Reportage
Future Store – Handel mit Zukunft

Intelligente Technologien sind in unserem Alltag angekommen. Nun gilt es Services in Kombination mit smarten Produkten zu nutzen um proaktiv auf Kundenbedürfnisse einzugehen.
Omnichannel – einst die Kür im Handel – ist längst Pflicht. Das neue Motto: Kanal egal, das Erlebnis steht im Vordergrund. Dieses Erlebnis bedarf Technologien und Strategien für eine zunehmend konvergente „Handelswelt“. Prozesse müssen in diesem Kontext End-to-End gedacht und gebaut werden.
Die TREND-REPORT-Redaktion beantwortet in Form von Fallbeispielen, Gastbeiträgen und Interviews die aktuellen Fragestellungen:
Wo lohnt es zu investieren?
Wie lassen sich Kunden heute finden, binden und begeistern?
Wie verbinden Unternehmen den stationären Point of Sale mit E-Commerce, M-Commerce und E-Payment-Verfahren?
Wie gestalten sich Kundenbeziehungen und Personalisierung neu aufgrund der Datenauswertungsmöglichkeiten?
Wir zeigen, wo Logistik im Handel noch Optimierungspotenzial bietet und wie Smart Services im Handel helfen, dem Kunden ein großartiges Einkaufserlebnis zu bieten.
 

Themen und Inhalte

User Experience
Moderne IT-Infrastrukturen für eine barrierefreie, nahtlose Customer Journey
Der digitale Händler
Strategien zum Aufbau einer digitalen DNA
Logistikprozesse fest im Griff
Zeitgemäße Lösungen für leistungsfähige Logistikprozesse
Payment Solutions
Gelungene Check-outs
Kundenbeziehungen 
Mit Big Data und CRM die richtige Information zur richtigen Zeit zum richtigen Kunden
Brückenbauen in beide Welten
Smarte Retail- und In-Store-Technologien
Smart Services
Indoor Localisation Services, 3D-Druck, virtuelle Berater im realen Geschäft und Digitalisierung am Point of Sale– so geht´s!
Virtual Reality
Digitale Erlebniswelten für Kunden schaffen
Marketing digitalisiert
Ideen, Tools und Konzepte für gewinnbringende Kundeninteraktion
 
Hier können Sie das vollständige Themenexposé herunterladen
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Wirecard führt Zahlungsgarantie für Kreditkartenzahlungen ein und ist
ab sofort verfügbar für alle neuen Händler der Wirecard eigenen Online-Commerce-Lösung SUPR.
Pressemitteilung:
Wirecard, der führende Anbieter für digitale Bezahllösungen, bietet ab jetzt als eines der ersten Unternehmen der Branche eine Zahlungsgarantie für Kreditkartenzahlungen an. Das Angebot richtet sich vor allem an kleine und mittlere Onlinehändler, für die Zahlungsausfälle seitens ihrer Kunden häufig eine große wirtschaftliche Herausforderung darstellen.
 
Wirecard geht diesen Schritt, da das Unternehmen bereits seit Jahren mit der Fraud Prevention Suite (FPS) führend im Bereich Risikomanagement-Lösungen ist – und hierbei auf neueste Technologien wie Machine Learning und Artificial Intelligence setzt. Kombiniert mit einem Jahre zurückreichenden Bestand an Daten und den sich daraus ergebenden Mustern, kann mit der FPS die Conversion Rate beim Händler deutlich verbessert und der Umsatz signifikant gesteigert werden. Die Zahlungsgarantie auf Basis der Wirecard Risikomanagement-Lösung zeigt, wie präzise die Vorab-Erkennung und Vermeidung von Betrug mittlerweile funktioniert und stellt somit einen logischen nächsten Schritt dar.
 
Das Angebot ist zunächst für neue Händler auf der Wirecard eigenen SUPR-Plattform in Deutschland erhältlich und wird bald auch in ganz Europa verfügbar sein. SUPR ist eine E-Commerce-Lösung der Wirecard für den schnellen und einfachen Start in den Onlinehandel. Bei der Anmeldung auf der Plattform können Shopbetreiber die Zahlungsgarantie ab sofort als optionales Payment-Paket ganz einfach zusätzlich buchen.
 
Die Zahlungsgarantie für Kreditkartenzahlungen wird im nächsten Schritt in das umfangreiche Angebot des Checkout Portals integriert. Das Wirecard Checkout Portal ermöglicht es Unternehmen, innerhalb kürzester Zeit auf eine breite Produktpalette rund um das Thema elektronischer Zahlungsverkehr und Mehrwertdienste zuzugreifen und die Produkte mittels Plugins und Programmierschnittstellen unmittelbar nach Anmeldung zu nutzen. SUPR ergänzt das Checkout Portal bereits seit einiger Zeit um eine Shop-Software für den Online-Commerce, und mit der Integration der Zahlungsgarantie wird das Angebot nun noch einmal erweitert. Dank flexibler Angebote wie dem Wirecard Checkout Portal verzeichnet Wirecard bereits über 150.000 kleine und mittlere Händler weltweit.
 
Christian Reindl, Executive Vice President Sales Consumer Goods, sagt: „Es ist für uns ein wichtiger Schritt, unseren Kunden diesen außergewöhnlichen Mehrwert zu bieten. Ein Händler möchte nur eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Zahlungsverkehr und Mehrwertleistungen. Das Checkout Portal bietet bereits das umfangreichste Angebot auf dem Markt, und mit der Integration der Zahlungsgarantie bauen wir die führende Position weiter aus, mit dem unveränderten Ziel, Händlern die Konzentration auf ihr Kerngeschäft zu ermöglichen und Zahlungsvorgänge sorgenfrei im Hintergrund abzuwickeln.“
 
Informationen zum Checkout Portal unter: https://checkoutportal.com/de/
Erfahren Sie mehr zu SUPR: https://de.supr.com/
 
 
Über Wirecard:
 
Die Wirecard AG ist ein globaler Technologiekonzern, der Unternehmen dabei unterstützt, Zahlungen aus allen Vertriebskanälen anzunehmen. Als ein führender unabhängiger Anbieter bietet die Wirecard Gruppe Outsourcing- und White-Label-Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr. Über eine globale Plattform stehen internationale Zahlungsakzeptanzen und -verfahren mit ergänzenden Lösungen zur Betrugsprävention zur Auswahl. Für die Herausgabe eigener Zahlungsinstrumente in Form von Karten oder mobilen Zahlungslösungen stellt die Wirecard Gruppe Unternehmen die komplette Infrastruktur inklusive der notwendigen Lizenzen für Karten- und Kontoprodukte bereit. Die Wirecard AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (TecDAX, ISIN DE0007472060, WDI).
Weitere Informationen finden Sie im Internet auf www.wirecard.de
 
 
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Die TREND-REPORT-Redaktion sprach mit nexnet-CEO Lars Heucke über Trend-Themen und deren Einfluss auf das BPO.

Herr Heucke, welche Agilität nehmen Sie für sich selbst in Anspruch?

Für den Setup von Kunden, Change-Requests oder internen Entwicklungen haben wir unser eigenes agiles Vorgehensmodell entwickelt, welches eine Erweiterung der klassischen Modelle von Scrum und Kanban ist. Wir als nexnet sind mit einer Fülle von Vorgehensmodellen seitens unserer Kunden konfrontiert: vom Wasserfall-Modell bis zur reinen Scrum-Lehre. Hier müssen wir den Spagat leisten und zum einen alle Anforderungen unserer Kunden schnell und zum richtigen Zeitpunkt umsetzen, zum anderem muss dies in unseren zentralen, generischen Systeme erfolgen.
Haben Sie über eine White-Label-Lösung nachgedacht oder bieten Sie diese bereits an?
Bisher nicht, denn wir arbeiten nach dem Credo, dass jeder Kunde direkt durch uns aufgesetzt und betreut wird. Prozesse zu übernehmen bedeutet nicht nur, dass Maschinen den Job übernehmen. Die Bedarfsaufnahme erfolgt direkt durch unsere Spezialisten, die jahrelange Erfahrungen haben. 80% der Lösung ist bereits fertig, die restlichen 20% werden jedoch in Handarbeit von uns selbst speziell auf den Bedarf des Kunden angepasst. Aber: sag niemals nie!
Welche weiteren Entwicklungen sehen Sie im Kontext von Industrie 4.0 und E-Commerce und wie wollen Sie diese nutzen?
Durch Industrie 4.0, aber auch im E-Commerce entstehen gerade immer mehr Geschäftsmodelle, die eine hohe Anzahl an abzurechnenden Transaktionen aus diversen Services generieren. Ob dies Smart-Metering-Werte, Klickverhalten oder Kaufvorgänge von Endkunden sind, spielt dabei für die Abrechnung eine untergeordnete Rolle. Diese Services und deren Nutzungsverhalten gilt es mit hoher Qualität in flexibler Form abzurechnen. Eine Preisfindung auf beliebiger Datenebene ist hier ein entscheidender Faktor, da zukünftige Entwicklungen nicht abschätzbar sind. Große Implementierungsaufwände und damit verbundene hohe Kosten und lange Set-up-Zeiten, kann sich in der heutigen digitalen Welt niemand mehr leisten – gerade in Bezug auf time2market. Deshalb sehen wir ganz klar einen Trend hin zu standardisierten Abrechnungsservices mit einer max. konfigurierbaren Flexibilität. Und dies bei hohen Qualitätsansprüchen und Massendaten.
Wie wird sich nexnet in den nächsten 2-3 Jahren entwickeln?
Die nexnet wird in den nächsten Jahren ihre jetzige Bandbreite der Leistung in die Cloud bringen und damit eine einfache Nutzung unserer Dienstleistung ermöglichen. Wir haben dieses Jahr mit dem Produkt Payment Clearing Cloud“ begonnen und werden weitere Dienstleistungen standardisiert, massentauglich und mit hoher Qualität für kleinere Unternehmen nutzbar machen. Nichtsdestotrotz werden wir unsere Manufakturarbeit für bedarfsorientierte Lösungen weiterhin ausbauen.
Weitere Informationen unter: www.nexnet.de

Über 50 Jahre Erfahrung in der Retail Supply Chain aus Fernost, aber keine Zeit sich auszuruhen. Digitalisierung und wachsende Endkundenanforderungen verändern die Supply Chain so schnell und nachhaltig, wie kaum eine Entwicklung zuvor.

Supply Chain im Wandel

Immer die aktuellsten Trends, beste Preise und die Ware aus nachhaltiger Quelle sind nur die offensichtlichen Anforderungen heutiger Endkunden, und die tägliche Herausforderung etablierter und neuer Händler. Offline, Online oder Multichannel ist dabei unwichtig – hauptsache die Ware ist zum rechten Zeitpunkt verfügbar.
Weitere Anforderungen, wie nachhaltige Produktion, CO2-optimierte Beschaffungswege oder individualisierte Produkte, werden immer wichtiger. In allen Kanälen war die Transparenz über Produktpreis, Verfügbarkeit, Qualität und Kundenerfahrungen zugleich nie höher als heute.

Transparenz

Um dem anhaltenden Trend zu verzahntem Mobile E-Commerce zu folgen, bauen die Händler die Grenzen zwischen den Vertriebskanälen zunehmend ab. Immer neue, inspirierende und überraschende Einkaufswelten zu schaffen, erfordert ihre volle Aufmerksamkeit. Die verfügbaren Ressourcen und Budgets müssen konzentriert werden – die Lieferketten müssen dabei einfach funktionieren.
Häufig werden deshalb Teile dieser Lieferketten outgesourced. Dazu gehört die Transparenz über die Lieferketten inklusive der Bestände an den diversen Lager- und Verkaufspunkten genauso wie die Übersicht über flexible Reaktionsmöglichkeiten auf Störungen im Ablauf. Aber auch die Sicherheit und Qualität der Produkte, der Hersteller und der Transportwege bei möglichst niedrigen Kosten fallen in diese Kategorie.
Als Megatrend unterstützt die Digitalisierung den Wandel des Handels nachhaltig. Manuelle Prozesse werden reduziert und durch digitale, medienbruchfreie Abläufe ersetzt. Hermes-OTTO International bietet konkret mehrere sich modular ergänzende Dienstleistungen an. Ziel ist, Händler weltweit in allen Aspekten der Digitalisierung der Lieferketten zu unterstützen.

Beschaffungsprozesse digitalisieren

Das kann nur nachhaltig gelingen, wenn auch die eigene Organisation voll digital denkt und handelt. Die Unternehmenskultur der Tochterfirma der Otto Group setzt dabei auf einen offenen und partnerschaftlichen Dialog aller Prozessbeteiligten.
Die zentrale Erkenntnis aus fast 20 Jahren Projektmanagement, Prozessoptimierung und Systemeinführungen in internationalen Beschaffungsorganisationen im Kontext der aktuellen Marktanforderungen ist, dass Mensch, Prozess und Technik in allen Projekten in Einklang gebracht werden müssen.
Die Beschaffungsprozesse sind dabei besonders herausfordernd, da viele global verteilte Prozessbeteiligte in die Veränderungsprojekte eingebunden und motiviert werden müssen. Die Vermeidung von Medienbrüchen und eine durchgängig entlang der gesamten Prozesskette gemeinsam genutzte Systemlandschaft erfüllt damit quasi automatisch die Maxime der Digitalisierung. Der Umgang mit rechtlichen, kulturellen und letztlich auch sprachlichen Unterschieden in den Beschaffungsmärkten bestimmt dabei die Akzeptanz der technischen Lösung oder Prozessveränderung.
Gearbeitet wird daher mit einer Order Management- und Supply Chain Tracking-Plattform, die von ihren Kunden erfolgreich genutzt wird.
Bereits seit 2002 arbeiten Lieferanten aus Deutschland, China, Bangladesh und vielen anderen Ländern auf dieser digitalen Auftragsplattform.

Software-as-a-Service Cloud-Plattform

Im Jahr 2013 wurde die technische Basis erneuert und die Hermes SCM Plattform als Software-as-a-Service Cloud-Plattform etabliert. Händler können Ihre Beschaffungsdaten über Standardschnittstellen mit dem eigenen ERP-System einfach mit der Plattform austauschen. Der fachliche Fokus erweiterte sich von einer reinen Order Management Plattform auf eine umfassende Supply Chain Tracking und Management Plattform.

Die enge Zusammenarbeit mit den Kunden führt zu stetigen Verbesserungen der Lösungen. Auf Händlerwunsch wurden zum Beispiel Vorlaufprozesse wie Lieferantenbuchungen, Anbindung der Container- und Schiffstrackingdaten von INTTRA, Anbindung von weiteren Tracking-Daten aus dem Hermes-Partnernetzwerk und weiterer Spediteure und nicht zuletzt das umfassende Dokumentenmanagement vom strategischen Partner Tradelink eingebunden.
Die Software-as-a-Service Plattform erlaubt dabei umfassende Flexibilität in der Definition der einzelnen Prozessschritte und der Händler-individuellen Konfiguration der Datenstrukturen. Vor allem aber wächst die Plattform mit dem Beschaffungsvolumen des Händlers bei 24/7 Verfügbarkeit.

Gemeinsam den Wandel meistern

Wichtig ist die Begleitung des Kunden durch Spezialisten. Eine umfassende Prozessaufnahme, Best Practice Empfehlungen aus bisherigen Einführungen, Schnittstellenprogrammierung wo notwendig und internationaler Rollout mit tausenden Lieferantennutzern auf allen Kontinenten inklusive begleitendem Support und Training sind daher Teil des Leistungsangebots von Hermes-OTTO International.
In erfolgreichen Projekten u.a. mit ihren Kunden Witt Gruppe und Bonprix konnte die Zukunftsfähigkeit der Lösungen schon unter Beweis gestellt werden:
Dokumentenflüsse sind digitalisiert, die Zollanmeldung erfolgt auf Basis digital-signierter Dokumente, die Handelsdokumente müssen nicht manuell nacherfasst werden und die Archivierung kann digital ohne weiteren Scan erfolgen.
Die Digitalisierung der Beschaffungsprozesse ist der logische nächste Schritt in der Optimierung der komplexen Beschaffungskette durch die Kombination einer Vielzahl etablierter und neuer Technologien und Dienste, mit dem Ziel die Endkundenbelieferung verlässlich zu gewährleisten.
 
Autor

Florian Lemberg Division Manager SCM Solutions, Hermes-OTTO International


Florian Lemberg ist Division Manager SCM Solutions bei Hermes-OTTO International
florian.lemberg@hermes-ottoint.com
Über das Unternehmen:
Hermes-OTTO International
 
CCO – Pixaby
 

Gastautor: Matthias Kant, Geschäftsführer der pirobase imperia GmbH
 

Verzahnung von Content-Management und Product-Information-Management schafft Wettbewerbsvorteile im Online Marketing

Ob im Handel, der Industrie, dem Gesundheitswesen oder dem öffentlichen Sektor – alle Branchen arbeiten im Zuge der digitalen Transformation mit großen Mengen heterogener Daten. Zukunftstechnologien wie Industrie 4.0 oder Smart City funktionieren nur mit Big Data, doch diese Informationen müssen auch händelbar bleiben und stets dem aktuellen Stand entsprechen.
Sowohl das Onlinemarketing von Herstellern und Handel, die automatisierten Prozesse von Werkstücken durch den Produktionsablauf oder die automatische Anpassung der öffentlichen Verkehrslinien für einen optimierten Verkehrsfluss benötigen immer aktuelle Datenin hoher Qualität.
Hier treten im operativen Alltag aufgrund von schlechten Informationen erhebliche Probleme auf. Im Gesundheitswesen erschweren Daten, die zum Teil nur unstrukturiert in Form von manuell geschriebenen Arztbriefen und Rezepten vorliegen, eine umfassende Patientenversorgung. Aufgrund manueller Datenverarbeitung treten Fehler in der Arzneimittelproduktion oder auf dem Beipackzettel auf.
Im Handel können fehlende Informationen sowie schlechte Zielgruppenansprachen die Absatzzahlen nach unten treiben. Zudem ist der Bedarf an Norm-Daten in der Branche hoch, da durch nicht standardisierte Informationen Mehrkosten innerhalb der Lieferkette, also für Distributoren und Hersteller, entstehen.
Sie schränken reibungslose Planungs-, Produktions- und Vertriebsprozesse ein und stellen einen hohen Verwaltungsaufwand dar.

Produktdaten beeinflussen Absatz

Laut GS1 Germany werden mehr als 70 Prozent der Kaufentscheidungen durch Informationen aus dem Internet beeinflusst. Vor der Kaufentscheidung suchen Interessierte nach Details zu Produkten oder Dienstleistungen, um zum Beispiel Angebote zu vergleichen. Finden potenzielle Kunden jedoch keine verlässlichen Informationen, entscheiden sie sich gegen einen Kauf, da sie dem Produkt, der Dienstleistung oder der Institution nicht vertrauen.
Detaillierte und genaue Informationen verbessern hingegen die positive Wahrnehmung von Produkten, Dienstleistungen oder Institutionen. Durch die Sichtbarkeit von Informationen im Web erzielen Unternehmen oder Einrichtungen ein höheres Ranking bei der Internetrecherche, wodurch sich der Zulauf der Online-Präsenzen steigern lässt. Strukturierte Informationen helfen Suchmaschinen mehr relevante Ergebnisse zu finden und erhöhen die Klickraten. GS1 Smart Search bietet hierfür einen Standard, der mit einem Konsortium aus Google, Bing, Yahoo und Yandex abgestimmt ist.
Mit Hilfe eines Product-Information-Management(PIM)-Systems werden  Produktdaten mit den von Suchmaschinen gewünschten Metainformationen angereichert.

PIM-Systeme für bessere Datenqualität

Bei der einfachen Abbildung komplexer Produktdaten sowie deren Zusammenstellung und Pflege unterstützen moderne PIM-Systeme, die sich flexibel mit anderen Systemen verbinden lassen. Sie ermöglichen durch automatisierte Aktualisierung, Ausspielung und Verwaltung auch komplexe Big-Data-Strukturen zu verwalten. Strategisch ist ein PIM-System notwendig, wenn Unternehmen internationale Expansionen in stationären Kanälen oder Online-Kanälen anstreben, denn sie ermöglichen Qualitätsverbesserungen, Vereinfachungen und Zeitersparnis.
Bei mehreren Standorten oder Vertriebskanälen müssen Mitarbeiter und Kunden auf einheitliche Daten zugreifen, international agierende Unternehmen benötigen ein multilinguales User Interface (UI). Grundsätzlich basieren die Vorteile bei der Verwendung eines PIM-Systems darauf, dass die Produktdaten, sobald sie einmal elektronisch im Gesamtsystem vorhanden sind, sich ohne Medienbruch weiterverarbeiten lassen.

Verzahnung von PIM und CMS

Um die Vorteile validierter PIM-Daten an unterschiedlichen Touch Points verfügbar zu machen, hat pirobase imperia mit pirobase COMMERCE eine Kombination von PIM und Content Management System (CMS) entwickelt. Mit dieser Verzahnung erweitern Marketingmanager validierte Produktdaten aus dem PIM um emotionalen Content. Dadurch ergeben sich eine wesentlich höhere Datenqualität und eine bessere Nutzererfahrung, wenn Produktinformationen für Webseiten, Onlineshops, Kataloge und andere Kanäle bereitgestellt werden.
Nutzer erhalten über diese Digitale Business Engine valide Produktinformationen nicht nur auf Websites, sondern auch über Tablets, Apps, Social Media oderüber GS1 Data bei vielen Händlern.
Individuelle Botschaften, die zielgerichtet mit passenden Informationen beim Kunden an allen relevanten Touch Points ankommen, lassen sich so über Omni-Channel-Marketing schnell, topaktuell und konsistent verbreiten.
Pirobase COMMERCE greift auf Produktdaten, die in pirobase imperia PIM vorliegen, sowie auf Online Content aus dem CMS zu. Diese Daten sind validiert, haben also eine hohe Qualität. Sie lassen sich aus dem PIM auch in einen E-Katalog im PDF-Format exportieren oder in Print-Formate ausleiten.
Im CMS verwenden Anwender diese für personalisierte User Experience. Die Informationen lassen sich auch in Webseiten oder Apps integrieren, sodass Kunden auf allen Kanälen jederzeit aktuelle Informationen finden. Validierte Produktdaten aus dem PIM geben Unternehmendie Sicherheit, dass Kunden immer die richtigen und aktuellen Produktinformationen sehen.
Da Produktdaten, Dienstleistungen oder Termine in Echtzeit synchronisiert werden, können Unternehmen einfach und schnell Promotion-Aktionen planen und umsetzen.
Für schnellen und stabilen Zugriff auf Produktdaten arbeitet die moderne Kombination mit Elasticsearch.
 
Autor

Matthias Kant, Geschäftsführer der pirobase imperia GmbH / © pirobase imperia


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kurzporträt
Als Softwareanbieter für Content Management und Produktinformationsmanagement mit über 20 Jahren Erfahrung bietet die pirobase imperia GmbH innovative Lösungen für Enterprise, Mittelstand und öffentliche Institutionen mit umfangreichen Serviceleistungen aus einer Hand.
Dabei versteht sich das Unternehen als strategischer Partner zur Verwaltung von Content in komplexen Unternehmensumgebungen mit hoher Designkompetenz, um Informationen und Inhalte im E-Business, E-Commerce und Cross-Channel schnittstellenübergreifend für alle denkbaren Absatzkanäle zur Verfügung zu stellen. Mit pirobase CMS und pirobase imperia PIM für Enterprise deckt das Unternehmen den kompletten Bereich der Digitalisierung, Aktualisierung und Archivierung sämtlicher Geschäfts- und Kommunikationsprozesse effektiv und zukunftssicher sowohl intern als auch extern ab. Gleiches gilt für Mittelständler und den öffentlichen Sektor, für die der Entwickler mit imperia CMS eine Lösung anbietet, die im Public Sector die Marktführerposition innehat. Mit pirobase Commerce hat pirobase imperia zudem eine starke Kombination von CMS und PIM geschaffen und ist damit aktuell der einzige Anbieter am Markt.
 
Weiterführende Informationen:
pirobase imperia GmbH
 
Aufmacher / Lizenz / Quelle
By Borys Kozielski (Own work) CC BY 4.0 , via Wikimedia Commons

Gastbeitrag:
Hannes Jagerhofer ermuntert Online-Shopbetreiber zum Versanddienstleister-Vergleich, denn es gibt immer noch eine klügere und günstigere Option.
Die Zukunft des Handels besteht nicht mehr aus der guten Lage der Geschäfte in einer Fußgängerzone, wie es noch vor 10 Jahren der Fall war. Zwar gibt es noch immer die schön dekorierten Läden in der Innenstadt, die sogenannten Flagship-Stores, für die es umso wichtiger ist, die perfekte Lage zu finden, doch sind sie nur das analoge Tor zur digitalen Welt. Ein Laden zu Werbezwecken und zum Ausprobieren. In seltenen Fällen auch zum Abholen vorbestellter Waren. Doch auf jeden Fall sind sie nur noch ein kleiner Bestandteil des viel wichtiger gewordenen E-Commerce Geschäftsfeldes und nicht umgekehrt.
 
Nicht erst seit dem Aufkommen von Amazon, gibt es einen eindeutigen Trend zum Onlineshopping. Das E-Commerce Geschäft boomt, die Paketdienste ächtzen unter der Last und die Innenstädte beklagen einen Rückgang im Einzelhandelsgeschäft. Der Trend kennt aber nur eine Richtung und ist nicht mehr umzukehren. Bei durchschnittlichen Wachstumsraten von 13 Prozent bis 2019 ist klar, wo die Reise hingeht.
Dass der E-Commerce dabei auf schlaue Logistiklösungen angewiesen ist, ist unumstritten. Doch vor allem kleine Shop Anbieter, die sich eventuell gerade erst mit ihrem Shop selbstständig gemacht haben, laufen Gefahr, wichtige Chancen zur Gewinnmaximierung zu verschlafen. Besonders im Bereich Versand, der ein unumgänglicher Baustein im digitalen Handelsgeschäft ist, gefährdet Unwissenheit die Existenz.
 

Die Konkurrenz ist groß

Im Onlinehandel liegt das Geld schon lange nicht mehr auf der Straße. Der Markt ist heiß umkämpft und die Margen schrumpfen, durch den harten Konkurrenzkampf, immer weiter. Daher müssen vor allem auch kleine Shops sehen, an welchen Schrauben sie noch drehen können. Preis und Geschwindigkeit sind die beiden ausschlaggebenden Faktoren im Online-Business. Nachdem die Kunden über den Preis auf die Seite gekommen sind, gilt es sie auch als Stammkunden zu etablieren. Ein weiterer Kauf hängt immer vom Erlebnis des ersten Kaufes ab.
Shops die hauptsächlich online agieren und ihre Waren über Versanddienstleister zu ihren Kunden verschicken, haben leider nur wenige Kontaktpunkte mit dem Kunden persönlich – ein großer Nachteil für die Kundenbindung. Daher ist der Versand häufig das Aushängeschild des Onlineshops, obwohl dieser von Dienstleistern übernommen wird. Deshalb ist es umso wichtiger, dass kleine und mittlere Shopbetreiber, die sogenannten SMEs, die Wichtigkeit des Versands erkennen.
Kleine Shops können beispielsweise beim Kunden punkten, wenn sie verschiedene Dienstleister für den Versand anbieten, da einige auch Wunschzustellungen oder Express Services anbieten. Häufig handeln die Unternehmer, die hinter den Shops stehen, nicht sehr unternehmerisch. Entweder die Wichtigkeit von Premium Optionen beim Versand oder die Einsparpotenziale werden entweder aus Bequemlichkeit nicht genutzt oder sind gar nicht bekannt.
Als Betreiber der Plattform checkrobin, einer Vergleichsplattform für Paketversand, sehen wir, dass Unternehmen unseren Service bisher erst zu 5% nutzen. Während unsere Nutzerzahlen im privaten Segment schnell steigen, trauen sich nur wenige Geschäfte einmal ihre Versandoptionen zu überprüfen. Dabei ist eigentlich jedem bewusst, dass es immer noch eine klügere und günstigere Option gibt.
 

Im Onlinehandel entscheidet jeder Cent über den Fortbestand

Schaut man sich die Margen der Onlineshops an, dann ist klar, dass der Preiskampf nur eine Richtung zulässt und die Gewinne im Einkauf und Versand zustande kommen müssen. Zu den Versandkosten kommen neben den Entgelten für die Dienstleister aber auch noch die fixen Kosten für Verpackung und Etikettierung, wie onlineshop basics gut aufgeschlüsselt hat. Sobald man sich aber für eine fixe Verpackungsart entschieden hat, gibt es nur noch Verhandlungsspielraum bei der Wahl des Paketdienstes.
Viele Betreiber fürchten sich dabei noch immer die DHL als Standard aufzugeben. Dabei gibt es neben der DHL, noch viele weitere Anbieter. Durch den einfachen Vergleich auf unserem Portal haben wir schon einige Privatpersonen dazu bewegen können ihre Pakete auch mit den “großen” Speditionen wie UPS oder DPD zu verschicken. Dabei sind diese im Vergleich zur DHL nicht einmal größer, nur der Ruf haftet ihnen an. Wovon Privatpersonen schon lange profitieren, davor sollten Unternehmen nicht die Augen verschließen, da sich die Auswirkungen für sie besonders bemerkbar machen – abhängig vom Versandvolumen.
 
Auch neue Kurierdienste wie Liefery und Tiramizoo bieten besondere Vorteile für Onlineshops, da sie sehr enge Lieferfenster anbieten und schnelle Kurier Lieferungen im urbanen Raum ermöglichen. Für Shops die ihre kleinen Margen sichern müssen bieten sich die Vorteile in der Ersparnis durch das Vergleichen von verschiedenen Anbietern, für Premiumshops hingegen bietet der Blick über den Tellerrand eine Verbesserung der Kundenfreundlichkeit. In beiden Fällen lohnt es sich, nicht einfach aus reiner Gewohnheit an einem Dienstleister festzuhalten. Besonders im Falle von Lieferungen ins Ausland unterscheiden sich die Preise und Leistungen häufig enorm. Kleine Onlineshops die sich auf einzelne, exquisite Produkte spezialisiert haben, sind hier gefordert. Nicht nur sind die Preise sehr unterschiedlich, sondern auch die Versicherungsbeträge können im Auslandsversand stark variieren. Wer schon einmal ein Paket in die USA verschicken wollte, weiß, wie kompliziert die Deklarierung sein kann.
 

Versand muss ein zentrales Thema sein

Naturgemäß ist der Kauf die erste Hürde, doch wenn diese genommen ist entscheidet das Versandmanagement darüber, ob der Kunde wiederkehrt oder es bei einer einmaligen Bestellung bleibt. Die Branchengrößen, wie Amazon oder Otto, haben schon erkannt, dass der Kunde an der Haustür überzeugt wird. Nicht umsonst bietet Amazon auch einen eigenen Kurierdienst in den größten Städten an. Damit kleinere Anbieter da mithalten können, sollten Sie den Versand nicht stiefmütterlich behandeln.
 
Unser Autor
Hannes Jagerhofer, Gründer der Vergleichsplattform checkrobin
Hannes Jagerhofer ist gebürtiger Österreicher aus Klagenfurt und Gründer der Vergleichsplattform für Paketdienste checkrobin, die als Mitfahrzentrale für Pakete – jetzt myrobin – schon 2012 in Österreich online ging und seit April 2017 um eine professionelle Preisvergleichsplattform in Deutschland erweitert wurde. Zuvor hat er die Flugsuchplattform checkfelix gegründet und 2011 erfolgreich an KAYAK verkauft. Neben seinem Sinn für innovative Startup-Ideen ist Jagerhofer begeisterter Sportler und organisiert seit 2015, in Kooperation mit RedBull, die internationale Swatch Beach Volleyball Major Series.
 
 
Weiterführende Informationen
checkrobin GmbH

Gesteigerte Conversionrate und Kundenzufriedenheit dank intelligenter Adressverifizierungs-Technologien im E-Commerce.
Gastbeitrag von Steffen Preuschoff von Addressy (PCA Predict)
 
Wenn Daten das neue Öl sind, dann sollten sie auch raffiniert werden, damit daraus Sprit für die Wirtschaft wird. Ebenso wenig wie Autos mit Rohöl fahren, können E-Commerce Unternehmen mit fehlerhaften Daten arbeiten. Zuverlässige Datensätze machen aus einem Berg von Daten echtes BigData, mit dem die Arbeitsweise verbessert wird. Im E-Commerce gibt es zwei hauptsächliche Datengruppen. Die Daten, die für das Targeting und das Marketing entscheidend sind und die Kundendaten, die später im Prozess der Schlüssel zu einem zufriedenen Kunden sind.
In beiden Fällen ist BigData heute schon relevant. Während das Marketing die Kunden in den Shop zieht, ist es mittels beschleunigter Checkout Prozesse und einer erleichterten Eingabe der Kundendaten möglich, die Conversionrate und Zufriedenheit zu steigern.
 

Viele Daten sind nicht gleich gute Daten

Daten sind heutzutage ein wichtiger Rohstoff, der, wie bereits erwähnt, gerne mit Öl verglichen wird. Der Unterschied ist jedoch, dass die Datenmenge zunimmt und keiner Knappheit unterliegt. Ein jeder Onlineshop, ob klein oder groß, sammelt mittlerweile die Daten seiner Kunden. Dabei bleibt die Überprüfung und automatische Korrektur der eingegebenen Daten häufig auf der Strecke und das, obwohl das Validieren der Daten heutzutage durch den Einsatz von Software schon einfach möglich ist. Nimmt man beispielsweise Adressdaten, dann hat jeder Onlineshop zu jedem Kunden schon ein Datenpaket. Der Shopbetreiber kann sich aber nie zu 100 Prozent sicher sein, dass sein Kunde die Daten fehlerfrei hinterlassen hat. Große Datenmengen alleine mögen zwar ein imposantes Bild abgeben, ohne Überprüfung und Korrektur sind sie in den meisten Fällen jedoch wertlos. Auf die korrekte Eingabe aller Daten im Internet zu hoffen, ist gelinde gesagt utopisch.
Die Validierung ändert nichts an der Datenmenge. Was vorher BigData war, ist auch später noch BigData. Der entscheidende Unterschied ist dabei die Qualität der Daten.
 

Valide Daten

Korrekte und vor allem valide Daten sind kein Hexenwerk und schon heute ohne weiteres machbar. Dabei steht nicht nur die Nutzerfreundlichkeit des Checkout Prozesses und die Vermeidung von Retouren im Fokus, sondern auch die Beschleunigung des Registrierungsprozesses für Neukunden.
Sobald ein Kunde einmal bei einem Onlineshop registriert ist und seine Daten hinterlegt hat, kommt er gerne zu diesem Shop zurück, wenn er ein ähnliches Produkt sucht und mit dem Service des Shops zufrieden war. Aber wir alle kennen den Moment der Registrierung: viele einzelne Felder, lange Adresszeilen und allerhand Angaben zur Postleitzahl, dem Ort, der Straße usw.. Damit dieser Prozess kein Hindernis mehr darstellt, sollte er beschleunigt werden.
Alleine durch eine intelligente Adressvalidierung, die bei nur wenigen eingegebenen Zeichen direkt vollständige Adressen vorschlägt, wird der Eingabeprozess deutlich beschleunigt. Am besten ist das Resultat, wenn wir die Adresseingabe überdenken und mit der Hausnummer beginnen. Auf diese Weise können schon extrem viele Straßen und somit Orte ausgeschlossen werden und schneller  passende Vorschläge zur Vervollständigung der Adresse geliefert werden.
Nur weil wir im tagtäglichen Sprachgebrauch den Straßennamen vor der Hausnummer erwähnen, heißt das nicht, dass diese Variante für die Datenverarbeitung ebenso ideal wäre.
 

Mehr Komfort bedeutet Wertschätzung des Kunden

Doch nicht nur die Beschleunigung des Checkout Prozesses ist wünschenswert. Der Komfort, den eine ordentliche Datenvalidierung und Vervollständigung bietet, ist ein Stück Servicequalität, wozu es im Onlineshopping nur wenige Möglichkeiten gibt. Der Kunde fühlt sich dabei, als müsste er die Adresse nur dem Servicepersonal sagen, anstelle ein langes Formular von Hand auszufüllen.
Zudem kann der Kunde den vorgeschlagenen Eingaben vertrauen, da die Adressen in der Kombination von Hausnummer, Straße und Postleitzahl einzigartig sind und keine fehlerhaften Einträge vorgeschlagen werden. Daher muss der Kunde auch nicht noch einmal die gesamte Eingabe, Buchstabe für Buchstabe und Zahl für Zahl, kontrollieren. Das ist vor allem bei besonders komplizierten und langen Adressen eine große Erleichterung. Jeder Shopbetreiber, ob on- oder offline, wünscht sich glückliche Kunden. Da im Onlineshopping die interaktiven Kontaktpunkte mit den Kunden rar gesät sind, sollte jede Möglichkeit zur Steigerung der Servicequalität genutzt werden.
Nicht zuletzt sind die Kunden aber besonders glücklich, wenn das Paket schnell ohne langwierige Nachbereitung durch den Paketzusteller an der richtigen Adresse ankommt. Wenn das Paket durch eine falsche Adresse wieder zurück zum Händler wandert, ist der Kunde frustriert. Es spielt dann auch keine Rolle, ob der Kunde selbst einen Fehler bei seiner Adresseingabe gemacht hat oder nicht. Neben dem erzeugten Frust des Kunden entstehen in diesem Fall auch noch konkrete Kosten durch die erneute Zustellung.
Hier trifft es alle Onlineshops gleichermaßen. Ist der Shop nur ein kleiner Nebenerwerb, dann ist die Gewinnmarge schnell dahin. Ist der Betreiber ein bekannter Player im E-Commerce Geschäft, steigen auch die Kosten der falschen Kundendaten rasant. Egal wie herum man das Problem betrachtet, fehlerhafte Daten führen besonders im Versandgeschäft zu prozentualen Einbußen. Im hart umkämpften Markt des Onlineshoppings können diese Verluste entscheidend für den Erfolg des Unternehmens sein.
 

Brauchbare Daten verbessern die Arbeitsabläufe

In vielen Unternehmen sind falsche Kundendaten leider noch immer an der Tagesordnung und bedürfen einer aufwendigen Korrektur von Hand durch einen Mitarbeiter. Dieser Prozess ist für Mitarbeiter und Kunden belastend und führt zu einem Mehr an Arbeit und Frust beim Kundenservice. Die automatische Validierung der Kundendaten während der Eingabe  ist daher für die Mitarbeiter ebenso wünschenswert, wie für den Kunden.
Auch die Logistikabteilung profitiert davon massiv. Nur in seltenen Fällen muss ein und das selbe Paket zweimal in die Hand genommen werden, was zu einer Beschleunigung aller Prozesse führt. Dabei geht es nicht darum, durch den Einsatz von BigData Mitarbeiter einzusparen. Vielmehr ist der Mehrwert, dass die gut qualifizierten Mitarbeiter wieder mehr Freiraum für sinnvolle Aufgaben bekommen, anstelle einer Korrektur von falsch eingegebenen Daten. Eine Datenvalidierung senkt zudem die Anzahl der verärgerten Kunden, die aufgrund ihrer Falschangaben die Ware nicht oder nicht rechtzeitig erhalten. Eine Situation die vorher nur mit Kulanz gelöst werden konnte.
 

Auch Onlineshops müssen Servicequalität bieten

Fakt ist: Daten müssen validiert werden. Vor allen Dingen Adressdaten, auf die der gesamte Versandprozess ausgerichtet ist, sollten von Anfang an korrekt erfasst werden. Die Zuverlässigkeit und der Komfort beim Onlineshopping lassen sich durch eine intelligente Adressvalidierung, wie es Addressy anbietet, steigern. Zuverlässigkeit und Servicequalität sind starke Argumente für die Nutzung einer Software zur Validierung, da sie das Einkaufserlebnis des Kunden verbessert und somit ein positives Bild des Shops liefert. Der weitere Aspekt der Vermeidung von Retouren ist dabei nicht nur ein Plus für das Image, sondern erst recht ein starker Bonus im Bereich Profit und Kostenminimierung. Und wer sollte nicht Kundenzufriedenheit und Minimierung der Kosten als Ziel haben?
 
Unser Autor:
Steffen Preuschoff

Steffen Preuschoff, VP Sales Europe, Addressy


Steffen Preuschoff leitet das Addressy Vertriebsteam in Europa. Mit seinen mehr als 15 Jahren Erfahrung im Bereich der Adressdatenqualität und Datenqualitätslösungen als SaaS oder Cloud-Dienst hilft er Unternehmen, die Datenqualität über alle Systeme hinweg zu verbessern. Für ihn steht neben einer validen Adresse vor allen Dingen auch die Steigerung der Conversion-Rate eines Onlineshops und ein verbessertes Nutzererlebnis im Vordergrund.
 
 
 
Der schnelle und einfache Weg, Adressen auf Ihrer Website zu erfassen und zu validieren. >>> Addressy
 
 
Aufmacherbild / Lizenz / Quelle
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