Integrierte Buchhaltung und Zahlungsabwicklung für Online-Shops – Arvato Financial Solutions kooperiert mit Concardis
Pressemitteilung: Die standardisierte Buchhaltungslösung Aqount von Arvato Financial Solutions ermöglicht Händlern durch die Zusammenarbeit mit Concardis eine komplette Übernahme aller Finanzprozesse.
Das Modul ist ab sofort auch für alle Kunden von Concardis verfügbar, die die Payengine des Eschborner Full-Service Payment-Anbieters nutzen.
Der weltweit tätige Finanzdienstleister Arvato Financial Solutions hat dazu eine Kooperation mit Concardis geschlossen. Händler, die für ihre bargeldlosen Bezahlprozesse im E- und M-Commerce die Multichannel- Plattform von Concardis nutzen, verfügen damit über eine ideale Lösung, wenn sie ihre Buchhaltungsprozesse vom Debitorenmanagement bis hin zum Inkasso auslagern möchten.
Concardis übernimmt in diesem Fall Zahlungsautorisierung, -abwicklung und -einzug. Über eine neue Schnittstelle werden die Transaktions- und Rechnungsdaten direkt vom Online-Shop in die Buchhaltungs-Plattform von Arvato übergeben. Manuelle Buchungsabgleiche entfallen. Bei Bedarf übernimmt Arvato das nachgelagerte Mahnwesen und das Inkasso.
Damit verringern Online-Shops ihren Verwaltungsaufwand und sparen Zeit. Das ist besonders hilfreich im internationalen Einsatz, wo neben unterschiedlichen Währungen auch noch andere Zahlarten und Länderspezifika ins Spiel kommen.
„Unser Ziel ist es, Händlern die Buchhaltung zu vereinfachen, durch die einfache Anbindung von Zahlarten ihre Conversion zu erhöhen und sie bei der Internationalisierung zu unterstützen. Aqount bietet die richtige Lösung für Händler, um alle finanziellen Abläufe im Hintergrund optimal und angepasst an ihr Design zu organisieren. Deshalb freuen wir uns, mit Concardis einen Partner gefunden zu haben, der diese Funktionalität mit seiner innovativen und weit verbreiteten Payment-Lösung kombiniert“, unterstreicht Florian Krämer, Director Operations im Bereich Accounting und Collection bei Arvato Financial Solutions.
„Payment ist dann gut, wenn es einfach ist. Über die neue Schnittstelle unserer Multichannel-Plattform Payengine zum Buchhaltungsdienst Aqount von Arvato Financial Solutions laufen jetzt auch nachgelagerte Prozesse komplett automatisiert. Das erleichtert insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen die Arbeit. So können sie sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren“, erläutert Christoph Jung, Vice President eCommerce Competence Center von Concardis.
Arvato Financial Solutions übernimmt in der Kooperation sämtliche Prozesse ab der Übergabe an die Buchhaltung – von der Reconciliation unterschiedlichster Zahlarten, über das Debitoren-, Bankkonten- und Cashflow-Management, Rückbuchungen im Fall von Zahlungseinsprüchen durch Kunden, die Retourenbearbeitung, Mahnwesen bis hin zum Inkasso.
Über regelmäßige Reportings sind alle Debitoren- und Inkassoinformationen bis hin zum Monatsabschluss jederzeit transparent verfügbar. Auch saisonale Schwankungen insbesondere im Weihnachtsgeschäft oder um den Black Friday sind aufgrund der Skalierbarkeit beider Plattformen kein Problem mehr. Durchgängig stehen Produkterlebnis und Service für den Kunden im Mittelpunkt – unabhängig ob B2B oder B2C, ob im deutschen oder im grenzüberschreitenden Geschäft.
Weitere Informationen unter finance.arvato.com/aqount-de
 
Pressekontakt:
Arvato Financial Solutions
Nicole Schieler
Rheinstraße 99
D-76532 Baden-Baden
presse.afs@arvato.com
Fon: + 49 (0)7221/5040-1130
Fax: + 49 (0)7221/5040-3055
finance.arvato.com

Vierter Teil: Business Spend Management
 
Die IT-Branche liebt Akronyme. Nirgendwo sonst sind – insbesondere dreistellige – Abkürzungen so verbreitet wie in der Technologie: ERP, CRM, HCM, etc. Abkürzungen bleiben besser im Gedächtnis und erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Für die Software selbst, ist die Geläufigkeit des Akronyms ein Erfolgsmesser. Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit einigen der bekanntesten Standardanwendungen und diskutiert die Evolution einer neuen Kategorie, dem Business Spend Management, kurz BMS.

Business Spend Management

Es gibt seit langem ERP-Module für P2P (Procure-to-Pay) und S2P (Source-to-Pay). Mit der E-Commerce-Innovation für B2B (Business-to-Business) Ende der 90er-Jahre kamen Unternehmen wie CommerceOne, VerticalNet und Ariba an den Markt. SAP nannte diesen Bereich SRM (Supplier Relationship Management), meinte damit aber nur eine Teilmenge des gesamten Business Spend Managements. Nach dem Abschwung von 2001 war Ariba der einzige Überlebende, der versuchte, seinen Raum als ORMS (Operational Resource Management System) zu definieren. 2012 wurde die Firma dann für 4,3 Milliarden US-Dollar an SAP verkauft.
SAP erkannte damals die Wichtigkeit einzelner BSM-Bereiche – auch mit der Übernahme des Ausgabenmanagement-Experten Concur in 2014. Um jedoch wirklich alle Bereiche zu bedienen, in denen Unternehmen Geld ausgeben, muss BSM noch mehr Gebiete umfassen: Beschaffung, Rechnungsstellung und Spesenmanagement, aber auch Ausgabenanalyse, Lieferantenmanagement, Vertragsmanagement und alle anderen Nebenprozesse, in denen Geld ausgegeben wird.
Diese Lösungen müssen Daten unternehmensübergreifend aggregieren, normalisieren und bereinigen können. Ziel ist, dem Kunden dabei zu helfen, die Art und Weise, wie ein Unternehmen Geld ausgibt, intelligenter zu gestalten. Es spielt keine Rolle, ob das Geld durch einen offiziellen Beschaffungsprozess ausgeben oder als Spesenabrechnung eingereicht wird. Denn BSM umfasst alle drei Kategorien: Beschaffung, Spesen und fakturierte Ausgaben.
Das klingt einfach, Unternehmen wissen aber oftmals nicht, wofür sie Geld ausgeben. Mit Ausgaben in drei Kategorien, denen Daten teilweise sogar falsch zugeordnet werden, wird es schwierig, die Daten zu normalisieren und aggregieren. „Diverses“ wird in vielen Organisationen zur eigenen großen Ausgabenkategorie. Noch bevor die Ausgaben optimiert werden können, müssen sie deshalb richtig verwaltet werden.

Datenbasiertes Ausgabenmanagement

Und hier kommt die Cloud ins Spiel: Der große Vorteil der Cloud ist, dass alle Daten zentral abliegen. Mithilfe von maschinellem Lernen lassen sich anonymisierte Daten wiederum schneller normalisieren. Mit der Masse an Daten, die sich ansammeln, lassen sich präskriptive Erkenntnisse erschließen. So können Lösungen für Business Spend Management beispielsweise Empfehlungen abgeben.
Ein Beispiel: „Sie sind dabei, einen Vertrag mit Lieferant A abzuschließen. Andere Nutzer hatte Schwierigkeiten mit der Leistung des Lieferanten. Vielleicht sollten Sie Lieferant B in Betracht ziehen.“ Oder: „Sie geben 30 Prozent mehr für diese Ware aus als andere Unternehmen in Ihrer Branche. Sie sollten den Vertrag neu verhandeln.“ Je mehr Daten gesammelt werden, umso besser werden die Empfehlungen der BSM-Lösung. In der Vergangenheit wäre diese Softwarefunktion nicht möglich gewesen, da die Informationen dazu in unterschiedlichen Systeme lagen.

Automatisierung & KI

Es ist eine spannende Zeit in der Geschichte der Technologie: Wir haben nicht nur riesige spezialisierte Datensätze, sondern auch die Rechenleistung und die Datenarchitektur, um diese effizient zu nutzen; sowie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um Muster zu erkennen und vorausschauende Erkenntnisse zu liefern, die Unternehmen zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle nutzen können.
BSM bedeutet die Automatisierung der Beschaffung, die Verwaltung der Mitarbeiterausgaben, ein effizientes Rechnungsmanagement, Contract Lifecycle Management, Supplier Information Management, Inventory, Advanced Sourcing, Budgeting, Analytics. Wenn all diese Bereiche nahtlos zusammenspielen, ist ein echter Mehrwert und eine echte Optimierung des Ausgabenmanagements möglich.
 
Teil I: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil II: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil III: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
 
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Coupa

Unser Autor:

Robert Bernshteyn ist CEO von Coupa Software. Coupa wurde speziell für die Cloud entwickelt und ist die einzige Plattform für Business Spend Management, die Unternehmensabläufe genauso zusammenführt, wie die Mitarbeiter das Geld ausgeben. Unter dem Motto „Value as a Service“ unterstützt Coupa seine Kunden dabei, das Ausgaben-Management zu optimieren, signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und auf diese Weise die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Coupas Cloud-basierte Spend-Management-Plattform verbindet hunderte von Organisationen mit Millionen von Lieferanten weltweit. Mit der Lösung von Coupa gewinnen die Unternehmen eine bessere Übersicht und Kontrolle über die Ausgaben des Unternehmens und deren Struktur.
 
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Dritter Teil: Human Capital Management
Die IT-Branche liebt Akronyme. Nirgendwo sonst sind – insbesondere dreistellige – Abkürzungen so verbreitet wie in der Technologie: ERP, CRM, HCM, etc. Abkürzungen bleiben besser im Gedächtnis und erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Für die Software selbst, ist die Geläufigkeit des Akronyms ein Erfolgsmesser. Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit einigen der bekanntesten Standardanwendungen und diskutiert die Evolution einer neuen Kategorie, dem Business Spend Management, kurz BMS.
So wichtig wie die Informationstechnologie für die Entwicklung von CRM-Software (Eine kleine Geschichte der Standardsoftware Teil 2) war, so sollte sie das Gleiche auch für einen anderen Bereich bewirken: die Personalverwaltung. Die Idee, die Informationstechnologie auch auf Personalfunktionen anzuwenden, hatte ihre Wurzeln bereits in den 70er-Jahren.

Entstehungsgeschichte von HCM-Software

Damals beschränkten sich die Funktionen auf Basisaufgaben wie die Stundenerfassung oder die Verwaltung der Gehaltsabrechnung. Mit dem Aufkommen von ERP-Systemen (Eine kleine Geschichte der Standardsoftware Teil 1) wurden einige Funktionen für HR (Human Resources) als Zusatzmodule angeboten. Doch erst als Dave Duffield und Ken Morris 1987 PeopleSoft gründeten, entwickelte sich HCM (Human Capital Management) zu einer eigenständigen Kategorie.
PeopleSoft begann zwar mit einer reinen HR-Anwendung, fügte jedoch schließlich Module hinzu, die es der Software ermöglichten, als ERP-System zu fungieren. Damit trat das Unternehmen in Konkurrenz zu SAP, JD Edwards (mit dem es 2003 fusionierte) und Oracle, von dem es 2005 übernommen wurde.
Während dieser Zeit, in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren, löste die Cloud-Technologie eine weitere Innovationsrunde in dieser Kategorie aus. HR-Technologien wurden auch für kleinere Unternehmen ohne ERP-Systeme zugänglich gemacht und öffnete sich für Benutzer außerhalb des HR-Bereichs. So konnten Manager und Mitarbeiter viele Aufgaben selbst erledigen.

Cloud-Anwendungen

Die Cloud brachte auch eine Vielzahl an Startups für Speziallösungen für beispielsweise Recruiting, Bewerber-Tracking, Benefit-Administration oder Performance-Management hervor. Die großen ERP-Anbieter begannen, sich die besten Anbieter zu schnappen, um ihre eigenen Cloud-basierten End-to-End-Lösungen zu entwickeln.
SAP zum Beispiel kaufte im Jahr 2012 SuccessFactors und ist nun mit der Anwendung „Employee Central“ einer der wichtigsten Anbieter. Workday ist zu einem starken Konkurrenten geworden und hat mit dem Aufbau eines nativen und vollständigen End-to-End-Systems gute Arbeit geleistet.
 

Business Spend Management

Das Muster ist immer das gleiche: Software entsteht, um ein Problem zu lösen. Ist sie erst einmal erfolgreich auf dem Markt, wird sie erweitert und mit anderen Lösungen kombiniert, um angrenzende Prozesse zu bewältigen. Viele der Prozesse im Business Spend Management (BSM) wurden schon immer mithilfe der Informationstechnologie umgesetzt. Doch es gab nie einen konkreten Namen dafür, da BSM – ähnlich wie zuvor HCM und CRM – bisher eine Ansammlung einzelner ERP-Add-Ons war. Deshalb erkannte die Industrie lange Zeit BMS nicht als neue und eigene Kategorie.
 
Der vierte und letzte Teil von „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“ diskutiert die Evolution von Business Spend Management, kurz BMS, als neue Software-Kategorie.
 
 
Teil I: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Teil II: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Coupa

Unser Autor:

Robert Bernshteyn ist CEO von Coupa Software. Coupa wurde speziell für die Cloud entwickelt und ist die einzige Plattform für Business Spend Management, die Unternehmensabläufe genauso zusammenführt, wie die Mitarbeiter das Geld ausgeben. Unter dem Motto „Value as a Service“ unterstützt Coupa seine Kunden dabei, das Ausgaben-Management zu optimieren, signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und auf diese Weise die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Coupas Cloud-basierte Spend-Management-Plattform verbindet hunderte von Organisationen mit Millionen von Lieferanten weltweit. Mit der Lösung von Coupa gewinnen die Unternehmen eine bessere Übersicht und Kontrolle über die Ausgaben des Unternehmens und deren Struktur.
 
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Pixabay / CC0 Creative Commons

Zweiter Teil: Customer Relations Management
Die IT-Branche liebt Akronyme. Nirgendwo sonst sind – insbesondere dreistellige – Abkürzungen so verbreitet wie in der Technologie: ERP, CRM, HCM, etc. Abkürzungen bleiben besser im Gedächtnis und erleichtern die Kommunikation im Arbeitsalltag. Für die Software selbst, ist die Geläufigkeit des Akronyms ein Erfolgsmesser. Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit einigen der bekanntesten Standardanwendungen und diskutiert die Evolution einer neuen Kategorie, dem Business Spend Management, kurz BMS.
Während ERP-Systeme (Eine kleine Geschichte der Standardsoftware Teil 1) entstanden, um die Betriebseffizienz und Produktivität zu erhöhen, vollzog sich in Bezug auf kundenorientierte Systeme eine eigene Entwicklung.

Entstehungsgeschichte von CRM-Software

Jahrzehnte bevor es eine CRM-Branche gab, hielten Vertriebsmitarbeiter ihre Kundeninformationen auf Papierkarten in sogenannten Rolodexes fest. Als sich die Technologie in den 80er-Jahren verbesserte, wurden die Geräte von den Schreibtischen verbannt und Contact Management Software kam auf den Markt. Ziel war es, die Kundenkommunikation so zielgerichtet wie möglich zu gestalten.
In den frühen 90er-Jahren hat die Automatisierung des Vertriebs (SFA = Sales Force Automation) die heranwachsende Informationstechnologie auf viele Funktionen des Datenbankmarketings angewandt und sie mit Contact Management kombiniert. So wurden Pre-Sales-Aktivitäten wie Telemarketing, Lead-Generierung, Angebotserstellung und Bestellungen miteinander verbunden.
Etwa zur gleichen Zeit wurde eine CSS-Software (Customer Service and Support) entwickelt, um Post-Sales-Aktivitäten abzuwickeln. Aber die in dieser Datenbank gespeicherten Informationen waren mit keinem anderen System verknüpft.
In den 90er-Jahren erhielt die Entwicklung einen neuen Aufschwung, genauer gesagt im Jahr 1993 als Tom Siebel und Patricia House Oracle verließen. Nachdem sie es versäumt hatten, CEO Larry Ellison davon zu überzeugen, ihre Vertriebsanwendung als eigenständiges Produkt zu verkaufen, gründeten sie Siebel Systems.

Erfolgsgeschichte

Innerhalb weniger Jahre hatten Siebel und einige andere Hersteller ein Produkt entwickelt, das gemeinhin als Enterprise Customer Management (ECM) oder Customer Information Systems (CIS) bezeichnet wurde. Später erwarb Siebel das Technologieunternehmen Scopus, das alle wichtigen Kundenkontaktpunkte zusammenführte, um den gesamten Lebenszyklus der Kundenbeziehung zu managen, und nannte es CRM. Damit wurde das neue Leistungsversprechen für einen einheitlichen Prozess und eine einzige Quelle für Kundendaten erfüllt.
Die CRM-Technologie von Siebel war damals vielleicht die beste ihrer Klasse, die in einem Client/Server-Modell vor Ort geliefert wurde. Doch Siebel sah sich der starken Konkurrenz von SAP und Oracle ausgesetzt. 2006 wurde das Unternehmen von Oracle übernommen.
Währenddessen entwickelte Salesforce.com Cloud-basierte Software-as-a-Service, die speziell für die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen ausgerichtet war, die sich keine teure Software leisten konnten. Damit dominierte Salesforce den CRM-Markt.
Siebel war ein wichtiges Unternehmen für die Entwicklung von CRM-Software. Zuvor gab es keine ganzheitliche Lösung, um den gesamten Zyklus einer Kundenbeziehung abzubilden, aufzubauen und zu verwalten. Siebel hat Customer Relationship Management so definiert, wie wir es heute verstehen, und gezeigt, dass Speziallösungen dies besser handhaben können als ERP-Add-Ons.
Der dritte Teil von „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“ widmet sich der Entstehung des Human Capital Managements.
 
Teil I: „Eine kleine Geschichte der Standardsoftware“
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
Coupa

Unser Autor:

Robert Bernshteyn ist CEO von Coupa Software. Coupa wurde speziell für die Cloud entwickelt und ist die einzige Plattform für Business Spend Management, die Unternehmensabläufe genauso zusammenführt, wie die Mitarbeiter das Geld ausgeben. Unter dem Motto „Value as a Service“ unterstützt Coupa seine Kunden dabei, das Ausgaben-Management zu optimieren, signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen und auf diese Weise die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern. Coupas Cloud-basierte Spend-Management-Plattform verbindet hunderte von Organisationen mit Millionen von Lieferanten weltweit. Mit der Lösung von Coupa gewinnen die Unternehmen eine bessere Übersicht und Kontrolle über die Ausgaben des Unternehmens und deren Struktur.

ERP für kundenorientierte Unternehmen bringt Online-Handel in Schwung
Egal, ob im Direktvertrieb oder über Zwischenhändler, Fast Moving Consumer Goods oder Luxuswaren mit langem Lebenszyklus: Schnelligkeit und die optimale Zielgruppenansprache entscheiden im Online-Handel darüber, welcher Anbieter im Wettbewerb das Rennen macht. Die Mainzer ERP-Experten von godesys haben drei Tipps zusammengestellt, auf die Unternehmen bei der Kundenfokussierung auf allen Verkaufskanälen achten sollten.

  1. Auf ein zentrales Warenwirtschaftssystem setzen
    So manches Unternehmen nutzt nach wie vor viele verschiedene Insellösungen für die Bereiche Warenwirtschaft, Statistik, Verwaltung von Produktdaten und Finanzbuchhaltung. Oft ist der Onlineshop nur rudimentär mit dem Warenwirtschaftssystem gekoppelt. Die Folge: Mit der vorhandenen Software lassen sich komplexe Geschäftsanforderungen mit zahlreichen Warenströmen nicht länger abbilden. Für erfolgreiches Wachstum im Multi-Channel-Vertrieb wird eine integrierte Warenwirtschaftslösung benötigt, die alle wesentlichen Anwendungsgebiete abdeckt und sich individuell erweitern lässt.
  2. Mit integrierten Schnittstellen den Multi-Channel-Vertrieb stärken
    Von wachsender Bedeutung für viele Anbieter im E-Commerce ist der Big Player Amazon. In der nahtlosen Anbindung der Auftragsbearbeitung an Amazon liegt die Ausgangsbasis für effizienten Multi-Channel-Vertrieb. Vor diesem Hintergrund erweist es sich als enormer Vorteil, die unterschiedlichen Kanäle von Anwendern inklusive nahtloser API-Integration in einem einheitlichen System abzubilden. Wer als klassischer „Seller“ auf dem Amazon-Marktplatz auftritt und zugleich über das „Vendor“-Programm seine Ware beim Online-Riesen einlagert und auch darüber versenden lässt, muss beide Kooperationsbereiche auf unterschiedliche Weise prozess- und datentechnisch integrieren.
    Seamless Commerce: Der Nutzer steht im Mittelpunkt. Quelle: godesys

    Seamless Commerce: Der Nutzer steht im Mittelpunkt. Quelle: godesys

  3. Daten- und Warenströme mobil und in Echtzeit steuern
    Mobile Anwendbarkeit und integriertes Omnichannel-Management zählen immer öfter zu den Anforderungen an moderne Business-Software. Gerade mit Blick auf den Online-Handel profitieren Anwender von der neu geschaffenen Möglichkeit, Angebote als Webseite anzulegen. Interessante Angebote lassen sich bequem per Link aufrufen, was dem Anbieter wiederum eine Basis für aussagekräftige Auswertungen des Kundenverhaltens an die Hand gibt. Viele Unternehmen realisieren Abschlüsse und Umsätze nicht allein stationär, sondern im Außendiensteinsatz bei Kunden und Partnern. Hilfreich ist hierbei, wenn Anwender Kontakte, Termine und Aufträge effizient unterwegs via Smartphone managen und so in Geschäftserfolge verwandeln können.

Weitere Informationen über flexiblen ERP-Lösungen zur Unterstützung der E-Commerce-Strategie finden sich unter http://www.godesys.de
Bildquelle / Aufmacher: Godesys; verwendet mit freundlicher Genehmigung