Ob Sie nun temporären Einzelhandel, Flash-Einzelhandel, Guerilla-Stores oder Pop-up-Store hören, es ist alles ein und dasselbe. Pop-up-Shops erobern die Einzelhandelswelt und stellen traditionelle Verkaufsflächen vor Herausforderungen. Aber was genau steckt hinter diesem wirtschaftlichen Trend?
Bereits in den 1990er Jahren entstanden in Großstädten wie Tokio, London, Los Angeles und New York City Pop-up-Shops: temporäre Verkaufsflächen, auf denen Waren aller Art verkauft werden. Seitdem wurde fast jedes Konsumprodukt zu einem bestimmten Zeitpunkt über einen Shop verkauft. Von Kunst über Mode bis hin zu Tech-Gadgets und Essen sind Pop-ups spannend, weil sie kurzfristige Geschäfte schaffen, die ebenso kreativ wie ansprechend sind. Und es gibt sie in allen Formen und Größen.

Typische Eigenschaften dieser Geschäfte:

Laufzeit: nur wenige Wochen
Lage: stark frequentierte Bereiche wie Stadtzentren, Einkaufszentren und belebte Straßen, zum Teil aber auch ausgefallene Orte, wie Hinterhöfe.
Preis: häufig spezielle Rabattaktionen
Anwendung: Einführung neuer Produkte, Bewusstsein erzeugen, Coolness-Faktor erhöhen, Zielgruppe finden, Brand stärken


 

Was sind die Vorteile eines Pop-up-Shops?

Verbindung der Shopbetreiber mit ihren Kunden: Das Pop-up-Format ermöglicht es Shops, ihre Kunden persönlich kennenzulernen und stärkere Beziehungen aufzubauen.
Mehr verkaufen: Etwa 95% aller Einkäufe werden noch immer offline getätigt. Dies ist die Chance, diesen Handelskanal zu nutzen.
Bewusstsein erzeugen: Verbraucher und Medien lieben die Begeisterung, die von ausgefallenen Shops ausgeht. Händler erzeugen Aufmerksamkeit, indem Sie offline gehen und über Social Media gratis Werbung bekommen
Es ist billiger: Die Eröffnung eines Pop-up-Shops ist 80 % günstiger als ein traditionelles Einzelhandelsgeschäft, die Mietverträge sind kurzweilig
Test neuer Märkte: einfacher Einstieg in einen neuen Markt und Einführung neuer Produkte gerade für junge Unternehmer die ihr Produkt austesten möchten

 

Wer kann einen Pop-up-Shop eröffnen?

Die kurze Antwort ist: Jeder. Namenhafte Marken machen es vor. Der Mode Shop Peek & Cloppenburg bietet wechselnde Themen und Events in seinen Häusern an und erreicht damit neue Zielgruppen. Gleichzeitig sind lokale Künstler, Macher und Modedesigner auch in der Pop-up-Szene immer beliebter geworden. Selbst mobile Trucks für Lebensmittel, Designermode und Vintage-Hausrat werden immer häufiger auch in deutschen Städten entdeckt.
 

Fazit

Pop-up-Stores bieten sowohl klassischen Einzelhändlern als auch den Mietern dieser Flächen zahlreiche Vorteile. Kleine Unternehmen profitieren von der meist exklusiven Lage und hoher Besucherfrequenz. Diese sind ideal, um neue Produkte einzuführen und die Zielgruppe ausfindig zu machen.
Vermieter von Einkaufsflächen vermeiden Leerstände ihrer Verkaufsflächen, generieren Einnahmen durch die Miete und ziehen durch die Attraktivität und zeitliche Beschränkung der Verkaufsflächen neues Publikum an. Vor allem jedoch profitieren die Kunden, denen meist exklusive und hochwertige Produkte in einem attraktiven Umfeld und zu günstigen Konditionen angeboten werden. Somit lohnt sich diese Geschäftsidee für jeden Beteiligten.
 
 
 
 
 
 
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Integrierte Buchhaltung und Zahlungsabwicklung für Online-Shops – Arvato Financial Solutions kooperiert mit Concardis
Pressemitteilung: Die standardisierte Buchhaltungslösung Aqount von Arvato Financial Solutions ermöglicht Händlern durch die Zusammenarbeit mit Concardis eine komplette Übernahme aller Finanzprozesse.
Das Modul ist ab sofort auch für alle Kunden von Concardis verfügbar, die die Payengine des Eschborner Full-Service Payment-Anbieters nutzen.
Der weltweit tätige Finanzdienstleister Arvato Financial Solutions hat dazu eine Kooperation mit Concardis geschlossen. Händler, die für ihre bargeldlosen Bezahlprozesse im E- und M-Commerce die Multichannel- Plattform von Concardis nutzen, verfügen damit über eine ideale Lösung, wenn sie ihre Buchhaltungsprozesse vom Debitorenmanagement bis hin zum Inkasso auslagern möchten.
Concardis übernimmt in diesem Fall Zahlungsautorisierung, -abwicklung und -einzug. Über eine neue Schnittstelle werden die Transaktions- und Rechnungsdaten direkt vom Online-Shop in die Buchhaltungs-Plattform von Arvato übergeben. Manuelle Buchungsabgleiche entfallen. Bei Bedarf übernimmt Arvato das nachgelagerte Mahnwesen und das Inkasso.
Damit verringern Online-Shops ihren Verwaltungsaufwand und sparen Zeit. Das ist besonders hilfreich im internationalen Einsatz, wo neben unterschiedlichen Währungen auch noch andere Zahlarten und Länderspezifika ins Spiel kommen.
„Unser Ziel ist es, Händlern die Buchhaltung zu vereinfachen, durch die einfache Anbindung von Zahlarten ihre Conversion zu erhöhen und sie bei der Internationalisierung zu unterstützen. Aqount bietet die richtige Lösung für Händler, um alle finanziellen Abläufe im Hintergrund optimal und angepasst an ihr Design zu organisieren. Deshalb freuen wir uns, mit Concardis einen Partner gefunden zu haben, der diese Funktionalität mit seiner innovativen und weit verbreiteten Payment-Lösung kombiniert“, unterstreicht Florian Krämer, Director Operations im Bereich Accounting und Collection bei Arvato Financial Solutions.
„Payment ist dann gut, wenn es einfach ist. Über die neue Schnittstelle unserer Multichannel-Plattform Payengine zum Buchhaltungsdienst Aqount von Arvato Financial Solutions laufen jetzt auch nachgelagerte Prozesse komplett automatisiert. Das erleichtert insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen die Arbeit. So können sie sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren“, erläutert Christoph Jung, Vice President eCommerce Competence Center von Concardis.
Arvato Financial Solutions übernimmt in der Kooperation sämtliche Prozesse ab der Übergabe an die Buchhaltung – von der Reconciliation unterschiedlichster Zahlarten, über das Debitoren-, Bankkonten- und Cashflow-Management, Rückbuchungen im Fall von Zahlungseinsprüchen durch Kunden, die Retourenbearbeitung, Mahnwesen bis hin zum Inkasso.
Über regelmäßige Reportings sind alle Debitoren- und Inkassoinformationen bis hin zum Monatsabschluss jederzeit transparent verfügbar. Auch saisonale Schwankungen insbesondere im Weihnachtsgeschäft oder um den Black Friday sind aufgrund der Skalierbarkeit beider Plattformen kein Problem mehr. Durchgängig stehen Produkterlebnis und Service für den Kunden im Mittelpunkt – unabhängig ob B2B oder B2C, ob im deutschen oder im grenzüberschreitenden Geschäft.
Weitere Informationen unter finance.arvato.com/aqount-de
 
Pressekontakt:
Arvato Financial Solutions
Nicole Schieler
Rheinstraße 99
D-76532 Baden-Baden
presse.afs@arvato.com
Fon: + 49 (0)7221/5040-1130
Fax: + 49 (0)7221/5040-3055
finance.arvato.com

Vierter Teil: Business Spend Management
 
Die IT-Branche liebt Akronyme. Nirgendwo sonst sind – insbesondere dreistellige – Abkürzungen so verbreitet wie in der Technologie: ERP, CRM, HCM, etc. Abkürzungen bleiben besser im Gedächtnis und erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Für die Software selbst, ist die Geläufigkeit des Akronyms ein Erfolgsmesser. Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit einigen der bekanntesten Standardanwendungen und diskutiert die Evolution einer neuen Kategorie, dem Business Spend Management, kurz BMS.

Business Spend Management

Es gibt seit langem ERP-Module für P2P (Procure-to-Pay) und S2P (Source-to-Pay). Mit der E-Commerce-Innovation für B2B (Business-to-Business) Ende der 90er-Jahre kamen Unternehmen wie CommerceOne, VerticalNet und Ariba an den Markt. SAP nannte diesen Bereich SRM (Supplier Relationship Management), meinte damit aber nur eine Teilmenge des gesamten Business Spend Managements. Nach dem Abschwung von 2001 war Ariba der einzige Überlebende, der versuchte, seinen Raum als ORMS (Operational Resource Management System) zu definieren. 2012 wurde die Firma dann für 4,3 Milliarden US-Dollar an SAP verkauft.
SAP erkannte damals die Wichtigkeit einzelner BSM-Bereiche – auch mit der Übernahme des Ausgabenmanagement-Experten Concur in 2014. Um jedoch wirklich alle Bereiche zu bedienen, in denen Unternehmen Geld ausgeben, muss BSM noch mehr Gebiete umfassen: Beschaffung, Rechnungsstellung und Spesenmanagement, aber auch Ausgabenanalyse, Lieferantenmanagement, Vertragsmanagement und alle anderen Nebenprozesse, in denen Geld ausgegeben wird.
Diese Lösungen müssen Daten unternehmensübergreifend aggregieren, normalisieren und bereinigen können. Ziel ist, dem Kunden dabei zu helfen, die Art und Weise, wie ein Unternehmen Geld ausgibt, intelligenter zu gestalten. Es spielt keine Rolle, ob das Geld durch einen offiziellen Beschaffungsprozess ausgeben oder als Spesenabrechnung eingereicht wird. Denn BSM umfasst alle drei Kategorien: Beschaffung, Spesen und fakturierte Ausgaben.
Das klingt einfach, Unternehmen wissen aber oftmals nicht, wofür sie Geld ausgeben. Mit Ausgaben in drei Kategorien, denen Daten teilweise sogar falsch zugeordnet werden, wird es schwierig, die Daten zu normalisieren und aggregieren. „Diverses“ wird in vielen Organisationen zur eigenen großen Ausgabenkategorie. Noch bevor die Ausgaben optimiert werden können, müssen sie deshalb richtig verwaltet werden.

Datenbasiertes Ausgabenmanagement

Und hier kommt die Cloud ins Spiel: Der große Vorteil der Cloud ist, dass alle Daten zentral abliegen. Mithilfe von maschinellem Lernen lassen sich anonymisierte Daten wiederum schneller normalisieren. Mit der Masse an Daten, die sich ansammeln, lassen sich präskriptive Erkenntnisse erschließen. So können Lösungen für Business Spend Management beispielsweise Empfehlungen abgeben.
Ein Beispiel: „Sie sind dabei, einen Vertrag mit Lieferant A abzuschließen. Andere Nutzer hatte Schwierigkeiten mit der Leistung des Lieferanten. Vielleicht sollten Sie Lieferant B in Betracht ziehen.“ Oder: „Sie geben 30 Prozent mehr für diese Ware aus als andere Unternehmen in Ihrer Branche. Sie sollten den Vertrag neu verhandeln.“ Je mehr Daten gesammelt werden, umso besser werden die Empfehlungen der BSM-Lösung. In der Vergangenheit wäre diese Softwarefunktion nicht möglich gewesen, da die Informationen dazu in unterschiedlichen Systeme lagen.

Automatisierung & KI

Es ist eine spannende Zeit in der Geschichte der Technologie: Wir haben nicht nur riesige spezialisierte Datensätze, sondern auch die Rechenleistung und die Datenarchitektur, um diese effizient zu nutzen; sowie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um Muster zu erkennen und vorausschauende Erkenntnisse zu liefern, die Unternehmen zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle nutzen können.
BSM bedeutet die Automatisierung der Beschaffung, die Verwaltung der Mitarbeiterausgaben, ein effizientes Rechnungsmanagement, Contract Lifecycle Management, Supplier Information Management, Inventory, Advanced Sourcing, Budgeting, Analytics. Wenn all diese Bereiche nahtlos zusammenspielen, ist ein echter Mehrwert und eine echte Optimierung des Ausgabenmanagements möglich.
 
Teil I: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil II: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil III: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
 
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Coupa

Unser Autor:

Robert Bernshteyn ist CEO von Coupa Software. Coupa wurde speziell für die Cloud entwickelt und ist die einzige Plattform für Business Spend Management, die Unternehmensabläufe genauso zusammenführt, wie die Mitarbeiter das Geld ausgeben. Unter dem Motto „Value as a Service“ unterstützt Coupa seine Kunden dabei, das Ausgaben-Management zu optimieren, signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und auf diese Weise die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Coupas Cloud-basierte Spend-Management-Plattform verbindet hunderte von Organisationen mit Millionen von Lieferanten weltweit. Mit der Lösung von Coupa gewinnen die Unternehmen eine bessere Übersicht und Kontrolle über die Ausgaben des Unternehmens und deren Struktur.
 
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Dritter Teil: Human Capital Management
Die IT-Branche liebt Akronyme. Nirgendwo sonst sind – insbesondere dreistellige – Abkürzungen so verbreitet wie in der Technologie: ERP, CRM, HCM, etc. Abkürzungen bleiben besser im Gedächtnis und erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Für die Software selbst, ist die Geläufigkeit des Akronyms ein Erfolgsmesser. Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit einigen der bekanntesten Standardanwendungen und diskutiert die Evolution einer neuen Kategorie, dem Business Spend Management, kurz BMS.
So wichtig wie die Informationstechnologie für die Entwicklung von CRM-Software (Eine kleine Geschichte der Standardsoftware Teil 2) war, so sollte sie das Gleiche auch für einen anderen Bereich bewirken: die Personalverwaltung. Die Idee, die Informationstechnologie auch auf Personalfunktionen anzuwenden, hatte ihre Wurzeln bereits in den 70er-Jahren.

Entstehungsgeschichte von HCM-Software

Damals beschränkten sich die Funktionen auf Basisaufgaben wie die Stundenerfassung oder die Verwaltung der Gehaltsabrechnung. Mit dem Aufkommen von ERP-Systemen (Eine kleine Geschichte der Standardsoftware Teil 1) wurden einige Funktionen für HR (Human Resources) als Zusatzmodule angeboten. Doch erst als Dave Duffield und Ken Morris 1987 PeopleSoft gründeten, entwickelte sich HCM (Human Capital Management) zu einer eigenständigen Kategorie.
PeopleSoft begann zwar mit einer reinen HR-Anwendung, fügte jedoch schließlich Module hinzu, die es der Software ermöglichten, als ERP-System zu fungieren. Damit trat das Unternehmen in Konkurrenz zu SAP, JD Edwards (mit dem es 2003 fusionierte) und Oracle, von dem es 2005 übernommen wurde.
Während dieser Zeit, in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren, löste die Cloud-Technologie eine weitere Innovationsrunde in dieser Kategorie aus. HR-Technologien wurden auch für kleinere Unternehmen ohne ERP-Systeme zugänglich gemacht und öffnete sich für Benutzer außerhalb des HR-Bereichs. So konnten Manager und Mitarbeiter viele Aufgaben selbst erledigen.

Cloud-Anwendungen

Die Cloud brachte auch eine Vielzahl an Startups für Speziallösungen für beispielsweise Recruiting, Bewerber-Tracking, Benefit-Administration oder Performance-Management hervor. Die großen ERP-Anbieter begannen, sich die besten Anbieter zu schnappen, um ihre eigenen Cloud-basierten End-to-End-Lösungen zu entwickeln.
SAP zum Beispiel kaufte im Jahr 2012 SuccessFactors und ist nun mit der Anwendung „Employee Central“ einer der wichtigsten Anbieter. Workday ist zu einem starken Konkurrenten geworden und hat mit dem Aufbau eines nativen und vollständigen End-to-End-Systems gute Arbeit geleistet.
 

Business Spend Management

Das Muster ist immer das gleiche: Software entsteht, um ein Problem zu lösen. Ist sie erst einmal erfolgreich auf dem Markt, wird sie erweitert und mit anderen Lösungen kombiniert, um angrenzende Prozesse zu bewältigen. Viele der Prozesse im Business Spend Management (BSM) wurden schon immer mithilfe der Informationstechnologie umgesetzt. Doch es gab nie einen konkreten Namen dafür, da BSM – ähnlich wie zuvor HCM und CRM – bisher eine Ansammlung einzelner ERP-Add-Ons war. Deshalb erkannte die Industrie lange Zeit BMS nicht als neue und eigene Kategorie.
 
Der vierte und letzte Teil von „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“ diskutiert die Evolution von Business Spend Management, kurz BMS, als neue Software-Kategorie.
 
 
Teil I: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil II: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Coupa

Unser Autor:

Robert Bernshteyn ist CEO von Coupa Software. Coupa wurde speziell für die Cloud entwickelt und ist die einzige Plattform für Business Spend Management, die Unternehmensabläufe genauso zusammenführt, wie die Mitarbeiter das Geld ausgeben. Unter dem Motto „Value as a Service“ unterstützt Coupa seine Kunden dabei, das Ausgaben-Management zu optimieren, signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und auf diese Weise die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Coupas Cloud-basierte Spend-Management-Plattform verbindet hunderte von Organisationen mit Millionen von Lieferanten weltweit. Mit der Lösung von Coupa gewinnen die Unternehmen eine bessere Übersicht und Kontrolle über die Ausgaben des Unternehmens und deren Struktur.
 
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Zweiter Teil: Customer Relations Management
Die IT-Branche liebt Akronyme. Nirgendwo sonst sind – insbesondere dreistellige – Abkürzungen so verbreitet wie in der Technologie: ERP, CRM, HCM, etc. Abkürzungen bleiben besser im Gedächtnis und erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Für die Software selbst, ist die Geläufigkeit des Akronyms ein Erfolgsmesser. Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit einigen der bekanntesten Standardanwendungen und diskutiert die Evolution einer neuen Kategorie, dem Business Spend Management, kurz BMS.
Während ERP-Systeme (Eine kleine Geschichte der Standardsoftware Teil 1) entstanden, um die Betriebseffizienz und Produktivität zu erhöhen, vollzog sich in Bezug auf kundenorientierte Systeme eine eigene Entwicklung.

Entstehungsgeschichte von CRM-Software

Jahrzehnte bevor es eine CRM-Branche gab, hielten Vertriebsmitarbeiter ihre Kundeninformationen auf Papierkarten in sogenannten Rolodexes fest. Als sich die Technologie in den 80er-Jahren verbesserte, wurden die Geräte von den Schreibtischen verbannt und Contact Management Software kam auf den Markt. Ziel war es, die Kundenkommunikation so zielgerichtet wie möglich zu gestalten.
In den frühen 90er-Jahren hat die Automatisierung des Vertriebs (SFA = Sales Force Automation) die heranwachsende Informationstechnologie auf viele Funktionen des Datenbankmarketings angewandt und sie mit Contact Management kombiniert. So wurden Pre-Sales-Aktivitäten wie Telemarketing, Lead-Generierung, Angebotserstellung und Bestellungen miteinander verbunden.
Etwa zur gleichen Zeit wurde eine CSS-Software (Customer Service and Support) entwickelt, um Post-Sales-Aktivitäten abzuwickeln. Aber die in dieser Datenbank gespeicherten Informationen waren mit keinem anderen System verknüpft.
In den 90er-Jahren erhielt die Entwicklung einen neuen Aufschwung, genauer gesagt im Jahr 1993 als Tom Siebel und Patricia House Oracle verließen. Nachdem sie es versäumt hatten, CEO Larry Ellison davon zu überzeugen, ihre Vertriebsanwendung als eigenständiges Produkt zu verkaufen, gründeten sie Siebel Systems.

Erfolgsgeschichte

Innerhalb weniger Jahre hatten Siebel und einige andere Hersteller ein Produkt entwickelt, das gemeinhin als Enterprise Customer Management (ECM) oder Customer Information Systems (CIS) bezeichnet wurde. Später erwarb Siebel das Technologieunternehmen Scopus, das alle wichtigen Kundenkontaktpunkte zusammenführte, um den gesamten Lebenszyklus der Kundenbeziehung zu managen, und nannte es CRM. Damit wurde das neue Leistungsversprechen für einen einheitlichen Prozess und eine einzige Quelle für Kundendaten erfüllt.
Die CRM-Technologie von Siebel war damals vielleicht die beste ihrer Klasse, die in einem Client/Server-Modell vor Ort geliefert wurde. Doch Siebel sah sich der starken Konkurrenz von SAP und Oracle ausgesetzt. 2006 wurde das Unternehmen von Oracle übernommen.
Währenddessen entwickelte Salesforce.com Cloud-basierte Software-as-a-Service, die speziell für die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen ausgerichtet war, die sich keine teure Software leisten konnten. Damit dominierte Salesforce den CRM-Markt.
Siebel war ein wichtiges Unternehmen für die Entwicklung von CRM-Software. Zuvor gab es keine ganzheitliche Lösung, um den gesamten Zyklus einer Kundenbeziehung abzubilden, aufzubauen und zu verwalten. Siebel hat Customer Relationship Management so definiert, wie wir es heute verstehen, und gezeigt, dass Speziallösungen dies besser handhaben können als ERP-Add-Ons.
Der dritte Teil von „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“ widmet sich der Entstehung des Human Capital Managements.
 
Teil I: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Coupa

Unser Autor:

Robert Bernshteyn ist CEO von Coupa Software. Coupa wurde speziell für die Cloud entwickelt und ist die einzige Plattform für Business Spend Management, die Unternehmensabläufe genauso zusammenführt, wie die Mitarbeiter das Geld ausgeben. Unter dem Motto „Value as a Service“ unterstützt Coupa seine Kunden dabei, das Ausgaben-Management zu optimieren, signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und auf diese Weise die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Coupas Cloud-basierte Spend-Management-Plattform verbindet hunderte von Organisationen mit Millionen von Lieferanten weltweit. Mit der Lösung von Coupa gewinnen die Unternehmen eine bessere Übersicht und Kontrolle über die Ausgaben des Unternehmens und deren Struktur.

Pressemitteilung
 
Sparen und Gutes tun als Mitglied der Consumer-Plattform bUnited

 
Unter dem Motto „Sparen und Gutes tun“ profitieren Verbraucher gleich mehrfach. Die Consumer-Plattform bUnited.com bündelt die Einkaufsmacht von Verbrauchern und erzielt so für alle bUnited-Mitglieder sehr günstige Preise, die sonst nur Großkunden vorbehalten sind.
Gleichzeitig verpflichten sich Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen von bUnited-Mitgliedern bezogen werden, nachhaltiger zu wirtschaften und ausgewählte Umweltorganisationen zu unterstützen. Die Rettung der Welt ist ein erklärtes Ziel von bUnited und jedes einzelne Mitglied kann dazu seinen Beitrag leisten. Und das völlig kostenlos, denn die bUnited-Mitgliedschaft ist kostenfrei.
In den USA und Brasilien vertrauen bereits mehr als eine Millionen Mitglieder auf die Macht von bUnited. Nun startet die Plattform mit einer besonderen Vertriebspartnerschaft auch im deutschen Markt durch: bUnited-Mitglieder und ihre Familien erhalten exklusiv die deutschlandweit günstigsten Mobilfunktarife der Deutschen Telekom, mit zwischen 20 und 30 Prozent Rabatt beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags. Darüber hinaus können bUnited-Mitglieder auch alle weiteren Rabatte und Angebote nutzen, die die Deutsche Telekom anbietet.
Jedes bUnited-Mitglied, das dieses Angebot nutzt, rettet zugleich 1.000 Quadratmeter Amazonas-Regenwald. Denn für jeden abgeschlossenen Vertrag zahlt die Deutsche Telekom einen festgelegten Betrag an bUnited, der im Namen der bUnited-Mitglieder an die Rainforest Foundation gespendet wird. Die anerkannte Naturschutzorganisation setzt diese Gelder gezielt für den Erhalt des Regenwaldes im Amazonasgebiet ein.
 

bUnited: Verbraucher haben die Macht

bUnited wurde von einem amerikanischen und zwei deutschen Gründer in Silicon Valley ins Leben gerufen. Die weltweit einzigartige Consumer-Plattform bewirkt eine einschneidende Veränderung, indem sie die Kaufkraft von Millionen Mitgliedern bündelt und so die Machtverhältnisse zwischen Unternehmen und Verbrauchern ausgleicht. Diese vereinten Kräfte der Verbraucher setzt bUnited gezielt ein und verpflichtet ihre Partner dazu, nachhaltiger und sozialer zu wirtschaften.
Die Deutsche Telekom ist von diesem völlig neuen Ansatz überzeugt und hat deshalb als eines der ersten Unternehmen in Deutschland eine Vertriebspartnerschaft mit bUnited abgeschlossen.
„Die Vertriebspartnerschaft mit bUnited macht für uns als Deutsche Telekom sehr viel Sinn, da bUnited als eine große geschlossene Gruppe von bewusst konsumierenden Verbrauchern mit einem maßgeschneiderten Angebot, bestehend aus der Kombination von Rabatt und Umweltschutz, an die Deutsche Telekom herangeführt wird“, kommentiert Markus Gabel, Leiter Internet Sales Partnervertrieb bei der Deutschen Telekom.
 

Beste Preise, toller Service und auch noch die Welt retten

„Unsere Partnerschaft mit der Deutschen Telekom ist für bUnited ein großartiger Start auf dem deutschen Markt. Die Deutsche Telekom ist laut der Stiftung Warentest der am besten bewertete Mobilfunknetz-Anbieter 2017 und bietet bUnited-Mitgliedern die günstigsten Preise in Deutschland. Aber nicht nur unsere Mitglieder profitieren von dem Angebot: Gemeinsamen hoffen wir, einen entscheidenden Unterschied bei der Rettung des Amazonas-Regenwaldes zu machen, so dass die Welt ein Stück besser wird“, sagt Jim Jorgensen, CEO und Mitgründer von bUnited.
„Wer bei bUnited mitmacht, schließt sich einer Bewegung an, die die Funktionsweise unserer Wirtschaft verbessert. In Zukunft werden wir unseren Mitgliedern in Deutschland eine große Palette an exklusiven Angeboten bieten, die wir stetig erweitern.

Ozan Taner, Mitgründer von bUnited


Davon profitieren alle Beteiligten: bUnited-Mitlieder, Unternehmen und unsere Umwelt“, ergänzt Ozan Taner, Mitgründer von bUnited und verantwortlich für den deutschen Markt.
 
 
Über bUnited:
bUnited ist eine kostenfreie Plattform für Endkunden, die die Kaufkraft ihrer Mitglieder bündelt und ihnen dadurch als Kunden mehr Gewicht gegenüber Unternehmen verleiht. Durch diese verbesserte Verhandlungsmacht profitieren bUnited-Mitglieder von günstigeren Preisen und besserem Service. Zudem kommt jedes Angebot, das bUnited mit seinen Kooperationspartnern verhandelt, einem gemeinnützigen Projekt zugute. So setzen sich bUnited-Mitglieder für sozial- und umweltverträgliche Standards und Produktionsbedingungen ein und profitieren gleichzeitig von exklusiven Angeboten.
Mehr Informationen finden Sie unter:
https://bUnited.com/de-de/
 
 
Kontakt:
HBI Helga Bailey GmbH
Corinna Voss, Caroline Rixen, Stefan Schmidt
089 / 99 38 87 -30 / -46 / -47
bUnited@hbi.de
www.hbi.de
 
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PRESSEMITTEILUNG
BS PAYONE: Pay Happy! – Mit Karte zahlen & gewinnen-Kampagne geht in die zweite Runde
Frankfurt, 15. November 2017 – Die BS PAYONE GmbH, Full-Service-Zahlungsanbieter mit Sitz in Frankfurt am Main, startet pünktlich zum Auftakt des Weihnachtsgeschäfts eine bundesweite Pay Happy!-Gewinnspiel-Kampagne, die die Kartenzahlung insgesamt forcieren und speziell ihre kleinen und mittleren Händlerkunden in punkto Umsatz und Kundenbindung unterstützen soll.
Förderer der Initiative, die erstmals zwischen Mai und Juli 2017 lanciert wurde, sind neben BS PAYONE Mastercard und regionale Sparkassen.

Startschuss!

Nach der erfolgreich im Sommer 2017 durchgeführten und auf extrem positive Resonanz gestoßenen ersten Pay-Happy“!-Gewinnspielkampagne, an der sich bundesweit rund 40.000 Händler beteiligt haben, fällt der Startschuss für die zweite Aktion, die dieses Mal das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft begleiten soll, heute am 15. November und endet am 31.Dezember.

Wie funktioniert Pay Happy!?

Für jeden Einkauf, der im Aktionszeitraum bei einem teilnehmenden Händler am PoS oder Online mit einer Karte bezahlt wird, erhält der Kunde einen Zahlungsbeleg, auf dem automatisch ein Gewinncode aufgedruckt wird. Der Kartenzahler kann durch Eingabe seines Gewinncodes auf der Pay-Happy!-Webseite direkt nachprüfen, ob er zu den Gewinnern zählt bzw. ob und welcher Preis ihm winkt.
Bei Zahlung mit einer Mastercard verdoppelt sich die Gewinnchance. Der eingereichte Zahlungsbeleg gilt als Gewinnnachweis.

Zahlungsbeleg mit Mehrwert

Pay Happy! ist, wenn gewünscht, vielseitig in der individuellen Kundenansprache. Zahlungsbelege können seitens des Händlers auch für eigene Werbebotschaften und Aktionen genutzt werden:
Ohne großen Aufwand kann der Händler nach Registrierung unter der Händlersektion der Pay-Happy-Website www.payhappy.de/haendler über sein Terminal Textbotschaften einstellen und spezifische Marketingaktionen bewerben. Diese werden bei Kartenzahlung seitens des Endkunden gemeinsam mit dem Gewinncode selbständig generiert und auf den Zahlungsbeleg gedruckt.
Damit profitiert gerade auch der kleine Händler von einem flexiblen Werbemittel und Kundenbindungswerkzeug, das keine zusätzlichen Kosten mit sich bringt: Idealerweise werden am Gewinnspiel teilnehmende Kartenzahler als Stammkunden gewonnen, die den Umsatz – auch über den Aktionszeitraum hinaus – nachhaltig steigern.
Bereits treue Kunden werden ebenfalls animiert, Karten vermehrt als Zahlungsmittel einzusetzen und werden gleichzeitig mittels gezielter Ansprache noch enger an den Händler und seine Services gebunden.

Ausgelobte Gewinne

Während des Kampagnenzeitraums werden täglich fünf Gutscheine à 100 Euro, die bei den teilnehmenden Händlern eingelöst werden können, verlost. Hauptgewinn ist ein Opel Adam.
Nicht nur der Kartenzahler kann zu den Gewinnern gehören – auch der teilnehmende Händler kann sich freuen: Gewinnt einer seiner mit Karte zahlenden Kunden einen der fünf Tagespreise von 100 Euro, partizipiert er automatisch von einem Tankgutschein im Wert von 25 Euro. Im Falle des Hauptpreises erhöht sich die Summe auf 250 Euro.
 
 
 
Mehr Informationen unter:
www.payhappy.de

www.bspayone.com

 
Über BS PAYONE
Die BS PAYONE GmbH ist einer der führenden Omnichannel-Payment-Anbieter in Europa. Als Full-Service-Zahlungsdienstleister bietet sie ihren Kunden je nach Bedarf sowohl standardisierte als auch individuelle Payment-Lösungen für den Point of Sale und im E-Commerce an – auf allen Endgeräten und über alle Kanäle.
Unternehmen, die ihren Kunden bargeldloses Bezahlen anbieten möchten, erhalten von BS PAYONE alle Produkte zur automatisierten Abwicklung sämtlicher Zahlungsprozesse aus einer Hand. Dazu zählen die Akzeptanz aller national und international gängigen Kredit- und Debitkarten, alternativer Zahlungsmittel (APMs), Karten- und Automatenterminals für den stationären Handel sowie die automatisierte und ganzheitliche Abwicklung im E-Commerce und für Mobile Payment. Das Unternehmen betreut seine Kunden händlernah, vollumfänglich und mit hohem Qualitätsanspruch durch modernsten Netzbetrieb zur hochsicheren Verarbeitung der Zahlungsdaten.
Der Payment-Service-Provider ist ein Tochterunternehmen des Deutschen Sparkassenverlags und damit Teil der Sparkassen-Finanzgruppe.
 
 
 
Bei Rückfragen:
BS PAYONE GmbH
Susanne Grupp
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt am Main
Deutschland
Tel.: +49 (0) 69/6630-5132
susanne.grupp@bspayone.com
www.bspayone.com
 
 
 
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Die Bedeutung von performanten Webapplikationen und Webseiten hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Der Spagat zwischen immer komplexeren Webseiten sowie ansteigenden Seitengrößen und der immer größer werdenden Zahl an (mobilen) Endgeräten, die unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse produzieren, ist eine Herausforderung für jedes Entwicklungsteam. Tools zur Messung, Analyse und Evaluation der Performance von Webapplikationen sollten daher in keinem Entwicklungsprozess fehlen.

Web Performance Monitoring

Zur Messung der Performance einer Webseite werden im Allgemeinen die Ladezeiten als Metrik verwendet. Hier gibt es mehrere Zeitpunkte, die vom Browser ausgelöst und damit gemessen werden können. Eine weit verbreitete Metrik, die bei Messungen der Ladezeiten genutzt wird, ist die sogenannte Document-Complete-Metrik (die Bezeichnung domComplete wird mitunter synonym verwendet). Unter Document Complete versteht man den Zeitpunkt, an dem der Browser die Seite als geladen einordnet. Dies geschieht im Allgemeinen nachdem alle Bilder sowie weitere statische Ressourcen wie Stylesheets und Javascript-Dateien der Seite geladen wurden. Auch in den hier vorgestellten Ladezeiten wurde die Document-Complete-Metrik als Referenz genutzt.
Eine einfache und sehr gute Möglichkeit die Ladezeiten zu messen, bieten die Entwicklertools der verschiedenen Browser (vgl. Abbildung 1). Diese im Browser integrierten Werkzeuge eignen sich hervorragend für die genaue Untersuchung einer Seite und unterstützen den Entwickler bei der Problemlösung. Ein echtes Performance-Monitoring lässt sich über den lokalen Einsatz derartiger Werkzeuge allerdings nicht realisieren. Zum einen lassen sich Veränderungen über die Zeit – wie z. B. sich langsam einschleichende Performance-Probleme – ohne kontinuierliche Messungen nicht nachweisen. Zum anderen sind reproduzierbare Ergebnisse unter immer denselben Bedingungen eine wichtige Anforderung an ein sinnvolles Monitoring. Ad-hoc-Messungen auf lokalen Entwickler-Rechnern können diesen Anforderungen nicht standhalten.

Abbildung 1: Google Developer Tools


Einen ersten Schritt hin zu einem automatischen Performance-Monitoring von Webseiten bietet die Open-Source-Webapplikation WebPagetest(1). Diese nutzt viele der von den Entwicklertools bereitgestellten Messwerkzeuge. Eine erste einfache Messung wird durch Eingabe der Webadresse sowie der gewünschten Internetanbindung und des Browsers gestartet. Als Ergebnis erhält man eine detaillierte Übersicht des Ladevorgangs der Seite. Um eine kontinuierliche Überwachung der gewünschten Seiten zu realisieren, kann man die Programmierschnittstelle von WebPagetest nutzen. Da es sich auch unter Nutzung dieser Schnittstelle weiterhin um Einzelmessungen handelt, können die Detailansichten wiederum nur zur Problembehandlung verwendet werden. Es fehlt der Überblick über die gesamten Messungen.
Der OpenSpeedMonitor(2) schließt genau diese Lücke. Mit dem OpenSpeedMonitor wurde und wird ein Open Source Tool entwickelt, das auf WebPagetest aufbaut. Es ermöglicht auf einfache Art und Weise, Messungen regelmäßig durchzuführen und stellt die Messergebnisse zum Beispiel als Zeitreihen dar. Dadurch sind Auffälligkeiten in den Ladezeiten einfach zu erkennen und durch die Integration von WebPagetest lassen sich diese jederzeit auch sehr detailliert untersuchen.
Wir haben im Januar 2017 mithilfe des OpenSpeedMonitors die Performance von einigen der größten deutschen eCommerce-Seiten gemessen. Anhand der Ergebnisse dieser Messungen soll hier eine beispielhafte Analyse der Wettbewerber erfolgen und so Strategien und Möglichkeiten für eine individuelle Markteinschätzung aufgezeigt werden.

Ladezeiten der Homepage

Will man die Performance einer Webseite messen, stellt sich nicht nur die Frage, wie man diese misst, sondern auch welche Seite hierfür überhaupt als Grundlage dienen soll. Auf eCommerce-Webseiten unterscheidet man beispielsweise Seitentypen wie die Startseite, Produktlistenseiten oder auch Artikeldetailseiten. Oftmals wird die Startseite als Referenz für die Performance einer Webseite herangezogen. Ausgehend von den im Januar 2017 erhobenen Daten zeigt Abbildung 2 die durchschnittlichen Ladezeiten der gemessenen Startseiten.

Abbildung 2: Durchschnittliche Ladezeiten der Startseiten (in Millisekunden).


Die Ergebnisse zeigen ein breites Spektrum zwischen durchschnittlich zwei und zehn Sekunden Ladezeit bis die jeweiligen Startseiten der verglichenen Anbieter geladen waren. Dabei bewegen sich mit Otto, Applestore und Bonprix nur drei Wettbewerber im Bereich von akzeptablen Ladezeiten.
 

Kundenzufriedenheit als Messgröße

Aber was sagen die Ladezeiten nun über die Performance der jeweiligen Homepage aus? Ist der User mit der Ladezeit zufrieden? Denn genau das ist ja das Ziel jeder kundenorientierten Webseite. Aus diesem Grund wurde eine neue Metrik als maßgebendes Performance-Kriterium entwickelt und bei unseren Kunden etabliert: Die Kundenzufriedenheit. Zur Ermittlung dieser Metrik wird die Ladezeit einer Seite auf den prozentualen Anteil der Kunden abgebildet, der mit dieser Ladezeit noch zufrieden wäre. Abbildung 3 zeigt die Standard-Mappings, die im Folgenden benutzt wurden, um die Kundenzufriedenheit für die einzelnen Seiten zu bestimmen.

Abbildung 3: Standard-Mappings zur Abbildung der Ladezeit auf eine Kundenzufriedenheit


 
Der Verlauf der Graphen resultiert aus den Erfahrungen, die wir im Rahmen zahlreicher durchgeführter Performance-Untersuchungen gesammelt haben. Zudem flossen die Ergebnisse aus dem Buch High Performance Browser Networking von Ilya Grigorik(4), die in Tabelle 1 zusammengefasst sind, in die dargestellten Mappings mit ein.


Reaktion der Webseite auf User-Interaktion Wahrnehmung des Anwenders
< 100 ms Augenblicklich
100 – 300 ms Wahrnehmbare Verzögerung
300 – 1000 ms Die Anwendung arbeitet
1000 – 10000 ms Mentaler Kontext-Wechsel wahrscheinlich
> 10000 ms Die Anwendung reagiert nicht mehr

Tabelle 1: Wahrnehmung von Ladezeiten für Nutzer (Quelle: High Performance Browser Networking. Ilya Grigorik, 2013).


 
Es ist deutlich zu erkennen, dass der Zusammenhang zwischen Ladezeit und Kundenzufriedenheit nicht linear ist. Wie ist die dargestellte Kundenzufriedenheit also zu betrachten? In der ersten Sekunde bleibt diese auf einem hohen Niveau, fällt in den nächsten vier Sekunden jedoch enorm ab. Daraus leiten sich zwei Zeitpunkte ab, die als Referenz eingesetzt werden (so auch in Abbildung 2): die Ziel-Ladezeit sollte bei einer Sekunde liegen um die Kundenzufriedenheit auf über 90% zu halten. Bei einer Ladezeit von ungefähr drei Sekunden haben 50% der Besucher einen mentalen Kontext-Wechsel vollzogen und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die Seite verlassen.
Aufgrund der oben erwähnten verschiedenen Seitentypen einer Anwendung, existieren verschiedene Mappings. So zeigt sich, dass Nutzer geduldiger mit längeren Ladezeiten sind, wenn die geladene Seite Daten zu verarbeiten hat, wie zum Beispiel einen Bestellvorgang. Um dieser Erkenntnis Rechnung zu tragen, können je Seitentyp unterschiedliche Mappings für die Umrechnung genutzt werden (siehe Abbildung 3). Bei Bedarf können speziell auf die zu messende Webapplikation zugeschnittene Mappings ergänzt und genutzt werden.
Betrachtet man nun die auf die Kundenzufriedenheit umgerechneten Ladezeiten, so ergibt sich, wie in Abbildung 4 dargestellt, eine deutlich aussagekräftigere und vergleichbarere Ansicht bezüglich der Performance der Homepages als die vorige Abbildung der reinen Ladezeiten.

Abbildung 4: Durchschnittliche Kundenzufriedenheit der jeweiligen Homepage als Einstiegsseite.

Die Customer Journey ist repräsentativer als eine einzelne Seite

Der Besuch eines Users auf einer eCommerce-Webseite endet im Allgemeinen nicht auf der Einstiegsseite. Vielmehr schaut sich ein Kunde z. B. die Produktliste einer bestimmten Kategorie an oder sucht nach einem Artikel und landet im Idealfall zum Schluss im Warenkorb. Entsprechend ergibt es nur bedingt Sinn, die Performance einer gesamten Webseite anhand der Einstiegsseite zu evaluieren.
Deswegen sollten sogenannte Customer Journeys gemessen werden, um die Performance der gesamten Webseite zu beurteilen. Customer Journeys simulieren einen als typisch angesehenen Besuchsverlauf eines Kunden. In Abbildung 6 ist am Beispiel von Zalando eine solche Customer Journey zu sehen. Eine Kundin möchte sich beispielsweise eine Jacke kaufen. Nach dem sie auf der Homepage gelandet ist, klickt sie auf Oberbekleidung und anschließend auf Jacken. Sie schaut sich die Artikel an und sucht dann nach „leichte Sommerjacke“. Ihr gefällt eine Jacke und sie schaut sich die Artikeldetailseite dieser Jacke an, entscheidet sich dafür, diese zu kaufen und geht in den Warenkorb um die Bestellung abzuschließen.

Abbildung 6: Vergleich von Ladezeiten (in Millisekunden) innerhalb einer Customer Journey und als Einstiegsseite (Zalando).


 
Die Artikeldetailseite ist in diesem vereinfachten Szenario die fünfte Seite, die im Laufe der Customer Journey besucht wurde. Der Browser speichert bei jeder der zuvor aufgerufenen Seiten viele Informationen und auch Inhalte in seinem Speicher. Bei den nachfolgenden Seiten müssen diese Informationen dann nicht neu vom Server geladen werden, sondern können direkt aus diesem Zwischenspeicher abgerufen werden und ermöglichen so ein viel schnelleres Laden der Seite. Die Auswirkung dieses Effekts auf die Ladezeit der Seiten ist in Abbildung 6 deutlich zu erkennen.
Zudem sollte bei der Erstellung der Customer Journey berücksichtigt werden, welche Seitentypen der jeweiligen Anwendung vom Kunden als Einstieg aufgerufen werden. Dieser Einstieg in die Applikation erfolgt keinesfalls ausschließlich über die Homepage. So können gerade in eCommerce-Anwendungen nennenswerte Anteile der Kunden von Suchmaschinen-Treffern aus über Produktlisten oder Artikeldetailseiten den Einstieg in die Applikation finden. Warum also die Homepage als einzige Einstiegsseite ansehen und nicht die Artikeldetailseite? Idealerweise stehen Business-Kennzahlen zur Verfügung, aus denen sich das Verhältnis der relevanten Einstiegs-Seitentypen ableiten lässt.
 

Customer Satisfaction Index der Customer Journey

Um eine Vergleichbarkeit der Customer Journeys zwischen den Wettbewerbern zu ermöglichen, müssen die Daten aller Messungen aggregiert werden (unterschiedliche Customer Journeys, Browser, Internet-Anbindungen, Devices). Aus diesem Grund wurde der sogenannte Customer Satisfaction Index (CSI) entwickelt. Der CSI lässt sich im OpenSpeedMonitor auf der Basis der oben beschriebenen Kundenzufriedenheiten ermitteln. Dazu bietet der OpenSpeedMonitor die Möglichkeit, drei Gewichtungen vorzugeben: die Gewichtung verschiedener Seitentypen, die Gewichtung der Internetanbindung bzw. des Endgeräts und die Gewichtung der Tageszeit. Schließlich sind für den Kundenstamm einer Anwendung nicht alle Seitentypen oder Browser gleich wichtig. Damit ist es möglich, die ermittelten Kundenzufriedenheiten aus der Customer Journey mit einer zuvor gewählten Gewichtung zu einem Key Performance Indicator (KPI) zusammenzufassen: dem CSI.
Für die Wettbewerber-Messungen dieser Untersuchung wurde mit einer konstanten DSL 6.000 Internetanbindung im Browser Chrome gemessen. Die Seiten- und Tageszeitengewichtung wurden entsprechend unserer in zahlreichen Performance-Untersuchungen gesammelten Erfahrungen erstellt. So liegt hier der Schwerpunkt bei Seitentypen wie der Homepage und der Kategorienseite. Außerdem sind die Abendstunden für eCommerce-Unternehmen wichtiger als frühe Morgenstunden. Daraus ergeben sich die in Abbildung 7 dargestellten CSI-Werte für die verschiedenen Wettbewerber.
 

Abbildung 7: CSI-Werte der verschiedenen Wettbewerber

Fazit

Verglichen mit den in Abbildung 4 dargestellten Kundenzufriedenheiten der Homepage der Wettbewerber, sind diese näher zusammengerückt. Zudem ist eine Änderung der Rangfolge festzustellen. OTTO landet in der Gesamtübersicht nun vor Bonprix und dem Applestore auf Platz 1, am schlechtesten schneiden Tchibo, Amazon und Zalando ab. Die Verschiebung in der Rangfolge im Vergleich zur Betrachtung der Homepages lässt sich durch die beschriebenen Gewichtungsfaktoren bei der Ermittlung des CSI erklären.
Die aggregierten CSI-Werte geben einen schnellen Überblick über die aktuelle Gesamt-Performance einer Webseite. Mit einem kontinuierlichen Monitoring der CSI-Werte gewinnt man zusätzlich die Sicherheit, Veränderungen in der Performance einfach und schnell zu erkennen. Aufgrund der Vielfalt an Einflussfaktoren ist es jedoch unerlässlich, das CSI-Monitoring mit Detail-Analysen zu begleiten. Der OpenSpeedMonitor bietet die dazu erforderlichen Tools und Lösungen.
Die Ergebnisse der hier präsentierten Messungen sind auf der Demo-Seite (3) des OpenSpeedMonitors einzusehen. Außerdem sind dort weitere detailliertere Informationen zu den einzelnen Messungen zu finden und auch Messungen mit mobilen Geräten sind dort aufgesetzt. Gerade mobile Messungen werden in Zukunft immer wichtiger werden, denn die Anforderung von Kunden, auch unterwegs direkt auf Smartphones und Tablets zu surfen und Bestellungen aufzugeben nimmt stetig zu.
 
Autor:

Johannes Weiß
Email:
Johannes.Weiss@iteratec.de

 
Links

  1. https://www.webpagetest.org
  2. http://www.openspeedmonitor.org
  3. http://demo.openspeedmonitor.org/csiDashboard/showAll?dashboardID=1
  4. https://hpbn.co

 
Aufmacherbild/ Quelle / Lizenz
Pixabay / CC0 Creative Commons

Um als Start-up wie wir in neue IT-Märkte vorzustoßen ist einiges an Investitionen
und Know-How gefragt. So werden wir zum Beispiel unser Open-Content-Redaktionskonzept nun auch als Applikationen und Contentservices für Mobile-Endgeräte anbieten. Unser Ziel ist es „freie Wirtschaftsinhalte“, wie zum Beispiel bei Wikipedia, in die verschiedenen Content-Kanäle zu überführen, die meist mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Cloudplattformen einhergehen. In diesem Kontext sind wir mit Open-Source-Lösungen wie WordPress & Co. gut verdrahtet und vertraut.
Aber auch diverse neue Plattformen wollen in diesem Kontext bedient werden. Sowohl das Android-Betriebssystem als auch die Windowsphone-Plattform und das OS von Apple liegen bei uns im Targeting. Zusätzlich brauchen wir noch die IT-Infrastruktur um diverse Server-Betriebssysteme in einer agilen Entwicklungsumgebung für unsere Apps auszuprobieren. Alleine die Kosten für Developer-Tools, Platform-as-a-Service (PaaS) und Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Cloud-Dienste machen einiges an der jährlichen Unternehmensbilanz aus. Die Anlaufkosten sind immens.
Eine Betriebssystem übergreifende Cloud-Plattform ist in diesem Kontext nahezu Pflicht um just in time neue Features und Apps an den Start zu bekommen.
Da es uns eben auch sehr wichtig ist für die Windowsphones dieser Welt unsere eigene Open-Content-App in Zukunft zu generieren, habe ich mich in der Microsoft- Entwicklungswelt vertiefend umgesehen.
Zuerst stand natürlich die Frage im Raum, was es uns kostet mit einem properitären Betriebssystem zu entwickeln und zu arbeiten.
Dann bin ich im Netz völlig überraschend auf Microsoft „BizSpark“ gestoßen.
BizSpark ist speziell auf die Bedürfnisse von Startups zugeschnitten. Damit guten Ideen Leben eingehaucht werden kann, erhält man mit seinem Team freien Zugang zu Microsoft Software, sowie Entwickler-Tools und Cloud Services. Man geht keinerlei Verpflichtungen ein und Microsoft würde dann die Begeisterung für Unternehmergeist und die Technologien von morgen mit uns teilen?
Das konnte ich irgendwie nicht gleich glauben. Ich habe mich deshalb bei BizSpark angemeldet und unsere Unternehmensvision und Geschichte schriftlich geschildert.
Nach einer Woche kam dann die Zusage. „Sie können nun die Microsoft Software und Infrastruktur im Sinne Ihres Startups nutzen“.
Ich habe mich gleich angemeldet und meinen Subscriptioncode ausprobiert. Nur soviel,
ich bin jetzt noch immer positiv überrascht von den vielfältigen Möglichkeiten mit denen wir von der Microsoft Infrastruktur profitieren können. Nicht nur, dass uns nun MS monatlich mit 130 Euro Abogebühr für drei Jahre unterstützt, sondern auch, weil noch Software im Wert von 130.000 Dollar in der MSDN Subsciption auf uns wartet um ausprobiert zu werden.
Außerdem dürfen wir die heruntergeladenen Software-Lösungen auch nach den drei Jahren weiterhin für uns zum Einsatz bringen.
Und MS gab uns, also der ayway media UG i.G., ein weiteres Ziel mit auf den Weg,
120.000,00 Dollar gibt es nochmals dazu, wenn wir nach zwei bis drei Jahren
den Jahresumsatz von einer Million Dollar erreichen…
So, jetzt gehe ich wieder online und richte meinen ersten virtuelllen Server in der Azure-Cloud ein…
ach, noch etwas, da ich auf OSS und auf Linux stehe, findet Ihr dort auch Linux und OSS-Tools, um die dann auf der MS-Infrastruktur zu betreiben. Jetzt ist alles ganz klar, oder?
Hier noch die nötigen Hintergründe und Links…für Euch!
Ich habe die Inhalte teilweise von der BizSpark-Site übernommen. Die Formulierungen
sind gut und es funktioniert einwandfrei!
Start your Engines Gentelmans……
MS unterstützt IT-Startups mit Software, Support und einer weltweiten Community. Das Ganze ist kostenlos und ohne Haken.

900+ Produkte und Cloud Services kostenlos

Mit der BizSpark-Mitgliedschaft habt Ihr Zugriff auf genau die Software und Developer-Tools, die Ihr zum Entwickeln und Testen Eurer Software, Apps und Webseiten benötigt. Von Windows 10 über Office bis Visual Studio sind fast alle Produkte von Microsoft dabei. Außerdem sind Cloud Services von Microsoft Azure im Wert von 150$ (130€) im Monat inklusive. Mit der Basismitgliedschaft könnt Ihr die Cloud Services von Microsoft Azure über drei Jahre ausprobieren. Darin enthalten sind voll skalierbare Infrastructure-as-a-Service (IaaS) (Windows oder Linux Server), Platform-as-a-Service (PaaS) sowie weitere Dienste, um leistungsstarke eigene Apps und Webservices zu entwickeln. Dabei ist es selbstverständlich egal, für welche Devices Ihr Eure Apps entwickelt, ihr könnt auch Open-Source-Lösungen auf Azure einbinden (Linux VMs, MySQL DB, etc.) Informiert Euch über eure Möglichkeiten mit Microsoft Azure!

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Mehr Informationen zu Microsoft Azure:
https://azure.microsoft.com/de-de/ und aka.ms/deinbizspark

 
Herzlichst,
Euer
Bernhard Haselbauer

 
 

Bildlizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/

Airplane Engine Spark Plugs

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Ron

Umfrage: Pegasystems hat eine Umfrage zur Zufriedenheit mit dem Kundenservice deutscher Unternehmen durchgeführt.
Weniger als die Hälfte der Befragten waren mit dem Kundenservice zufrieden, 60 Prozent haben sich innerhalb des letzten Jahres bei einem Kundenservice beschwert. Von mehr Kundenorientierung scheinen die Kunden wenig zu spüren: Nur ein Viertel ist der Auffassung, der Service habe sich in den letzten Jahren verbessert.
1.514 Konsumenten in Deutschland wurden zu ihren Erfahrungen mit dem Kundenservice von Unternehmen befragt. Obwohl seit Jahren im Marketing viel von Kundenorientierung die Rede ist und obwohl Unternehmen regelmäßig erzählen, bei ihnen stünde der Kunde im Mittelpunkt – die Kunden selbst sehen das ein wenig anders:

  • Nicht einmal die Hälfte der Befragten (40%) haben mit dem Kundenservice gute oder sehr gute Erfahrungen gemacht (1). Am besten schnitt dabei der persönliche Kontakt ab, mit dem 58% zufrieden oder sehr zufrieden waren; weniger gut waren offenbar die Erfahrungen mit telefonischem Kontakt, mit dem nur 24% zufrieden oder sehr zufrieden waren; auch die sozialen Medien blieben hier unterdurchschnittlich: nur etwa 30% waren damit zufrieden oder sehr zufrieden.
"Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Kundenservice in unterschiedlichen Kommunikationskanälen?"

„Wie ist Ihre Erfahrung mit dem Kundenservice in unterschiedlichen Kommunikationskanälen?“

  • 60% der Befragten haben innerhalb des letzten Jahres Kontakt zu einem Kundenservice aufgenommen, um sich zu beschweren.
  • Wenn Kunden keinen Kontakt zum Kundenservice aufgenommen haben, bedeutet dies allerdings nicht, dass es keinen Grund zur Beschwerde gegeben hätte: 20% fürchteten, lediglich in einer Warteschleife hängenzubleiben; nur 56% derjenigen, die keinen Kontakt zu einem Kundenservice aufgenommen hatten, sahen auch tatsächlich keine Veranlassung für eine Beschwerde.
  • Die von vielen Unternehmen, nicht zuletzt aus Kostengründen, favorisierten Kommunikationswege Online-Kontaktformular und Social Media werden von den Kunden weniger geschätzt: nur 14% beziehungsweise 4% versprechen sich von diesem Kommunikationsweg den besten Service. 51% schätzen den telefonischen Kontakt, 38% den persönlichen und 33% E-Mail wesentlich besser ein. (2)
  • Trotz Kundenorientierung: nur 26% der Befragten waren der Ansicht, dass sich der Kundenservice in den letzten Jahren verbessert hat; 27% meinten sogar, er habe sich verschlechtert.
  • Die Konsequenzen von schlechtem Kundenservice wurden von den Befragten allerdings auch deutlich gemacht: 64% erzählen ihren Freunden, Angehörigen und Kollegen davon; 53% sehen sich nach einem alternativen Anbieter um (2).

Auswirkungen

„Was machen Sie, wenn Sie mit einem schlechten Kundenservice konfrontiert werden?“


„Kundenorientierung gehört zu den wichtigsten Begriffen im modernen Marketing“, erklärt Axel Kock, Managing Director bei Pegasystems in München. „Bei den Kunden scheint davon jedoch nicht viel angekommen zu sein. Man kann sich allenfalls damit trösten, dass es früher womöglich noch schlechter gewesen ist; und nicht einmal dieser Eindruck wird von der Mehrheit der Kunden geteilt. Angesichts enger Märkte und eines starken Konkurrenzdrucks ist diese Situation fatal, Unternehmen müssen heute damit rechnen, von ihren unzufriedenen Kunden umgehend abgestraft zu werden.“
 
Anmerkungen:
(1) Bewertung mit Note 1 oder Note 2 in einer Skala von 1 bis 6
(2) Mehrfachantworten möglich
 
Weitere Informationen:
Pegasystems
Aufmacherbild / Lizenz: Thorsten Zoerner
veröffentlicht unter: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/