Mit rebuy smart Sport treiben: Dank gebrauchter Fitness-Tracker fit in den Sommer

Die Tage werden endlich wieder länger und wärmer, die Bikini- und Badehosen-Saison rückt näher. Es wird wieder gewalkt, geradelt und gejoggt, was das Zeug hält. Aber ohne Technik geht fast gar nichts mehr – auch beim Sport werden digitale Helfer immer wichtiger. Die kleinen elektronischen Accessoires, auch Wearables genannt, erleichtern den Alltag und speichern alle möglichen Daten von Trainingserfolgen über Herzfrequenz bis hin zu individuellen Fitnesszielen.

Der Markt für die kleinen Computersysteme, die am Körper getragen werden, ist riesig und wächst unübersichtlich schnell: Seit 2014 hat sich die weltweite Nachfrage nach Wearables laut Statista mehr als verzehnfacht, im Jahr 2020 betrug der Absatz allein in Deutschland 3,2 Millionen verkaufte Smartwatches, Fitness-Tracker und Co. Wer die Geräte gebraucht kauft, spart dabei eine Menge Geld.

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Wearables gebraucht kaufen bietet viele Vorteile

Der Hobby-Läufer, die aktive Berufstätige oder der passionierte Triathlet: Für jeden Bedarf gibt es mittlerweile ein passendes Fitness-Tool fürs Handgelenk. Bei Preisen zwischen 100 und 700 Euro ist der Preis für die Neuware oftmals sehr hoch. Wer preiswert eine Smartwatch oder einen Fitness-Tracker kaufen oder die Technik fürs Handgelenk erst einmal ausprobieren möchte, für den bietet sich der Kauf von gebrauchter und wiederaufbereiteter Technik beim Recommerce-Pionier rebuy an. Der Gebrauchtkauf bei vertrauenswürdigen Anbietern bietet einige Vorteile:

  • Refurbished-Ware bringt quasi dieselbe Leistung wie neuwertige Produkte, denn im Zuge der Wiederaufbereitung wird das komplette System generalüberholt und gewartet, jeder technische Mangel behoben.
  • Kunden profitieren von einer dreijährigen Garantie und einer vollständigen Rückerstattung über mehrere Wochen bei Unzufriedenheit.
  • Jede Produktentscheidung macht einen Unterschied: Wer konsequent wiederaufbereitete Technik kauft, kann das angenehme Klima beim Outdoor-Sport länger genießen, denn der Gebrauchtkauf spart viele Kilos CO2 ein und schont die Ressourcen.

Fit dank gebrauchter und wiederaufbereiteter Technik

Wer das passende Wearable für einen aktiven Lebensstil sucht, wird mit vielen Begriffen konfrontiert. Um Fehlkäufe zu vermeiden, ist es wichtig die Unterschiede zu kennen:

Smartwatches

Eine Smartwatch ist die richtige Wahl, wenn das Wearable nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag ein Allround-Assistent am Handgelenk sein soll. Sie ist wie ein kleines Smartphone fürs Handgelenk und verfügt nicht nur über Features, die beim Sport wichtig sind. Mit Funktionen wie einem verknüpften Terminkalender sowie der Möglichkeit, Anrufe anzunehmen und Benachrichtigungen des Smartphones auf dem kleinen Display anzuzeigen, erleichtert sie das tägliche Leben, kann aber zugleich Trainingseinheiten tracken sowie Fitness, Herzfrequenz und Schlafqualität messen. Smartwatches sind individuell anpassbar, es können Apps installiert und wieder gelöscht werden. Ein prominentes Beispiel: die Apple Watch.

Fitness-Smartwatches/Hybrid-Smartwatches

Diese Kategorie von Wearables ist auf das Tracking verschiedenster Sportarten ausgerichtet. Sie verfügen über die eine oder andere Smartwatch-Funktion, erkennen Aktivitäten bei Trainingsbeginn automatisch und zeichnen Verlauf sowie Fortschritte auf. Außerdem gibt es je nach Modell Funktionen wie 24/7 Herzfrequenzmessung, Kalorienverbrauch, GPS, Ernährungsprotokoll und vieles mehr. Beispiele: die Fitbit „Sense“ oder die Garmin „Venu Sq“.

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Aktivitäts- oder Fitness-Tracker

Alle, die Fitness Gadgets nicht als Alltagsbegleiter verstehen, sondern als praktisches Gerät zum Erreichen persönlicher Ziele, benötigen einen Aktivitäts- oder Fitness-Tracker. Die Armbänder bieten neben Pulsmessung und einer Aufzeichnung verschiedenster Sportarten auch Erinnerungen und helfen so, persönliche Ziele umzusetzen, z. B. 10.000 Schritte pro Tag zu gehen oder zwei Liter Wasser trinken. Daten wie Schrittanzahl, Distanz, Kalorien, Schlafdauer sowie -qualität und Herzfrequenz werden gesammelt und in einer App ausgewertet. Beispiele: die „vívosmart 4“ von Garmin oder die Fitbit „Luxe“.


„Jedes Gerät, das nicht neu produziert wird, spart wertvolle Rohstoffe und Energie.“

Philipp Gattner, CEO des Recommerce-Pioniers rebuy

Sportuhren

Läufer, Golfer, Taucher, Segelflieger oder Outdoor-Fans freuen sich bei einem Wearable über speziell auf sie zugeschnittene Funktionen. So brauchen Trailrunner besonders lange Akkulaufzeiten, Golfspieler wollen eine automatische Zählfunktion der Schläge und Bergsteiger eine Solar-Funktion. Garmin, Polar und Suunto sind nur einige der Hersteller, die sich auf Laufuhren und Wearables für Extremsportler spezialisiert haben. Oft haben die Geräte neben GPS auch ein Navi an Bord und bieten eindrucksvolle Akkulaufzeiten. Die Garmin „Instinct Solar“-Serie und die „Suunto 9 Baro“-Reihe sind Beispiele für diese Kategorie.

„Wir verzeichnen gerade in der Outdoor-Saison eine steigende Nachfrage nach Fitness-Trackern und weiteren Wearables. Wer die Umwelt entlasten will und den Trend der digitalen Fitnesscoaches am Handgelenk ausprobieren möchte, ohne gleich eine zu große Investition zu tätigen, ist bei rebuy genau richtig. Über unsere Plattform können auch die ihre Geräte verkaufen, die für ihren Lebensstil und ihr Bedürfnis noch nicht das passende digitale Fitness-Tool gefunden haben. Denn die Mehrheit der Geräte kann durchaus noch länger genutzt werden, anstatt sie in einer Schublade verstauben zu lassen oder sie wegzuwerfen“, erläutert Philipp Gattner, CEO des Recommerce-Pioniers rebuy.

„Es ist uns ein Anliegen, die Menschen aufzuklären, dass gebrauchte elektronische Geräte ganz einfach im Kreislauf gehalten werden können. Jedes Gerät, das nicht neu produziert wird, spart wertvolle Rohstoffe und Energie. Da wir alles, was wir an- und wieder verkaufen, ganz genau prüfen, können wir gewährleisten, dass alle Geräte ohne technische Mängel sind. Darüber hinaus geben wir eine dreijährige Garantie.“

Weitere Informationen über das Unternehmen unter www.rebuy.de

Europäisches Lieferkettengesetz: HDE warnt vor unrealistischen Anforderungen an Handelsunternehmen

Den heute von der Europäischen Kommission vorgestellten Richtlinienentwurf zur nachhaltigen Unternehmensführung bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) kritisch. Nach Einschätzung des Verbandes sind die weitreichenden Anforderungen zur Sorgfaltsprüfpflicht in der gesamten Wertschöpfungskette in der Praxis insbesondere für mittelständische Handelsunternehmen nicht umsetzbar. Auch mit Blick auf die vorgesehene zivilrechtliche Haftung warnt der HDE vor unrealistischen Forderungen an Händlerinnen und Händler.

„Europa muss seiner Verantwortung und seinem globalen Einfluss gerecht werden. Allerdings müssen unternehmerische Sorgfaltspflichten umsetzbar sein und den Unternehmen Rechtssicherheit geben.“

Antje Gerstein

„Europa muss seiner Verantwortung und seinem globalen Einfluss gerecht werden. Allerdings müssen unternehmerische Sorgfaltspflichten umsetzbar sein und den Unternehmen Rechtssicherheit geben“, so Antje Gerstein, HDE-Geschäftsführerin Europa und Nachhaltigkeit. Unrealistische Anforderungen an Sorgfaltspflichten in der Lieferkette würden vor allem international vernetzte Handelsunternehmen aus dem Mittelstand zum Rückzug aus bestimmten Märkten bewegen, um Risiken zu vermeiden. Damit erweise man der globalen Durchsetzung von Menschenrechten keinen Dienst. „Das Ziel des europäischen Lieferkettengesetzes sollte eine positive Wirkung auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeitskräften entlang der gesamten Lieferkette sein. Hiervon ist der aktuelle Kommissionsentwurf weit entfernt“, so Gerstein weiter.

Im weiteren Gesetzgebungsverfahren ist aus Sicht des HDE eine stärkere Berücksichtigung der Komplexität von Lieferketten in den Anforderungskriterien notwendig. Zudem dürften keine unrealistischen Forderungen an die Nachverfolgung von Lieferungen auf mehreren Stufen entlang der Wertschöpfungskette gestellt werden. Unternehmen rechenschafts-und haftungspflichtig gegenüber jeglichen Beziehungen in ihren Wertschöpfungsketten zu machen, sei nicht sinnvoll.

Laut der EU-Kommission sollen generell Unternehmen ab 500 Beschäftigten und Unternehmen aus bestimmten Sektoren wie Textil, Leder oder Nahrungsmittel schon ab 250 Beschäftigten ihrer menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltsprüfpflicht in der gesamten Wertschöpfungskette, einschließlich der Entsorgung, nachkommen. Zudem sollen die EU-Mitgliedstaaten neben Sanktionen und Geldbußen auch eine zivilrechtliche Haftung für Unternehmen vorsehen, die nachweislich nicht angemessen ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen sind und deren Zulieferer für Umweltverschmutzungen und Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind. Die Unternehmensstrategie soll zukünftig die Geschäftsleitung verantworten. Hierfür ist im Regelungsentwurf eine Verknüpfung von Nachhaltigkeitszielen mit Haftungs- oder Vergütungsregeln für die Geschäftsführung vorgesehen. Damit gehen die geforderten Standards an vielen Stellen weit über das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) hinaus.

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Der Retail Store der Zukunft oder: wie der stationäre Handel auch in Zeiten des Onlineshoppings attraktiv bleiben kann

Online boomt. Nicht erst seit der Coronakrise verzeichnen online Pure-Player traumhafte Wachstumszahlen, von denen so mancher Retailer mit Fokus auf stationäre Shops träumt. Als die letzten Hürden der Lockdown-Beschränkungen fielen, strömten die Kunden wieder in die Geschäfte der Innenstädte.

Ein IFO-Index von 101,8 (Stand: Juni 2021; das sind +16 Zähler mehr als im gleichen Monat vor einem Jahr*) bestätigt das Bauchgefühl: Retail-Stores haben keineswegs ausgedient. Ganz im Gegenteil: derzeit berät Wirtschaftsminister Altmaier mit den Größen des Handels über die „Stadt der Zukunft“. Schon vor dem „Brandbeschleuniger“ Corona war abzusehen, dass der stationäre Handel sich mit höherem Tempo gen Zukunft wenden muss, sollen ihm nicht die disruptiven Onlinern dieser Welt den Rang ablaufen.


“…ohne Online geht es nicht mehr. Die intelligente Verknüpfung beider Kanäle ist deswegen der goldene Königsweg.”

Autor:
Lutz Hollmann-Raabe, CSO/COO Bütema AG

Wunderwaffe Beratung

Doch warum steigt der Kunde in sein Auto/auf sein Rad/in die Bahn und nimmt sich diese wertvolle Lebenszeit, um genau zu diesem einen Store zu fahren, wenn er doch mit 99%-iger Sicherheit das Produkt auch online kaufen kann? „Weil er ‚offline‘ eine Beratung bekommt, die er im World Wide Web oder in der App nicht genießen kann‘ ist ein oft angeführter Grund. Doch auch die Onliner haben diesen Manko natürlich bereits verinnerlicht und arbeiten daran, hier mit dem Retail-Handel en par zu kommen.

Umso wichtiger ist es deshalb, das wertvolle Personal auf der Fläche nicht nur mit guten Schulungen zu versorgen, sondern ihm auch jene moderne Hilfsmittel an die Hand zu geben, die die Verkäufer*innen quasi zur Super-Geheimwaffe boosten.

Hierfür gibt es z.B. den InStore Assistant, der in einer App sowohl die ‚digitale Regalverlängerung‘, wie auch alle warenwirtschaftliche Prozesse abbilden kann und somit gerade für Up- und Cross-Selling perfekt geeignet. Wichtig ist dabei, dass eine solche App intuitiv und vollständig ist. Kein Store Assistent hat Lust, sich erstens mit einer tagelangen Einarbeitung rumzuschlagen und zweitens womöglich 30 verschiedene Apps für 60 verschiedene tägliche To-Dos anzueignen.

„Think local – act global“

Dennoch weiß spätestens jetzt jeder Offliner: ohne Online geht es nicht mehr. Die intelligente Verknüpfung beider Kanäle ist deswegen der goldene Königsweg. Ein zusätzliches Online-Angebot hilft außerdem, die Warendichte auf der Fläche zu reduzieren. Denn die alte Devise ‚mehr ist mehr‘ hat ebenso ausgedient wie die Annahme, dass die (Konsum-)Welt vor den eigenen Stadttoren endet.

Greifen wir noch einmal das Buzzword „Digitale Regalverlängerung“ auf: Ware von der Fläche zu nehmen und damit den einzelnen Produkten wörtlich mehr Raum zum Atmen zu geben (sprich: sie zur Geltung kommen zu lassen) geht dann einher mit einer potenziell expandierenden Käuferschaft, wenn das gesamte Angebot online abgebildet werden kann.

Gibt man dann dem Kunden direkt im Laden noch die Möglichkeit, unkompliziert und vielleicht sogar spielerisch auf das vollständige Sortiment zuzugreifen, schließt sich der Kreis. Möglich wird dies zum Beispiel mit Self Service Terminals, über die Kunden auch ohne Berater an der Seite durch die Angebote browsen können. Self Service Angebote können auch mit Gamification aufgeladen werden, wie der Interaktive Spiegel (das Touch-Display ist hier in einen Spiegel eingelassen, der z.B. in der Umkleidekabine steht) oder das Interaktive Schaufenster (das via 8 Buttons navigiert werden kann, und zwar 24/7 also auch außerhalb der Öffnungszeiten).

Bewegtbild bewegt.

Zuletzt ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Weg genau das in den Store zu transportieren, was Online eigentlich immer gut läuft: minutengenaue Updates und Bewegtbild. Der große Vorteil des Internets ist seine Schnelligkeit und die Abbildung verschiedener Medienformen, wie eben Videos. Doch warum sollte der Einzelhandel auf diese Vorzüge verzichten? Digital Signage Bildschirme – heute in allen möglichen Größen, Formen und Varianten erhältlich – können Dank guter Software heute so gesteuert werden, dass sie auf Lagerschwankungen, SALE-Artikel und sogar das Wetter automatisch reagieren und passende Inhalte ausspielen.

Wunscherfüller werden

Der Vorschlag: „gebt dem Kunden, was der Kunde sich wünscht“ klingt vielleicht banal simpel, wird jedoch nicht so konsequent umgesetzt, wie man manchmal glauben mag. Einer dieser Herzenswünsche ist der vermehrte Einsatz neuer Kassensysteme. Bekannt aus Super- und Baumärkten setzen sich hier langsam, aber sicher die Self Checkouts („Selbstbedienungskassen“) durch. Der Kunden scannt und bezahlt seine Ware ohne Zutun eine*r Kassierer*in.

Oft ist für 4 bis 6 Kassen nur ein Mitarbeiter als Aufsicht und als Helfer im Problemfall zuständig. Jene somit entlasteten Kollegen können als Berater auf der Fläche eingesetzt werden – eine Win-Win-Situation sowohl für den Retailer als auch die Kunden.

Eine andere Art des modernen Kassensystems ist die Mobile Checkout Kasse, die den Bezahlvorgang vollständig in den Händen des Kundenberaters lässt. Denkbar vor allem in Premium-Häusers, die sowieso schon auf enge Kundenberatung setzen, muss hier der Kaufende gar nicht erst an die stationäre Kasse – und somit womöglich in eine lange Schlange – geschickt werden, sondern kann die Ware, die er zusammen mit ‚seinem‘ dedizierten Berater rausgesucht hat, auch direkt bei ihm oder ihr bezahlen. Dies funktioniert bargeldlos per mobilem Kartenterminal in Verbindung mit der geeigneten App. Eine Lösung, die nicht nur das lästige Anstehen an der Kasse obsolet macht, sondern das Einkaufserlebnis sowohl auf Kunden- wie auch auf Verkäuferseite verschönert.

* Quelle: https://www.ifo.de/node/63824

https://www.buetema-ag.de/

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CC-BY-ND

Den individuellen Körper im Fokus: das Start-up BEAWEAR denkt Passform neu

Heute launcht BEAWEAR!

Das Fashion Tech von den female founders Verena Ziegler und Dr. Frauke Link nutzt künstliche Intelligenz, um mit den veralteten Regeln der Modebranche zu brechen und denkt Mode vom individuellen Körper aus.


Stell dir vor, du shoppst online – und alles passt! Was fast schon revolutionär klingt sollte eigentlich selbstverständlich sein. Doch nicht selten endet der Onlineshopping-Trip in Retouren. Der Grund? Bei den Größensystemen in der Modebranche herrscht der Wilde Westen und jede Brand handhabt dieses Thema anders. Das nagt nicht nur am Selbstwertgefühl der Kundinnen, sondern ist auch schlecht für die Umwelt. Warum?

Die Modeindustrie hat ein Datenproblem: Es gibt nicht den standardisierten Körper und die Hersteller fischen im Dunkeln, wenn es um die tatsächlichen Maße ihrer Kundinnen geht. Ein über Jahrzehnte etablierter linearer Massenproduktionszyklus, der auf Halde ein Überangebot an Kleidung produziert ist u.a. ein Grund dafür, dass die Textilindustrie inzwischen einer der weltweit größten Umweltsünder ist.

Digital Twin

Nachhaltig, ressourcenschonend und innovativ!

Komplexe Probleme brauchen smarte Lösungen! Und hier kommt BEAWEAR ins Spiel. Das female led Start-up aus Konstanz setzt auf künstliche Intelligenz und hat eine Technologie entwickelt und patentiert, die alle Missstände auf einmal anpackt!

Mithilfe eines 3D-Bodyscans, der über jedes mobile Endgerät einfach und von überall gemacht werden kann, erstellt BEAWEAR einen „Digitalen Zwilling“. Heißt: Der Bodyscan der Kundinnen wird durch Gaming-Features in einen virtuellen Avatar verwandelt, der nach Herzenslust gestaltet werden kann.

Das bringt nicht nur mehr Spaß, die Verfremdung dient auch dem Datenschutz. Dieser „Digital Twin“ filtert als Gatekeeper die passenden Größen der Partnershops für die Kundinnen heraus und es werden algorithmisch Artikel empfohlen, die auf der individuellen Körperform und nicht auf der Größe basieren.

Das BEAWEAR Software Plug-and-Play-Tool kann problemlos in jedem Onlineshop integriert werden. So wird aus plattem Onlineshopping eine interaktive Gaming-Experience. Genial!


„Mode muss neu gedacht werden, nicht der Körper muss sich an standardisierte Mode anpassen, sondern umgekehrt muss ein Kleidungsstück vom individuellen Körper aus gedacht werden.“


Dr. Frauke Link

Nice to really e-meet you!

Auch Händlerinnen und Umwelt profitieren von der digitalen Innovation. Forscher der Universität Bamberg haben herausgefunden, dass im Jahr 2020 allein in Deutschland 280 Millionen Pakete zurückgeschickt wurden (rund 40 % allein im Modesegment) – Retouren die die Umwelt mit 238.000 Tonnen CO2 belasten und für den Onlinehandel zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe bedeuten.

Durch die Einbindung der BEAWEAR-Software, erhalten die Marken- und Handelspartnerinnen kontinuierlich Statistiken zum Kaufverhalten und vor allem zu den realen Körperformen und Größen ihrer Kundinnen – natürlich DSGVO-konform anonymisiert.

So lernen die E-Commerce Partnerinnen die Käuferinnen wirklich kennen und können auf ihre Wünsche und tatsächlichen Größen und Körperformen durch angepasste Produktion reagieren. Nice to really e-meet you! Und das schont nicht nur Ressourcen, sondern auch Kapital.

Wer steckt hinter BEAWEAR?

BEAWEAR ist das Brainchild von Verena Ziegler und Dr. Frauke Link. Die Beiden lernten sich über das Open Innovation Lab der HTWG Konstanz kennen, ein interdisziplinäres Lernlabor für digitale Fabrikationsmethoden.

Dr. Frauke Link hat sich auf die Digitalisierung der Maßschneiderei spezialisiert. Verena Ziegler forscht an Abwicklungsverfahren von drei- auf zweidimensionale Flächen und hat mit Masterstudierenden aus dem Fach Informatik hierzu ein Simulationsprogramm entwickelt.

2019 gründeten sie ihr Start-up OpenDress, um ihre Ideen und Konzepte für den Markt weiterzuentwickeln: BEAWEAR war geboren.


„Unsere Mission ist es, eine transparente Lieferkette zu schaffen, die Daten und künstliche Intelligenz nutzt, um den Kreislauf der Überproduktion zu durchbrechen und ein magisches Einkaufserlebnis zu bieten, das Verbraucherinnen mit ihren eigenen Körperdaten befähigt, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen.“

Verena Ziegler


Damit nicht genug: Weitere spannende und lösungsorientierte Software-Pakete der beiden Gründerinnen folgen in Bälde. Das 3D-Körperscan-Prinzip bietet nämlich auch die perfekte Basis für Passform-Empfehlungen im Second-Hand-Onlineshopping sowie individuelle Schnittmustererstellung, nach Bedarf gefertigt in Micro Factories.

GO LIVE!


Hier geht es zur ersten Shop-Einbindung von BEAWEAR auf ThokkThokk (DE):
https://www.thokkthokkmarket.com/beawearinfo/

Hier entlang für die Einbindung von BEAWEAR auf ThokkThook (ENG):
https://www.thokkthokkmarket.com/en/beawearinfo

Unternehmenskontakt:
Open Dress GmbH (Brand BEAWEAR)
Geschäftsführerinnen: Dr. Frauke Link, Verena Ziegler
Bücklestraße 3, 78467 Konstanz

Presseagentur:
Public Imagess GmbH
Ansprechpartnerin: Petra Kraft / petra@public-images.de

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In China ist das Morgen im Handel – das neue Einkaufserlebnis – schon heute zu sehen. Eine Shopping Story von Dr. Gerd Wolfram

China ist der westlichen Welt bei der Digitalisierung im Retail weit voraus. Insbesondere in den letzten Jahren hat sie in allen privaten und geschäftlichen Bereichen Einzug gehalten. Online-Shopping und stationäres Einkaufen verschmelzen immer mehr miteinander. Das Smartphone baut die Brücken zwischen beiden Welten und bietet den Kunden neue Einkaufserlebnisse. Der asiatische Markt lebt erfolgreich vor, in welche Richtung sich der Handel in Europa und USA im Jahr 2025 entwickeln kann.

Einkaufen ist der neue Lebensstil

Mittlerweile ist Einkaufen in China keine lästige Aufgabe mehr, sondern eine Freizeitbeschäftigung und ein neuer Lebensstil. Das Einkaufen wird zum Erlebnis, zum digitalen Erlebnis. Es entsteht bei Interaktionen mit den vielfältigen Kontaktpunkten mit dem Händler – online wie offline. Kunden besuchen Webseiten, bewegen sich zum Einkaufen in sozialen Medien oder besuchen stationäre Geschäfte, um unterhalten zu werden und neue Trends zu entdecken. Insgesamt ist das neue digitale Einkaufserlebnis emotional, zwischenmenschlich und sozial, physisch wie auch virtuell, personalisiert und bequem. Es ist mit allen Sinnen genießbar, kognitiv, affektiv und einprägsam.

Digitalisierung bildet die Grundlage für das neue Einkaufserlebnis

Chinas Digitalwelt bildet die Basis für das digitale Einkaufserlebnis. Die stark ausgebaute digitale Infrastruktur mit Internet-Anschlüssen und dem Ausbau des 5G-Netzes machen ein digitales Leben komfortabel. Auch staatliche, wie auch lokale Behörden sind stark digitalisiert. Nicht umsonst hat China knapp eine Milliarde Internetnutzer und über eine Milliarde Smartphone-Nutzer. Zusätzlich ist der flächendeckende Einsatz von Schlüsseltechnologien mit verantwortlich für das digitale Einkaufserlebnis: Künstliche Intelligenz, Social Media, Videokommunikation, Electronic Payment und Robotik.

Dreh- und Angelpunkt des digitalen Einkaufserlebnisses ist das Smartphone

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Ohne das Smartphone gibt es keine Verbindung zwischen Kunden einerseits und Online- sowie Offline-Händler andererseits. Dabei ist das In China etwas einfacher als in anderen Ländern. Weil hier beispielsweise Alibabas Tmall-App bereits auf den Smartphones von 500 Millionen Nutzern läuft. Gleiches gilt für WeChat. Einst von Tencent als WhatsApp-Klon gestartet, ist der Messenger längst eine Social-Media-Business-Plattform geworden, die alle Lebensbereiche der Chinesen verbindet. Neunzig Prozent der eine Milliarde aktiver monatlicher Nutzer schauen nicht nur täglich in die App. Zudem nutzen sie diese auch in einem erstaunlichen Umfang zum Einkaufen und Bezahlen. Und bescheren sich damit ein neues digitales Einkaufserlebnis – stationär wie Online.

Interaktives Online-Shopping in China

Chinas Online-Shopping-Markt ist nicht nur der größte, sondern auch der innovativste der Welt. Chinesen kaufen ein, wann immer sie wollen, wo immer sie wollen und lassen sich per Expresslieferung die Artikel nach Hause liefern. Das erfolgt zum einen zu geringen Lieferkosten und in den Großstädten innerhalb von circa 30 Minuten. Einfach zu bedienende Online-Seiten, mobile Apps und bequeme Bezahl-Lösungen haben das Wachstum im Online-Markt vorangetrieben. Online kann fast alles gekauft werden: Lebensmittel, Modeartikel, Luxusautos, Online-Kurse, Haustierpflege – die Auswahl ist unerschöpflich. Online-Shopping ist nicht langweilig, sondern interaktiv und bietet ein digitales Einkaufserlebnis. China ist auf dem besten Weg, das erste Land zu werden, in dem ein Großteil der Einzelhandelsumsätze online stattfindet. In China werden bis Ende dieses Jahres 52,1 % aller Einzelhandelsumsätze online abgewickelt werden. Das ist eine Steigerung von 7,3 % gegenüber 2020.

Chinesische Online-Anbieter bieten Multi-Service-Plattformen

Ob in klassischen Onlineshops oder auf Marktplätzen, die Kunden klicken sich durch die immer gleichen Produktlisten mit Fotos, Beschreibungen, Preisen, Lieferkonditionen und ggf. Kundenbewertungen. Und während es im Westen noch klare Plattformen für die unterschiedlichen digitalen Dienste gibt – Facebook für Social Media und Messaging, PayPal für Online-Zahlungen, Amazon als Online-Marktplatz – sind diese Grenzen in China längst verschwunden. Dort haben die erfolgreichsten digitalen Unternehmen sämtliche Produkte und Dienstleistungen im Portfolio und lassen sie über die unterschiedlichsten Kanäle miteinander verschmelzen. Damit bieten die chinesischen Online-Plattformen nicht mehr nur Online-Shopping, sondern ein Gesamtpaket, bestehend aus verschiedenen Services wie Online-Bezahlung, Social Media, Gaming, Messaging-Diensten, Videos und Live-Streaming. Somit decken sie sämtliche Bedürfnisse der Kunden ab (Multi-Service-Plattformen). Hinzu kommen in der Regel weitere Anwendungsdienste wie zum Beispiel Hotel- und Reisebuchungen, Konzertticket- und Kinokartenverkauf, Carsharing- und Taxidienste, um einmal einige zu nennen.

Innovationen im Online-Shopping

Die chinesischen Online-Anbieter lassen den Aufenthalt auf den eigenen Shopping-Apps und Online-Webseiten zu einem echten Erlebnis werden. Dazu trägt die lebendige Gestaltung vieler Produktdarstellungen bei Zum Beispiel werden viele Produkte über sogenannte „Unpacking-Videos“ angepriesen. Weiterhin werden umfangreiche Hintergrundinformationen zu spannenden neuen Produkten und Marken gegeben. Hinzu kommen viele spielerische Elemente, die den Online-Einkauf unterhaltsamer machen. Auch animierte Künstliche Intelligenz-Avatare, sogenannte virtual anchors – machen das Einkaufen erlebnisreicher und unterstützen menschliche Verkäufer.

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Unterhaltung vor Effizienz – mit Gamification online Einkaufen

Viele chinesische Händler haben das Online-Einkaufserlebnis in ein Spiel verwandelt. Gamification ist nichts Neues, befindet sich aber weltweit erst im Anfangsstadium. Das zieht die Kunden stundenlang in den Bann, während sie durch Produkte und Dienstleistungen stöbern. Damit ist Online-Shopping zu einer nationalen Freizeitbeschäftigung geworden. Die Spiele und Algorithmen führen dazu, dass die Menschen stundenlang im Online-Shopping gefesselt sind. Die Kunden verbringen viel Freizeit damit, zu spielen, Produkte zu entdecken und zu kaufen, die ihnen gefallen, oft in engem Kontakt mit ihren Freunden und Familien.

Einkaufserlebnisse bei Shopping-Events

Zusätzlich zum Gamification sind im Online-Shopping sind zwei weitere Trends hervorzuheben: Online-Shopping Festivals und Online-Modenschauen. Bei diesen erhalten Kunden besondere Treuevorteile und profitieren von speziellen Rabattaktionen. In China wird Shopping auf einmalige Weise zelebriert, jede größere Verkaufsplattform veranstaltet eigene Festivals.

Shopping-Event Singles Day oder Double 11

Der Singles Day oder auch als Double 11-Festival bekannt, findet jedes Jahr am 11. November statt. Dabei wurde der Singles Day 1993 von Studenten zum Spaß ins Leben gerufen, um ihr Alleinsein zu feiern. Als Äquivalent zum Valentinstag beschenkten die Singles sich selbst oder nahmen an Events für Alleinstehende teil. Das nahm Alibaba – Chinas größter Online-Händler – zum Anlass im Jahr 2009 einen einzigartigen Shopping-Event ins Leben zu rufen. Dieses wurde später von den meisten anderen Einzelhändlern übernommen.

Inzwischen ist der Tag zum umsatzstärksten Online-Shopping-Ereignis der Welt geworden. Im Jahr 2019 steigerte ihn Alibaba auf 31 Milliarden Euro und im Jahr 2020 auf 47,7 Milliarden Euro. Allein nach dem Singles Day wurden eine Milliarde Pakete ausgeliefert. Insgesamt kooperiert Alibaba am Singles Day mit 180.000 Marken in über 190 Ländern weltweit für besondere Angebote. Darunter waren über 1.300 deutsche Marken.

TV- und Online-Spektakel am Singles Day

Alibaba feiert den Singles Day besonders. An diesem Tag findet eine Riesen TV- und Online-Show statt. Dabei interagieren über 300 Prominente in diversen Live-Streaming-Sitzungen mit den Kunden und Fans. Zusätzlich wird eine Live-Fashion Show als Stream angeboten. Die Kaufvorgänge gestalten sich komfortabel und zeitsparend: Es genügt einfach nur das Smartphone im richtigen Moment zu schütteln, um eine Bestellung auszulösen.

See Now Buy Now – sofortiges Einkaufen bei Online-Modenschauen

Auch Online-Modeschauen, bei denen Kunden während einer Modenschau Kleidung und Accessoires sofort auswählen und kaufen können, sind nachgefragt. Unter dem Motto „See Now Buy Now“ ist dies eine innovative Praxis in der Modebranche.

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Livestream-Shopping in China

Eine weitere Entwicklung ist das Livestream-Shopping, die Verschmelzung von Online-Shopping und Livestream-Shopping. Es ermöglicht Kunden, digital in einem Geschäft „herumzulaufen“, den Inhabern oder Verkäufern bei der Präsentation von Produkten zuzuschauen und sogar sich mit anderen Kunden im virtuellen Geschäft auszutauschen, als ob sie tatsächlich dort wären – aber alles online. Von virtuellen Weinproben bis hin zu Livestream-Shopping-Partys – vieles funktioniert vom eigenen Sofa mit Tablet oder Smartphone.

Live-Shopping spielt sich zum Beispiel auf Social Media oder auf den Webseiten der Online-Shopping Anbieter ab. Die Kunden können live über einen Chat Kommentare schreiben und Fragen stellen, die der Verkäufer dann beantwortet. Per Button legen sie die Produkte in den virtuellen Einkaufswagen und bestellen sie direkt oder später online.

Key Opinion Leadern (KOLs) – die neuen Verkäufer

Die Unterschiede gegenüber dem klassischen Online-Shopping liegen insbesondere in der Interaktivität und der Kommunikation mit den Verkäufern (Key Opinion Leader/KOLs), die die Produkte präsentieren. Es kann kommentiert und diskutiert werden. Zusätzlich greift das Livestream-Shopping die Besonderheit des Influencer-Marketings auf. Der KOL genießt in seiner Community ein sehr hohes Vertrauen und bietet Marken einer sehr konkreten Zielgruppe an.


„Die Kaufvorgänge gestalten sich komfortabel und zeitsparend: Es genügt einfach nur das Smartphone im richtigen Moment zu schütteln, um eine Bestellung auszulösen.“

Autor Dr. Gerd Wolfram

Dr. Gerd Wolfram ist Partner von Digital Connection und CEO von IoT Innovation & Consult. Als studierter Wirtschaftsinformatiker, ausgewiesener Digitalexperte und einer langjährigen Erfahrung im internationalen Handel ist er Berater und Coach im Bereich der Digitalisierung. Als erfahrener Keynote-Speaker und Co-Autor des Buches „Digital Connection – die bessere Customer Journey mit smarten Technologien“ spricht und schreibt er über die Zukunft des Einkaufens, Innovationen, IT-Strategien und die Digitalisierung im Handel.

>>>> www.digitalconnection.de


Social Media trifft E-Commerce – Social E-Commerce

Social E-Commerce nahm in China Fahrt auf, als die traditionelle E-Commerce-Branche vor einem Engpass stand: Ein gesättigter Markt, verschärfter Wettbewerb und steigende Kosten für die Kunden-Neugewinnung reduzierten die Gewinnmargen. Da erschien Social E-Commerce als geeignete Lösung. Seitdem erfreut er sich wachsender Beliebtheit und Vielfalt.

Social E-Commerce setzt primär auf das soziale Erlebnis als auf das Einkaufen an sich. Vielmehr nutzt dieser das Engagement von Gruppenaktivitäten und den sozialen Austausch. Im chinesischen Social E-Commerce werden die Nutzer mit einem personalisierten Feed zu Produkten und einem Versprechen von weiteren Rabatten konfrontiert, wenn sie auf ihren sozialen Medien ein „Team“ bilden können, das andere dazu bringt, mitzumachen und das gleiche Produkt zu kaufen. Sie können auch den Preis sehen, wenn sie sich entscheiden, nicht mit anderen zu kaufen, und sie können sehen, was andere kaufen. Die Ersparnis kann gering sein, aber für manche erheblich.

Digitale Einkaufserlebnisse machen das stationäre Einkaufen interessant

In China wird mehr online verkauft und mehr mobil eingekauft als irgendwo anders in der Welt. Trotzdem investieren führende Online-Anbieter in stationäre Supermärkte und Hypermärkte. Das erscheint auf den ersten Blick wie gegensätzliche Entwicklungen. Allerdings läutet das beim näheren Hinsehen die nächste Generation des Einkaufserlebnisses ein. Dahinter steht die vollständige Integration von Online, Offline, Logistik und Technologie in einer einzigen Retail-Wertschöpfungskette. Es entstehen neue stationäre digitale Einkaufserlebnisse.


„Kunden können selbst wählen:
Das Seafood in den Einkaufskorb legen und selbst zu Hause zubereiten oder gleich im Marktrestaurant vom Küchenchef zubereitet frisch genießen.“


Freshippo (Hema) – physisches Geschäft mit Marktcharakter und digitalem Komfort

Freshippo (auch Hema genannt) ist ein breit sortierter Supermarkt mit Fokus auf Frische. Das Angebot reicht über Fleisch, Obst und Gemüse bis hin zu Meeresfrüchten und lebenden Fischen, die fangfrisch aus Aquarien eingekauft werden können. Und die Kunden können selbst wählen: Das Seafood in den Einkaufskorb legen und selbst zu Hause zubereiten oder gleich im Marktrestaurant vom Küchenchef zubereitet frisch genießen. Das ganze Einkaufen wird mit dem Mobiltelefon begleitet. Jeder im Supermarkt angebotene Artikel lässt sich mit dem Mobiltelefon scannen. Damit bekommen Kunden nähere Produktinformationen, Produktbeschreibungen, Bilder und Preise, können sich über Nährstofftabellen, Herkunft, Frische und die Lieferkette informieren, erhalten ergänzende oder verwandte Produktempfehlungen. Ist der Einkauf abgeschlossen, scannt der Kunde seinen Warenkorb am Checkout-Terminal ein, selbst das zubereitete Essen wird mit verrechnet. Bezahlt wird per Mobiltelefon über Alipay, die Autorisierung wird via Gesichtserkennung geregelt.

Stationäre digitale Einkaufserlebnisse durch digitale Technologien

In den neuen Supermärkten kommen neben den Apps, dem QR-Code und den Mobiltelefonen weitere innovative Technologien zum Einsatz:

  • Personalisierte Einkaufsempfehlungen durch künstliche Intelligenz
  • Digitale Preisschilder aktualisieren die Preise im Supermarkt in Echtzeit
  • Digitales Bezahlen mit der mobilen App oder Gesichtserkennung
  • Automatisierter Service mit Robotern im Supermarkt-Restaurant

Kassierer- und Verkäuferlose Geschäfte in China

Die digitalen Technologien verbessern die auch die Effizienz des Einkaufens, erhöhen die Bequemlichkeit und helfen dabei bessere Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Auf dieser Basis eröffnen viele Händler mittlerweile auch Kassierer- und Verkäuferlose Geschäfte. Diese Geschäfte werden besonders besucht durch Kunden, die zum einen technisch versiert und zum anderen eher Produkte rund um die Uhr einkaufen wollen als einen persönlichen Service suchen.

Digitalisierung ermöglicht neue Einkaufserlebnisse

Im chinesischen Handel ist die Digitalisierung weit vorangeschritten. Sie eröffnet neue Möglichkeiten des Einkaufens und Verkaufens. Heute ist in China digitales Einkaufen nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern auch ein neuer Lebensstil. Man kann von Zuhause fast alles Einkaufen, von frischen Lebensmitteln zu neuen Autos oder Häusern. Auch wenn man unterwegs ist, reicht schon ein Mobiltelefon. Immer schneller, flexibler und bequemer wird das digitale Einkaufen. Und das Einkaufen macht zusätzlich Spaß. Es reicht über die bekannten Online-Plattformen hin zu Handy-Apps, Social Shopping über soziale Medien, Influencer-Marketing, Livestream E-Commerce und Livestream-Shopping, die kontaktlose Bezahlung im Alltag und spezielles Retailtainment und Online-Shopping-Tage in China.

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Hey Siri! Wie kann ich meine Auffindbarkeit bei der Sprachsuche verbessern?

Die international agierende LLOYD Shoes GmbH richtet ihre E-Commerce-Strategie neu aus und holt sich als strategischen und operativen Partner die Bremer Consultix GmbH zur Seite. Consultix ist Anbieter der datenschutzkonformen und kundenbindungsfokussierten Digitalmarketing-Software ProCampaign.

Stilsicher und markentreu auf E-Commerce-Wegen unterwegs

Die hochwertigen Herren- und Damenschuhe und Accessoires der Marke LLOYD stehen für Handwerkskunst, Tradition und Innovation. Um diesen Markenkern sowie neue Kollektionen künftig noch gezielter passenden Zielgruppen zu kommunizieren, entschied sich das Unternehmen für eine Intensivierung des E-Mail-Marketings. Mit dem Ausbau dieses Marketingkanals geht der Wunsch nach Absatzsteigerung und erhöhter Kundenbindung einher. „Wir bei LLOYD glauben, dass wir unsere Kunden-Zielgruppen mit ProCampaign dynamisch sowie personalisiert ansprechen können und dadurch unser Wachstumspotenzial optimal nutzen“, formuliert Christin Susan Bugrahan, Onlinemarketing-Managerin bei der LLOYD Shoes GmbH, ihre Erwartungshaltung.

ProCampaign und LLOYD: ein passendes Paar Schuhe

Zentriertes, datenschutzkonformes Data Enrichment, Kundenbindungsfokus, agile Kampagnenplanung und aussagekräftige Reportings ─ mit dieser Funktionskombination überzeugt die Marketing-Software aus Bremen den zukunftsgewandten Schuhhersteller aus dem nahegelegenen Sulingen. ProCampaign agiert als zentraler Hub des Digital-Marketers, in dem alle Kundendaten an einem Ort qualifiziert vorliegen und für individualisierte E-Mail-Kampagnen genutzt werden können. Granulare Segmentierungs-Optionen, vielfältige Orchestrierung, multivariate Analyse- und Optimierungsfunktionen sowie Versandzeitoptimierung wirken sich nachhaltig auf die Kunden-Loyalty aus – ganz im Sinne des Markenartiklers. Effizientes E-Mail-Marketing bildet hier den Startpunkt für LLOYDs E-Commerce-Reise. Daran dockt eine Omnichannel-Strategie an, die das Thema Loyalty klar priorisiert und beispielsweise das Kundenbindungsprogramm „Red Stripe Club“ klug in die Onlinewelt trägt.

Datenschutz mit festem Tritt

Ein weiteres ausschlaggebendes Moment für die Entscheidung liegt in der Produkt-DNA von ProCampaign begründet: Als einziges Marketing- und CRM-Tool darf das Produkt das renommierte europäische EuroPriSe-Gütesiegel tragen und nimmt nicht zuletzt dadurch eine Vorreiterrolle in puncto Datenschutz ein. Zudem bietet das Tool das Modul „Permission Text Management“, also die rechtskonforme Verwaltung aller Permission- und Legal-Texte. Damit existiert im Hub für jedes Kundenprofil die temporäre Version der Einwilligung, die der Kunde abgegeben hat.


Über ProCampaign

ProCampaign ist der sichere Customer Engagement Hub der Consultix GmbH mit Sitz in Bremen. Die Digital-Marketing-Software trägt als einzige Lösung am Markt das Europäische Datenschutz-Gütesiegel European Privacy Seal (EuroPriSe) und ist damit die Antwort auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Deutschland sowie auf die General Data Protection Regulation (GDPR) aller EU-Mitgliedsstaaten. Im November 2018 wurde die Plattform mit dem renommierten eco://award 2018 ausgezeichnet. Namhafte international agierende Unternehmen betreuen mit diesem plattformbasierten Produkt für Kundenkommunikation und -Management sowie Kampagnenführung weit über 100 Millionen Kundenprofile in mehr als 50 Ländern.


Pressekontakt
Borgmeier PR / Tanja Muhme, Anke Fähnrich / Rothenbaumchaussee 5 / 20148 Hamburg
Tel.: 040/413096-0 / Fax: 040/413096-20 / E-Mail: muhme@borgmeier.de


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Dies ist eine Pressemitteilung von Borgmeier PR.



Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ziehen 54 Prozent der Deutschen Video-On-Demand dem klassischen linearen Fernsehen vor. Für die Mehrheit der Bundesbürger kommt dabei ein kostenfreies Video-On-Demand-Angebot mit Werbung grundsätzlich in Frage.