut der Stiftung Warentest der am besten bewertete Mobilfunknetz-Anbieter 2017 und bietet bUnited-Mitgliedern die günstigsten Preise in Deutschland. Aber nicht nur unsere Mitglieder profitieren von dem Angebot: Gemeinsamen hoffen wir, einen entscheidenden Unterschied bei der Rettung des Amazonas-Regenwaldes zu machen, so dass die Welt ein Stück besser wird“, sagt Jim Jorgensen, CEO und Mitgründer von bUnited.
„Wer bei bUnited mitmacht, schließt sich einer Bewegung an, die die Funktionsweise unserer Wirtschaft verbessert. In Zukunft werden wir unseren Mitgliedern in Deutschland eine große Palette an exklusiven Angeboten bieten, die wir stetig erweitern.

Ozan Taner, Mitgründer von bUnited


Davon profitieren alle Beteiligten: bUnited-Mitlieder, Unternehmen und unsere Umwelt“, ergänzt Ozan Taner, Mitgründer von bUnited und verantwortlich für den deutschen Markt.
 
 
Über bUnited:
bUnited ist eine kostenfreie Plattform für Endkunden, die die Kaufkraft ihrer Mitglieder bündelt und ihnen dadurch als Kunden mehr Gewicht gegenüber Unternehmen verleiht. Durch diese verbesserte Verhandlungsmacht profitieren bUnited-Mitglieder von günstigeren Preisen und besserem Service. Zudem kommt jedes Angebot, das bUnited mit seinen Kooperationspartnern verhandelt, einem gemeinnützigen Projekt zugute. So setzen sich bUnited-Mitglieder für sozial- und umweltverträgliche Standards und Produktionsbedingungen ein und profitieren gleichzeitig von exklusiven Angeboten.
Mehr Informationen finden Sie unter:
https://bUnited.com/de-de/
 
 
Kontakt:
HBI Helga Bailey GmbH
Corinna Voss, Caroline Rixen, Stefan Schmidt
089 / 99 38 87 -30 / -46 / -47
bUnited@hbi.de
www.hbi.de
 
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Heute ist unser „Handbuch Digitalisierung“ am deutschen Markt erschienen.

 
Vor Ihnen liegt das erste gemein­freie Open-Content-Werk zum
Thema „Digitalisierung“.
 
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Auf über 260 Seiten haben wir in Form von Gastbeiträgen, Interviews und Fall­beispielen die Digitalisierung und ihre Aus­wirkungen auf Unternehmen und Wirtschaft
beschrie­ben.
Gleichzeitig haben wir wichtige und aktuelle „Quer­schnittsthemen“ von Big Data bis Cloud-Computing dazu mit Querverweisen ins Verhältnis gesetzt.
Wichtig war unserer Redaktion da­bei, neue Geschäftsmodelle, die durch die Digitalisierung für Unternehmen entstehen, hervorzuheben.
Die The­menkonvergenz der Digitali­sierung hat uns dabei am meisten beschäftigt.
 
 
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halten wir alle Inhalte des Buches für Sie zum kostenfreien Download vor.
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Multiplikatoren wie Journalis­ten und Blogger dürfen unse­re Inhalte jederzeit auch unter kommerziellen Aspekten bei Nennung der Quelle und des Autors kopieren und ändern.
Die Änderungen müssen her­vorgehoben werden und das entstandene neue Werk muss unter derselben Textlizenz wie­der gemeinfrei zur Verfügung gestellt werden.
So können wir und der Themenumfang ge­meinsam wachsen.
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Da wir mit dem jetzigen Umfang des Werkes nur einen Bruchteil der wichtigsten Digitalisierungs­strategien vorstellen konnten, machen wir online weiter.
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Sollte die Startauflage von 2 000 Printexem­plaren vergriffen sein, müssen Sie trotzdem nicht auf die „Papierausgabe“ verzichten. Wir drucken dann extra ein Exemplar für Sie mit der Printing-on-Demand-Technologie. Da unsere Inhalte ja gemeinfrei sind (Open Con­tent), zahlen Sie nur für die Verarbeitung und das Papier.
Für Anregungen, Feedback und Kritik kön­nen Sie unsere Autoren gerne über das On­line-Formular unter http://www.handbuch-digitalisierung.de erreichen.
Wir möchten mit unserem Werk kleine und mittlere Unternehmen sowie den deutschen Mittelstand ansprechen und sie für die Digi­talisierung sensibilisieren.
Das Handbuch-Digitalisierung geht auch Hand in Hand mit
unserer Printausgabe TREND REPORT. Die Wirtschaftszeitung be­gleitet regelmäßig das Handelsblatt als Supple­ment (Fremdbeilage). Mit TREND REPORT haben wir die erste Wirtschaftszeitung ge­schaffen, die „Freie Inhalte“ generiert, veröf­fentlicht und im Web viral verbreitet.
Die gesammelten The­men und Reportagen aus TREND REPORT haben wir jeweils in Form des Expertenpanels mit den Themen im Buch verknüpft.
Wir haben die Reportagen und Gastbeiträge nur kurz thematisch umrissen. Die kompletten Beiträge können Sie hier lesen.
Bedanken möchten wir uns bei der freien Enzyklopädie Wikipedia und bei winfwiki, der Wissensdatenbank rund um Themen der Wirtschaftsinformatik. Die Open-Content- Seiten haben uns sehr geholfen, die Themen­matrix zu erstellen und thematische Erklärun­gen für unser Werk zu generieren.
 
Wir wünschen Ihnen einen schönen Jahresausklang und viel Spaß beim Lesen!
 
 
Ihre Redaktion
 
 
PS.: Coming soon…
Zusätzlich veröffentlichen wir das gleichnami­ge E-Book unter dem E-Pub-2.0-Format. Wir sind dann damit auf allen gängigen E-Book-Rea­dern lesbar und an die bekanntesten Appsto­res angebunden.

Wie digitale Technologien die Zukunft vieler Unternehmen bedrohen und was heute getan werden muss, um zu den Gewinnern des Wandels zu zählen
„Künftig überleben nur die Unternehmen, die ständig in Bewegung sind. Wer dagegen an alten Geschäftsmodellen festhält, stirbt schnell.“
Sebastian Thrun, deutscher Informatiker und Gründer des Forschungslabors Google X, im Spiegel 10/2015
“Digitale Transformation” ist das Reizwort der kommenden Jahre: Wer sich ihr nicht stellt, den wird es in Zukunft nicht mehr geben.
Im 19. Jahrhundert waren es Dampfmaschinen, die die Welt veränderten. Heute ist die digitale Vernetzung dabei, ähnlich tiefgreifende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft auszulösen. Ganze Branchen müssen zusehen, wie ihr Geschäftsmodell beinah über Nacht obsolet wird, hinweggefegt von der disruptiven Kraft der digitalen Veränderung.
Tim Cole gilt als „Wanderprediger des deutschen Internets“ (Süddeutsche Zeitung). Sein Buch „Erfolgsfaktor Internet“, das 1999 bei Econ erschien, wurde zum Bestseller, weil es erstmals in einer für Manager verständlichen Sprache erklärte, warum das Internet für Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist. Zuletzt sind von ihm bei Hanser die Bücher „Unternehmen 2020 – Das Internet war erst der Anfang“ und „Digitale Aufklärung“ erschienen. Als Kommentator schätzt man seine klaren, neutralen Analysen und seine kritische Einschätzung technologi-scher Entwicklungen sowie ihre Folgen für Wirtschaft.
Das Buch richtet sich an Führungskräfte, Unternehmer und an Interessierte Laien.
Weitere Informationen zu dem Titel finden Sie unter www.vahlen.de/14946914.
Lizenz Aufmacherbild: Verlag Franz Vahlen GmbH
 
Eine ausführliche Rezension folgt in Kürze.

Die TREND REPORT-Redaktion im Gespräch mit Andreas Arlt, Bundesvorsitzender des Händlerbund e.V.
Sehr geehrter Herr Arlt, bitte erläutern Sie unseren Lesern die Ziele, Funktionen und Aufgaben, die der Händlerbund hat?
Der Händlerbund ist ein Onlinehandelsverband und fördert den Austausch von Händlern und Dienstleistern der E-Commerce Branche. Wir möchten den digitalen und stationären Handel nachhaltig unterstützen sowie zukunftsfähig machen. Das reicht von der rechtlichen Absicherung von Händlern, über praktische Ratgeber, zum Beispiel wie aktuell zum Weihnachtsgeschäft,bis hin zu Workshops über unsere Händlerbund Akademie. In unserem Expertengremium, dem sogenannten Händlerbund Beirat,
tauschen sich Händler, Dienstleister und Experten zu Trends und Entwicklungen der Branchein den jeweiligen Arbeitskreisen aus. Themen wie der Handel über Marktplätze, logistische Herausforderungen des Online-Handels oder grenzüberschreitende Aktivitäten werden mit Experten aus der Praxis diskutiert und beratschlagt. Als Händlerbund bieten wir den Rahmen und stellen unsere Expertise ebenfalls zur Verfügung. Zudem kommunizieren wir die Anliegen unserer Mitglieder über Stellungnahmen gegenüber der Politik.
 
Wo liegt Ihre Expertise?
Andreas_Arlt_(800_x_600)Wir sind ein agiler Verband und entwickeln unsere Expertise gemeinsam mit unseren Mitgliedern stetig weiter. Unser Herzstück ist dabei aber sicherlich die Rechtsabteilung, die unsere Mitglieder kompetent und sicher in allen Rechtsfragen berät. Wer im Online-Handel eine Geschäftsidee realisiert, wird schnell merken, dass unsere Gesetze viele Vorschriften und genaue Regelungen vorsehen. Hier unterstützen wir mit erfahrenen und kompetenten Juristinnen und Juristen.Aber auch das Zusammenbringen von Händlern und Dienstleistern zeichnet uns aus. Zur Branche gehören diejenigen, die den Handel betreiben und diejenigen, die die Handelnden unterstützen. Beide Seiten gilt es gleichwertig zu behandeln und auch zusammenzubringen. Nur so kann die Branche weiter wachsen und nur so ist der Handel für die Zukunft gerüstet.
 
Mit welchen Herausforderungen sind Online-Händler aktuell und zukünftig konfrontiert und wie unterstützen Sie als Händlerbund Ihre Mitglieder dabei?
Der Handel an sich, insbesondere der Online-Handel, wird immer komplexer. Die Zahl von Vorschriften und Verordnungen, die Online-Händler zu beachten haben, nimmt stetig zu. Und viele dieser Vorschriften sind umfangreich und haben ihre ganz eigene Sprache.Manche Händler probieren es auf eigene Faust und erleben eine böse Überraschung, wenn sie eine Abmahnung im Briefkasten finden. Umso wichtiger ist es, dass Online-Händler sich von Beginn an professionelle Unterstützung suchen. Eine Investition hier direkt zu Beginn schützt vor hohen Kosten. Zur Komplexität des Handels gehört auch, dass dieser internationaler wird. Viele Händler wollen sich im grenzüberschreitenden Handel aufstellen, benötigen aber einen kompetenten Partner an ihrer Seite. Durch unser Engagement im Dachverband Ecommerce Europe können wir hier helfen und mit Tipps und Hinweisen zum internationalen Handel zur Seite stehen.
 
Der Händlerbund bietet ein Käufersiegel und seit kurzem das europäische Gütesiegel „Ecommerce Europe Trustmark“ für seine Mitglieder an. Was besagen diese Siegel, wofür stehen Sie und welche Vorteile generieren Händler und Käufer dadurch?
Vertrauen und Transparenz sind die Währungen im digitalen und auch stationären Handel. Gute Siegel stehen für Vertrauen und Transparenz, denn die Kunden wissen: wer sich ein Siegel zugelegt hat, hat seinen Online-Shop oder sein Geschäft auf rechtliche Sicherheit und korrekte Angaben prüfen lassen. Dem Käufersiegel geht beispielsweise ein sehr genauer Prozess voraus, der den Shop auf Herz und Nieren überprüft. Nur, wenn alle Anforderungen erfüllt sind, erteilen wir das Käufersiegel. Der Kunde kann sich dann sicher sein: hier kann ich sicher shoppen.
Mit dem internationalen Gütesiegel, dem Ecommerce Europe Trustmark, ermöglichen wir unseren Mitgliedern, dass sie auch grenzüberschreitend Vertrauen gegenüber den Kunden signalisieren können. Es gibt ein einheitliches europäisches Regelsystem, das genau aufführt, welche Kriterien der Händler mit seinem Shop erfüllen muss, um das Siegel zu erhalten. Das europäische Siegel zeigt zudem, dass die Internationalisierung des Handels auch international gültige Kriterien braucht – dafür sorgen wir mit dem Ecommerce Europe Trustmark.
 
Wie kann ich meinen Online-Shop zertifizieren lassen?
In unserer Unlimited-Mitgliedschaft ist die Überprüfung des Shops enthalten! Nach der Überprüfung durch unsere Experten erfolgt die Zertifizierung. Mitglieder, die unser Käufersiegel bereits haben, können auch bis Ende 2016 kostenfrei das Ecommerce Europe Trustmark nutzen. Professionelle Unterstützung ist hier für Händler die Eintrittskarte in einen sicheren und sorgenfreien Handel – das macht den Händlerbund so einmalig.
http://www.haendlerbund.de
 
Weitere Informationen:
Bildquelle / Lizenz Arlt: Händlerbund
Bildquelle / Lizenz Aufmacher: „Partnership“ (CC BY 2.0) by  Alan Dean